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Record W2413960631 · doi:10.14279/depositonce-324

Description and characterization of bacteria attached to lotic organic aggregates (river snow) in the Elbe River of Germany and the South Saskatchewan River of Canada

2002· dissertation· de· W2413960631 on OpenAlex

Why this work is in the frame

A frame that forgets how it found something cannot be audited. These are the routes that admitted this work.

aboutThe title or abstract carries a Canadian signal from the geographic lexicon.
no affNo Canadian affiliation: this work is invisible to an affiliation-only frame.
No Canadian affiliation. An affiliation-only frame, the usual design, would never have seen this work. It is one of the works that make the case for inverting the frame.

Bibliographic record

VenueDepositOnce · 2002
Typedissertation
Languagede
FieldEnvironmental Science
TopicMicrobial Community Ecology and Physiology
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsRiver ecosystemSnowGeographyRiver valleyHydrology (agriculture)Environmental scienceRiver managementEcologyArchaeologyGeologyHabitatBiologyEnvironmental resource managementMeteorologyGeotechnical engineering

Abstract

fetched live from OpenAlex

In den Schwebstoffflocken der Fliessgewässer spielen Bakterien neben Algen, Pilzen, Protozoen, anorganischen Partikeln und organischem Detritus eine wesentliche Rolle. Am Beispiel der Elbe wurde die phylogenetische Diversität und Physiologie dieser aquatischen Bakterien mittels molekularbiologischer Methoden (in situ Hybridisierung, 16S rDNS Sequenzanalyse), aerober und anaerober Kultivierung, sowie konfokaler laser scanning Mikroskopie untersucht. Im Jahresverlauf zeigte sich, dass die mikrobielle Lebensgemeinschaft der Schwebstoffflocken in Frühjahresproben durch eine grosse bakterielle Diversität gekennzeichnet war. In Sommerproben dagegen dominierten unterschiedliche Cyanobakterien und Grünalgen. Herbst- und Winterproben wiesen eine deutliche Abnahme der bakteriellen Gesamtzellzahl auf. Mehr als 70% aller mit DAPI nachgewiesenen Bakterien konnten mit der Eubakterien spezifischen Sonde EUB338 detektiert werden. Die in situ Analyse der Schwebstoffflocken mit unterschiedlichen Oligonukleotid Sonden, zeigte, dass die überwiegende Mehrheit der phylogenetischen Bakteriengruppen jahreszeitlichen Schwankungen mit Werten von 2% für die Planktomyceten bis zu 36% für die Cytophagen-Flavobakterien Gruppe unterlagen. Im Gegensatz dazu, waren die beta-Proteobakterien in allen Jahreszeiten anzutreffen, und erreichten mit Werten zwischen 50-54% von der Gesamtzellzahl die höchsten Zellzahlen überhaupt. Statische Schwebstoffflockenkulturen, angesetzt mit steril filtriertem Elbewasser und angereichert mit Spuren verschiedener Substrate, führten zu morphologischen und phylogenetischen Veränderungen der mikrobiellen Lebensgemeinschaft. Zugabe von N-acetylglucosamin ergab einen deutlichen Anstieg der beta-Proteobakterien. Die aerobe und anaerobe Kultivierung auf einer Vielzahl verschiedener Medien führte zur Isolierung von 40 Bakterienreinkulturen aus unterschiedlichen phylogenetischen Gruppen. Mit Hilfe neu entwickelter, spezifischer Oligonukleotidsonden, konnten die isolierten Bakterien als relevante und dominante Vertreter der mikrobiellen Lebensgemeinschaft ermittelt werden. Für die gleichzeitige Erfassung zellulärer Komponenten und extrazellulärer polymerer Sustanzen (EPS) wurde im Rahmen dieser Arbeit eine neue kombinierte Technik aus Fluoreszenz in situ Hybridisierung und Lektin-Bindungs-Analyse (FISH-LBA) entwickelt. Die Schwebstoffflocken wurden direkt aus dem Elbewasser in Objektträgerkammern überführt, in denen die komplette Präparation, bestehend aus Fixierung, FISH, LBA und anschließender mikroskopischer Analyse, durchgeführt wurde. Anorganische Partikel aus den Schwebstoffflocken, wie auch die Autofluoreszenz von photosynthetischen Organismen, hatten keinen störenden Einfluß auf die neue Methode. FITC markierte Lektine von Triticum vulgaris, Limulus polyphemus, Arachis hypogaea, Phaseolus vulgaris und Pseudomonas aeruginosa konnten durch Bindung an die jeweils spezifischen Zucker in der EPS-Matrix der Schwebstoffflocken bestimmte Bereiche innerhalb der Flocken sichtbar machen. Die neue Methode ermöglichte die Detektion von einzelnen Bakterien und Mikrokolonien unterschiedlicher phylogenetischer Gruppen mit den sie umgebenden EPS Komponenten in verschiedenen Bereichen der Flocken. Darüber hinaus war auch die chemische Identifizierung von Bestandteilen der Schleimkapseln und Zellhüllen einzelner eukariontischer und prokariontischer Zellen möglich. Kultivierung der bakteriellen Lebensgemeinschaft der Schwebstoffflocken aus dem South Saskatchewan River in Saskatchewan, Kanada, auf verschiedenen Medien führte zur Isolierung der bakteriellen Reinkultur F8. Durch 16S rDNS Sequenzierung und phylogenetische Analyse konnte die Zugehörigkeit des Isolates F8 zur Gruppe der gamma-Proteobakterien ermittelt werden. Stamm F8 fiel bei mikroskopischen Beobachtungen durch eine bemerkenswerte Interaktion der einzelnen bakteriellen Zellen entlang eines selbst produzierten filamentösen Netzwerkes auf. Der koordinierte Bewegungsablauf startete mit der Akkumulierung eines von den Zellen produzierten Materials, was sich im weiteren Verlauf zu Filamenten unterschiedlicher Länge umformte. Diese Filamente bildeten daraufhin ein komplexes Netzwerk, an dem sich die Zellen entlang bewegten. Die Zellen schlossen sich zunächst in kleineren und später in größeren Gruppen zusammen. Der Prozess endete mit grossen Zellanhäufungen und einem zellfreien Netzwerk aus Filamenten. Dieser Prozess konnte sowohl bei Kultivierung auf Fest- als auch in Flüssigmedien beobachtet werden. Obwohl der Stamm F8 in der Lage war, auf einer Vielzahl unterschiedlicher Medien zu wachsen, trat die Bildung von Filamenten nur in nährstoffarmen Medien auf. Die Filamente konnten mit verschiedenen Farbstoffen angefärbt werden. Ihre Anwesenheit konnte sowohl lichtmikroskopisch als auch durch konfokale laser scanning Mikroskopie und Elektronenmikroskopie nachgewiesen werden.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.000
metaresearch head score (Gemma)0.000
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Observational · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: Empirical
Teacher disagreement score0.924
Threshold uncertainty score0.896

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0000.000
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0000.001
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0000.000
Research integrity0.0000.000
Insufficient payload (model declined to judge)0.0000.000

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.006
GPT teacher head0.186
Teacher spread0.180 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it