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Record W1528672633 · doi:10.1353/mon.2011.0003

A Companion to the Works of Hermann Hesse

2011· article· de· W1528672633 on OpenAlex

Why this work is in the frame

A frame that forgets how it found something cannot be audited. These are the routes that admitted this work.

aboutThe title or abstract carries a Canadian signal from the geographic lexicon.
no affNo Canadian affiliation: this work is invisible to an affiliation-only frame.
No Canadian affiliation. An affiliation-only frame, the usual design, would never have seen this work. It is one of the works that make the case for inverting the frame.

Bibliographic record

VenueMonatshefte · 2011
Typearticle
Languagede
FieldArts and Humanities
TopicContemporary Literature and Criticism
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsArtHumanitiesArt historyPhilosophy

Abstract

fetched live from OpenAlex

Reviewed by: A Companion to the Works of Hermann Hesse Elke Minkus A Companion to the Works of Hermann Hesse. Edited by Ingo Cornils. Rochester, NY: Camden House, 2009. 438 pages. $90.00. Nach 30 Jahren hat Ingo Cornils aus Leeds in diesem Companion die Idee von Anna Otten aufgegriffen. Diese hatte 1970 als Herausgeberin (Hesse Companion—Criticism and Interpretation, Frankfurt am Main 1970; Hesse Companion, Albuquerque 1977) Beiträge zu Hesse als Antwort auf die immense Resonanz des deutsch/schweizerischen Schriftstellers in der Hippie-Generation gesammelt. Ingo Cornils nun fragt in dem ebenfalls englischsprachigen Nachfolgeband, ob Hesse nach wie vor für die Leser relevant sei. In dem hervorragend edierten, gebundenen, über 400 Seiten umfassenden Buch hat Cornils vom jungen Nachwuchswissenschaftler bis zum über Jahrzehnte etablierten Hesseforscher Autoren gefunden, die Hesses literarischen Einfluss, sein Werk und seine Wirkung auf den Leser unter ganz unterschiedlichen Aspekten untersuchen. Entsprechend Hesses weltweiter Wirkung lässt Cornils Referenten von verschiedenen Kontinenten und Kulturen in dem neuen Band zu Wort kommen. So wird das Buch Hesses völkerverbindendem Werk gerecht und es eröffnet interkulturelle Perspektiven. In seiner in der Länge gerade richtig dosierten und kenntnisreichen Einführung spricht der Herausgeber die Faszination an, die von Hesses Werk ausgeht, vergisst aber auch nicht die Kritiker, die vorwiegend in den intellektuellen Kreisen zu finden sind. Der Herausgeber gibt in seinen einleitenden Worten die verschiedenen Positionen vor, die in der Hesse-Rezeption relevant sind und zu denen er zum einen selbst Stellung nimmt, und die zum andern von den Autoren des Bandes untersucht werden. So entstand ein Buch, das Fragen stellt, Fragen beantwortet, neue Perspektiven eröffnet und bekannte Positionen unterstreicht und neu formuliert. Unterschiedliche [End Page 131] Meinungen und Ansätze werden zugelassen. Ist Hesse ein romantischer Außenseiter oder ein Global Player? Kann Hesse aufgrund seiner leicht verständlichen Sprache als Unterhaltungsschriftsteller abgetan werden, oder bietet er in seinen Romanen und Erzählungen versteckte utopische, politisch verantwortbare Alternativen zu einer desillusionierenden Wirklichkeit? Sind seine Hauptwerke der literarischen Gattung des Bildungsromans zuzuordnen, oder sind sie profane Selbsttherapie? Haben die traditionellen Werte, die in seinen Büchern zu finden sind, in einer modernen Welt noch Relevanz oder sind sie obsolet? Kann die heutige junge Generation ähnlich wie die Hippie-Generation vor 40 Jahren heute noch Nutzen aus der Hesse-Lektüre ziehen? Ist er Guru oder ist er ernstzunehmender Ratgeber für junge Menschen, die in einer modernen, vernetzten Welt ihren individuellen Weg finden müssen? Ingo Cornils gibt Antworten und er lässt die insgesamt 16 Autoren dieses Bandes Antworten geben. Einige widmen ihre Untersuchungen den Werken Hesses, andere suchen sich einzelne Aspekte aus seinem Werk und Leben heraus. So schreibt Adrian Hsia über Siddhartha. Der gebürtige Chinese Hsia, der Germanistik an der McGill University in Montréal lehrte, hat die Hesse-Forschung mit seinen Untersuchungen zur Verschmelzung von europäischem, indischem und ostasiatischen Kulturgut im Werk Hesses nachhaltig beeinflusst. Sein profundes Wissen ist für ein Kompendium wie das vorliegende nicht nur eine Bereicherung, sondern geradezu unabdingbar. Ebenso sind in dem Band Hesses bekanntesten Werken—dem Steppenwolf (Martin Swales), dem Glasperlenspiel (Paul Bishop) und Narziß und Goldmund (Frederick Lubich)—Untersuchungen gewidmet. Als weiterer verdienstvoller Hesse-Forscher ist der Hesse-Biograf Ralph Freedman in dem Band vertreten. Er hat sich Klingsors letzter Sommer zum Thema gewählt und damit ein Werk Hesses unter die Lupe genommen, das bislang von der Forschung weniger eingehend bearbeitet wurde. Andere Autoren haben sich Einzelaspekte herausgegriffen. Der Herausgeber der Werke Hesses, Volker Michels, der sich in 40 Jahren Herausgebertätigkeit ein immenses Wissen um Hesse angeeignet hat, trägt mit seinem Aufsatz "Hermann Hesse und die Psychoanalyse" zu der Vielfalt dieses Bandes bei. Ähnlich spannend ist Hermann Hesses Verhältnis zur Politik, worüber Marco Schickling geschrieben hat. Seine Verbindung zu Goethe führt Hans-Joachim Hahn aus und Hermann Hesses Verhältnis zur Musik untersucht Immo Schneider, selber ein bekannter Organist und Literaturwissenschaftler. Hesse, der die Musik liebte, hat in so manchem Gedicht die Musik gepriesen. Verglichen mit den Interpretationen seiner Prosawerke, gibt es wenige literaturwissenschaftliche Abhandlungen zu seiner Lyrik. Olaf Berwald aber hat sich dieses Themas angenommen und für den Companion Hesses Lyrik analysiert und...

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.000
metaresearch head score (Gemma)0.000
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.892
Threshold uncertainty score0.998

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0000.000
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0000.000
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0000.000
Research integrity0.0000.000
Insufficient payload (model declined to judge)0.0030.001

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.045
GPT teacher head0.224
Teacher spread0.179 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it