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Enregistrement W1972259302 · doi:10.1055/s-0029-1244111

Identifizierung assoziierter Genvarianten des IL12-Signalwegs bei primär biliärer Zirrhose

2010· article· de· W1972259302 sur OpenAlexaboutno aff
Jochen Hampe

Notice bibliographique

RevueGastroenterologie up2date · 2010
Typearticle
Languede
DomaineMedicine
ThématiqueLiver Diseases and Immunity
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésMedicine

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

All articles of this category Kommentar zu Primär biliäre Zirrhose mit HLA-, IL12A- und IL12RB2-Varianten assoziiert Primary biliary cirrhosis associated with HLA, IL12A, and IL12RB2 variants Hirschfield GM, Liu X, Xu C, Lu Y, Xie G, Lu Y, Gu X, Walker EJ, Jing K, Juran BD, Mason AL, Myers RP, Peltekian KM, Ghent CN, Coltescu C, Atkinson EJ, Heathcote EJ, Lazaridis KN, Amos CI, Siminovitch KA; University of Toronto and Liver Center, Toronto Western Hospital, Toronto, ON, Canada Hintergrund: Die primär biliäre Zirrhose tritt familiär gehäuft auf, was auf eine genetische Disposition hinweist. Die Untersuchung von Gideon M. Hirschfield et al. hat nun Hinweise auf die dabei involvierten Genorte geliefert. Methoden: Um infrage kommenden Genen auf die Spur zu kommen, untersuchten die Autoren das Genom von 2072 Personen aus Kanada und aus den USA, von denen 536 an primär biliärer Zirrhose erkrankt waren. Die übrigen dienten als Kontrollen. Die Genotypisierung umfasste mehr als 300 000 Einzelnukleotidpolymorphismen (SNP). 16 SNP waren möglicherweise mit der primär biliären Zirrhose assoziiert und wurden weiter untersucht. Schließlich konzentrierten sich die Bemühungen bei der Feinkartierung auf 3 Genloci. Ergebnisse: Eine signifikante Assoziation beobachteten die Autoren zwischen 13 Genloci des Haupthistokompatibilitätskomplexes (MHC), auf denen die Proteine der HLA-Klasse II kodiert sind, und einer primär biliären Zirrhose. Am stärksten war diese Assoziation für den HLA-DQB1-Genort, der für die DQ-Betakette 1 des MHC kodiert. Alleine dieser Polymorphismus erhöhte das Risiko für die Entwicklung einer primär biliären Zirrhose um 75 %. Einen ebenfalls signifikanten und reproduzierbaren Zusammenhang fanden die Forscher zwischen 2 SNP im Zusammenhang mit Interleukin-12 und der primär biliären Zirrhose. Es handelte sich dabei zum einen um den IL12A-Locus, der für IL12α kodiert. Hier erhöhten 2 Polymorphismen (rs6441286 und rs574808) das Risiko für die Autoimmunerkrankung jeweils um 54 %. Eine andere relevante SNP betraf den IL12RB2-Locus, der für den IL12-Rezeptor β2 kodiert. Hier ergab sich eine Risikoerhöhung durch das SNP rs3790567 um 51 %. In der Feinkartierung zeigte sich noch eine signifikante Assoziation eines 5 Allele umfassenden Haplotyps, der sich am 3’-Ende des IL12A-Gens befindet. Moderat mit dem Erkrankungsrisiko assoziiert waren außerdem bei der genomweiten Analyse SNP des STAT4- und des CTLA4-Locus sowie von 10 weiteren Genorten. Folgerungen: Bestimmte Genvarianten scheinen das Risiko einer primär biliären Zirrhose zu erhöhen. Betroffen sind: HLA-Klasse II, Interleukin-12 und Interleukin-12-Rezeptor. Die Autoren vermuten, dass Interleukin-12-vermittelte Immunreaktionen eine Rolle in der Pathogenese dieser Autoimmunerkrankung spielen. N Engl J Med 2009; 360: 2544 – 2555 (zusammengefasst von Friederike Klein, München) Ätiopathogenese der primär biliären Zirrhose. Die primär biliäre Zirrhose (PBC) ist die häufigste Autoimmunerkrankung der Leber und hat bei Frauen über 40 Jahren eine Prävalenz von bis zu 1 / 1000. Histologisch ist die Erkrankung von einer granulomatösen Entzündung und der Zerstörung der kleinen Gallenwege charakterisiert. Basierend auf tierexperimentellen Daten und aufgrund der Akkumulation autoreaktiver T-Lymphozyten in der erkrankten Leber wird eine durch CD4-positive T-Zellen vermittelte Pathogenese der PBC angenommen. Auf eine genetische Komponente in der Ätiologie der Erkrankung deuten das etwa 10-fach erhöhte Erkrankungsrisiko in Familien und die mit 60 % sehr deutliche Konkordanz bei eineiigen Zwillingen hin. Damit zeigt die Erkrankung in den epidemiologischen Parametern etwa eine genauso starke Familiarität wie der Morbus Crohn. Genomweite Assoziationsstudie. Die klare familiäre Häufung der Erkrankung deutet auf zugrunde liegende Risikogene hin und ist damit in ausreichenden Patientenkohorten mit den heutigen Genotypisierungstechnologien problemlos identifizierbar: In einem typischen mehrstufigen genomweiten Assoziationsexperiment haben Hirschfeld und Mitarbeiter bei zunächst 536 Patienten und 1536 Kontrollen nach assoziierten genetischen Varianten für die Erkrankung gesucht und diese dann in unabhängigen Patientenstichproben validiert. Als wesentliche Befunde zeigen sich dabei Assoziationen mit der HLA-Klasse-II-Region, dem Interleukin 12 und dem Interleukin-12-Rezeptor β2, STAT4 (signal transducer and activator of transcription 4) und CTLA4 (cytotoxic T-lymphocyte-associated protein 4). Interessanterweise waren die Assoziationen mit der HLA-Region und CTLA4 bereits aus vorhergehenden Kandidatengenstudien bekannt. Der Neuigkeitswert dieser Studie besteht somit vor allem in der Identifizierung gleich dreier Loci aus dem IL12-Signalweg, nämlich IL12, IL12RB und STAT4, das ein wesentliches Signaltransduktionsmolekül für IL12 darstellt. Potenzielle Therapiestrategien. Die Modulierung des IL12-Signalwegs stellt aufgrund dieser genetischen Befunde ein attraktives potenzielles Therapieprinzip für die PBC dar. Die relativen Risiken für die beschriebenen Gene liegen im Bereich von 1,5 bis 2,5 und sind damit für eine diagnostische Nutzung ungeeignet. Die lokusspezifischen Risiken liegen auch – insbesondere für die HLA-Region – niedriger als in früheren Kandidatengenstudien, was an der relativ großen genetischen Heterogenität der nordamerikanischen Studienpopulationen liegen mag. In größeren und genetisch homogeneren Populationen, z. B. aus Europa oder Japan, ist mit weiteren und noch klareren Ergebnissen zu rechnen. Fazit. Insgesamt untermauern die Ergebnisse dieser Studie die T-Zell-Hypothese in der Entstehung der PBC und ordnen sie ätiologisch klar wenigen verantwortlichen Genen zu. Die Erarbeitung des mechanistischen Verständnisses dieser Genvarianten und die Nutzung als Zielmoleküle für zukünftige spezifische Therapiestrategien wird – wie üblich – Jahre dauern, kann aber von der Überlappung der Risikofaktoren mit anderen Autoimmunerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, dem Lupus erythematodes, Psoriasis, den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und der Sarkoidose profitieren.

Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.

Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction machine sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Le volet Gemma est une étiquette directe du modèle pour chaque travail de la base, lue sur la notice réduite au titre. Le volet Codex est un classifieur appris des 10 348 étiquettes directes de Codex et calibré sur les taux pondérés de l'échantillon; les champs sans appui suffisant ne portent aucun appel Codex. Le mode candidate est l'union des deux volets; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont pas des étiquettes humaines.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,001
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,005
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesaucune
Catégories consensuellesaucune
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Observationnel · Signal consensuel: Observationnel
GenreSignal candidat: Empirique · Signal consensuel: Empirique
Score de désaccord entre enseignants0,010
Score d'incertitude au seuil0,034

Scores du classifieur distillé par catégorie (deux têtes)

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0010,005
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0000,000
Méta-épidémiologie (sens large)0,0010,001
Bibliométrie0,0040,003
Études des sciences et des technologies0,0000,001
Communication savante0,0020,001
Science ouverte0,0010,001
Intégrité de la recherche0,0010,000
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0100,003

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,019
Tête enseignante GPT0,265
Écart entre enseignants0,246 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; un appel candidat d’une seule source (Gemma direct ou Codex distillé), pas un consensus.

Les modèles n’ont appliqué aucune catégorie : rien dans la taxonomie ne correspondait à ce travail.
Devis d'étudeObservationnel
Domainenon disponible
GenreEmpirique

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations1
Publié2010
Routes d'admission1
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