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Notice bibliographique
Résumé
Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit dem altenglischen Demonstrativum se (seo - þæt) und dessen diachroner Entwicklung zum bestimmten Artikel the. Grundsätzlich wird die altenglische Nominalphrase und der Einfluß ihrer generellen, formalen Struktur auf die Emergenz des Artikels analysiert. Theoretisch ist die Frage nach der Entstehung des Artikels in eine breitere Diskussion der Themen ʽGradualness’, ʽGradience’, ʽGrammaticalization’ und ʽReanalysis’ eingebettet. Empirisch basiert die Dissertation auf einer großen qualitativen und quantitativen Korpusstudie früher altenglischer Prosatexte (syntaktisch annotierte Manuskripte im York-Toronto-Helsinki Parsed Corpus of Old English Prose (YCOE)). Zur Analyse wurden weitgehend das CorpusSearch und das Antconc Programm benutzt. Die zwei Hauptfragen der Dissertation sind a) WANN der definite Artikel im Altenglischen auftritt und b) WARUM sich eine englische Grammatik etabliert, welche das obligate Markieren von definiter Referenz verlangt. Ein zentrales Ziel der Arbeit ist es, die definite Nominalphrase im Altenglischen näher zu beleuchten und klare testbare Kriterien für die Kategorie ‚Artikel’ zu erstellen. Es soll überprüft werden, ob diese Kriterien auch erfolgreich auf ältere Sprachstufen angewendet werden können. Im Laufe der Dissertation wird sichtbar, dass es kein leichtes Unterfangen ist, die Kategorie ‚definiter Artikel’ von anderen Kategorien wie dem ‚Demonstrativum’ im Altenglischen einwandfrei abzugrenzen. Dies ist eine Konsequenz der historisch gesehen graduellen Grammatikalisierung des Demonstrativums hin zum definiten Artikel. Um der möglichen Existenz des bestimmten Artikels im Altenglischen auf den Grund zu gehen, wird das semantische und syntaktische Verhalten des Demonstrativums an Hand von mehreren frühen Manuskripten, mit einem besonderen Fokus auf dem Peterborough und Parker Chronicle, analysiert. Grundsätzlich wird argumentiert, dass die Entwicklung des definiten Artikels von der vorangehenden Entwicklung eines so genannten, syntaktischen ‚determination slots’ abhängt. Dieser Slot ist innerhalb der NP formal fixiert und lexikalisch unterspezifiziert. Die Grammatikalisierung des Demonstrativums wird also hauptsächlich von der Grammatikalisierung einer größeren syntaktischen, lexikalisch nicht spezifizierten ‚construction’ (im Sinne der Konstruktionsgrammatik) vorrangetrieben. Das Demonstrativum grammatikalisiert in diesem Sinne nicht allein, sondern eingebettet in eine größere syntaktische Konstruktion (vgl. van de Velde 2010: 291; Trousdale & Traugott 2010: 12; Bybee 2003a,b, 2007; Traugott 2006; De Smet 2008). Die empirischen Studien weisen darauf hin, dass dieser determination slot bereits im frühen Altenglischen existiert. Weiters wird die Entwicklung des Artikels als sogenannter „form-driven change“ (Fischer 2007: 66) verstanden. Neben semantisch-pragmatischen Faktoren werden system interne Faktoren (z.B. strukturelle Vereinfachung als Prinzip der Ökonomie; vgl. Hawkins 2004) als Auslöser für die Grammatikalisierung gesehen. Grammatikalisierung wird zum Epiphänomen und basiert auf grundlegenderen Mechanismen. Einer dieser Mechanismen ist ‚analogical reasoning’ (formales Mustererkennen und deren Transfer) (vgl. Fischer 2007; De Smet 2010). Analogie wird als psychologisch reales Phänomen verstanden und nicht nur als deskriptiver Terminus. In der Dissertation wird Analogie als ‚rule generalization/ extension’ interpretiert, was wiederum Sprachwandel motivieren kann (vgl. Traugott & Trousdale 2010: 36; Fischer 2007). Obwohl die Entwicklung des Artikels definitiv ein multi-kausaler Prozess ist, wird argumentiert, dass hauptsächlich komplexe Analogie- und Frequenzeffekte für dessen Emergenz verantwortlich sind (vgl. Fischer 2007: 4, Hawkins 2004). Im Speziellen scheinen die hohe Frequenz von gewissen NP Mustern, der Einfluß von verwandten, nominalen Konstruktionen sowie psychologische Präferenzen im kognitiven ʽOn-line Processing’ für den Sprachwandel verantwortlich zu sein. Die Druckversion der Arbeit enthält eine Multimediabeilage
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Prédiction distillée sur la base complète
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Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,000 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,000 | 0,000 |
| Études des sciences et des technologies | 0,000 | 0,001 |
| Communication savante | 0,000 | 0,000 |
| Science ouverte | 0,000 | 0,000 |
| Intégrité de la recherche | 0,000 | 0,000 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,008 | 0,000 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle