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Record W1993983465 · doi:10.1055/s-2000-8

Kinderreanimation - neue Aspekte

2000· article· de· W1993983465 on OpenAlexaboutno aff
L. Schrod

Bibliographic record

VenueNotarzt · 2000
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicMedical and Health Sciences Research
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsMedicineIntensive care medicine

Abstract

fetched live from OpenAlex

Einleitung Die in den letzten Jahren veröffentlichten Empfehlungen zur Reanimation von Kindern hatten sich seit der Publikation der Leitlinien der American Heart Association 1986 weltweit in den nachfolgenden Jahren einander angeglichen. So stellte die internationale pädiatrische Arbeitsgruppe des International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR) in ihrem ersten Statement von 1997 fest, it was surprising to the working group participants how few differences exist among the current Paediatric Guidelines advocated by the American Heart Association, the Heart and Stroke Foundation of Canada, the European Resuscitation Council, the Australian Resusciation Council, and the Resuscitation Council of Southern Africa [ 18 ]. Auf Grund ihres Beitritts zu ILCOR hat das European Resuscitation Council (ERC) vor einem Jahr seine Empfehlungen zur pädiatrischen Reanimation aus dem Jahr 1994 [ 19 ] nochmals überarbeitet und den internationalen Empfehlungen angeglichen [ 7 ] [ 8 ]. Im September 1999 hatte in Dallas, USA, die American Heart Association zur Second International Evidence Evaluation Conference eingeladen, um die Erarbeitung von neuen CPR-Empfehlungen vorzubereiten. Auch wenn noch keine offizielle Stellungnahme vorliegt, bleibt klar, dass gerade auf dem Gebiet der pädiatrischen kardiopulmonalen Reanimation (CPR) zu vielen Aspekten die sog. evidenzbasierenden Daten fehlen. Trotzdem hatte man in Deutschland aktuell eigene Empfehlungen formuliert [ 4 ], die in einzelnen Punkten von der ILCOR- oder ERC-Leitlinien abweichen. Auch wenn die Unterschiede in der Praxis wahrscheinlich das Outcome nicht wesentlich beeinflussen werden, führt dies zu unnötigen Verwirrungen in der Ausbildung und möglicherweise zu Unsicherheiten in der Praxis, wie in einer kürzlich publizierten Untersuchung für das deutsche Notarztsystem aufgezeigt [ 25 ]. Die Überlebensraten nach einem Herz-Atemstillstand sind bei Kindern niedrig, auch bei Reanimationen von Krankenhauspatienten. In Abhängigkeit von den Umständen und der Ursache (Hypoxie, Sepsis, Trauma, Herzerkrankung u. a.) ließ sich einzelnen Studien nach zwar in 10 - 50 % ein Spontankreislauf erreichen, ein Jahr später lebten aber durchschnittlich nur noch 10 - 15 % der Patienten, die meisten wiesen ein schweres neurologisches Defizit auf [ 11 ] [ 22 ] [ 27 ] [ 29 ] [ 31 ]. Dies liegt daran, dass der Kreislauf-Atemstillstand im Kindesalter meistens primär keine kardiale Ursache hat, sondern Folge einer Hypoxie bei zentraler Atemstörung, bei respiratorischem Versagen oder Folge eines protrahierten Schocks mit sekundärem Pumpversagen ist. Da bei primär gesundem Herzen erst eine länger dauernde Unterversorgung einen Herzstillstand hervorruft und viele Organe wie das Gehirn eine weit geringere Anoxietoleranz als das Herz aufweisen, entwickelt sich trotz gelegentlichem primären Reanimationserfolg in den nächsten Tagen ein Multiorganversagen oder die Kinder überleben nur mit schweren neurologischen Schäden. Primäre Herzrhythmusstörungen wie Kammertachykardien oder -flimmern sind seltener als bei Erwachsenen Ursache eines Kreislaufstillstandes. Bei Kindern > 6 Monate liegt die Häufigkeit etwa zwischen 10 und 20 % [ 15 ] [ 17 ]. Sie weisen bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung allerdings ebenso wie Kinder mit alleinigem Atemstillstand eine deutlich bessere Prognose auf als Kinder mit Asystolie [ 17 ]. Deshalb geht es bei den Reanimationsbemühungen im Kindesalter letztendlich darum, mit frühestmöglicher Behandlung einer Atemstörung und Sicherstellung der Oxygenierung einen Herzstillstand überhaupt zu vermeiden bzw. frühzeitig therapierbare Ursachen des funktionellen Herzstillstandes wie eine Hypovolämie, Tamponade oder ein Kammerflimmern zu behandeln. Die Altersunterteilungen erfolgen nach den Empfehlungen der ILCOR. Die Neugeborenenperiode umfasst die ersten vier Lebenswochen, und bis zum Ende des 1. Lebensjahres handelt es sich um einen Säugling. Mehr auf Grund praktischer Aspekte im Hinblick auf die Techniken der CPR und die Ursachen eines Herz-Atemstillstandes unterscheidet man ferner junge Kinder bis zum 8. Lebensjahr und ältere Kinder mit einem Alter über 8 Jahren. Da sich die Medikamentendosierungen nach dem Körpergewicht richten, wird zur groben Abschätzung folgende Faustregel empfohlen: Das Körpergewicht beträgt ca. 3,3 kg bei der Geburt 6,6 kg im Alter von sechs Monaten 10 kg im Alter von einem Jahr 20 kg im Alter von sechs Jahren 40 kg im Alter von zwölf Jahren.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.004
metaresearch head score (Gemma)0.016
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.025
Threshold uncertainty score0.084

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0040.016
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.000
Meta-epidemiology (broad)0.0010.001
Bibliometrics0.0020.002
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0040.004
Open science0.0020.006
Research integrity0.0040.008
Insufficient payload (model declined to judge)0.0250.007

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.062
GPT teacher head0.392
Teacher spread0.330 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

Citations1
Published2000
Admission routes1
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