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Enregistrement W2011118321 · doi:10.1055/s-2001-11041-2

ICIDH und Assessment

2002· article· de· W2011118321 sur OpenAlex
Michael F. Schuntermann

Pourquoi ce travail est dans la base

Une base qui oublie comment elle a trouvé un travail ne peut pas être vérifiée. Voici les voies qui ont admis celui-ci.

aboutLe titre ou le résumé porte un signal canadien du lexique géographique.
no affAucune affiliation canadienne : ce travail est invisible pour une base fondée sur la seule affiliation.
Aucune affiliation canadienne. Une base fondée sur la seule affiliation (le devis habituel) n'aurait jamais vu ce travail. C'est l'un des travaux qui justifient l'inversion de la base.

Notice bibliographique

RevuePhysikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 2002
Typearticle
Languede
DomaineHealth Professions
ThématiqueMedical Practices and Rehabilitation
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésMedicinePhysical medicine and rehabilitation

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Auf dem Meeting wurde eine „Konsensfassung” der ICIDH-2 erarbeitet, wobei das Grundmodell der Beta-2 beibehalten wurde. Einige Vorschläge Deutschlands finden sich in der Konsensfassung wieder. Wichtigster Unterschied zur Beta-2 ist, dass es nunmehr nur noch eine Klassifikation für „Aktivitäten” und „Lebensbereiche” gibt. Die dort genannten „Domänen” können als „Aktivitäten”, als „Lebensbereiche” oder sowohl als „Aktivitäten” und „Lebensbereiche” interpretiert werden. Die Klassifikationen der Funktionen/Strukturen wurde verbessert, ebenso die Liste der Umweltfaktoren. Die Konsens-Fassung der ICIDH-2 wird von der WHO unter dem Namen „Prefinal Draft December 2000” am 15. Dezember 2000 ins Internet gestellt (http://www.who.int/icidh). Sie dem Executive Board, das die Tagesordnung der Generalversammlung der WHO erstellt, zur abschließenden Erörterung vorgelegt. Vorgesehen ist, die Klassifikation im Rahmen eines größeren Paketes, das die zukünftigen Weltgesundheitsberichte der WHO betrifft, auf die Tagesordnung zu nehmen. Im Einzelnen Ziel des Meeting war es, die Schlussfassung der ICIDH-2 zu erstellen. Hierzu hat die WHO eine Prefinal Draft, October 2000, vorgelegt. Auf dem Meeting selbst standen noch zahlreiche weitere Dokumente zur Verfügung, darunter ein Überblick über die Änderungen der Prefinal Draft gegenüber der Beta-2 und eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Field Trials. An dem Meeting nahmen über 100 Delegierte aus 45 Mitgliedsstaaten der WHO teil. Die Field Trials zur Beta-2 wiesen auf zwei entscheidende Probleme hin. Zum einen wurden in der Beta-2 zwar „Aktivitäten” als „Performanzen” (performance) eingeführt, diese wurden jedoch sehr häufig als „Leistungsfähigkeit” (capacity) interpretiert. Zum anderen war die Unterscheidung zwischen „Aktivitäten” im Konzept der Aktivitäten und „Lebensbereichen” im Konzept der Partizipation unklar, weil „Lebensbereiche” nichts anderes seien als Gruppen von Aktivitäten. Zwar machte in Deutschland die Unterscheidung zwischen den beiden Konzepten keine Probleme, wohl aber gab es unterschiedliche Meinungen bezüglich der beiden Interpretationen (Leistungsfähigkeit, Performanz) im Aktivitätskonzept. Die genannten Probleme einerseits und die vorgesehene Anwendung der ICIDH-2 im Rahmen der Neukonzeption der Weltgesundheitsberichte andererseits führten zu dem „radikalen” Vorschlag der Prefinal Draft. Am Vortag des Meetings (14. November 2000) fand auf Einladung des WHO Collaborating Centres for the ICIDH, Niederlande, eine Vorbesprechung der europäischen Delegationen statt. Auf dieser wurde die Prefinal Draft einhellig abgelehnt. Sie sei konzeptionslos und das Partizipationskonzept der Beta-2 werde aufgegeben. Sie enthalte von der Beta-2 abweichende Konzepte, die keinen Field Tests unterzogen worden seien, und das Konzept des „uniform environment” sei abzulehnen. Es wurde auf einen Kompromissvorschlag hingewiesen, der von Repräsentanten der WHO (Marijke de Kleijn, The Netherlands; John Fox, U.K.; Marjorie Greenberg, North America; Louise Ogilvie, North America; Richard Madden, Australia) auf einer Tagung in Ottawa am 24. Oktober 2000 erarbeitet wurde, nachdem abzusehen war, dass die WHO nicht bereit war, zur Beta-2 zurückzukehren. Der Vorschlag beinhaltet im Wesentlichen folgendes: Es gibt drei Komponenten der ICIDH-2: - Körperfunktionen und -strukturen, - Domänen von Lebensbereichen und Aufgaben, - Umweltfaktoren. Es sollte dem Benutzer der ICIDH-2 entsprechend seinen Zwecken überlassen bleiben, welche der beiden Interpretationen (Leistungsfähigkeit, Performanz) er verwendet. Die Definitionen von „Aktivitäten” und „Partizipation” der Beta-2 sollten beibehalten werden. Der Benutzer kann, abhängig von Zweck und Anwendung, Bereiche der Domänen spezifizieren, auf die er das Konzept der Aktivitäten bzw. das Konzept der Partizipation anwendet. Die Qualifizierer (qualifiers) der Prefinal Draft sollten beibehalten werden, allerdings sollte berücksichtigt werden, dass diese der Weiterentwicklung bedürfen. Die Liste der Umweltfaktoren sollte benutzt werden, um die relevanten Faktoren zu kodieren (sei es nun im Sinn des „uniform environment” oder im Sinn des „current environment”). Das Wort „functioning” (deutsch: Aspekte der funktionalen Gesundheit) sollte im Titel der ICIDH-2 erscheinen. Auf dem WHO-Meeting selbst wurde die Prefinal Draft von der Mehrheit der Delegierten der Regierungen abgelehnt, insbesondere von Australien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Japan, Niederlande, Norwegen, Schweden, UK und USA. Alle Delegierten machten aber deutlich, dass sie zu einem Kompromiss bereit seien. Eine nochmalige Testphase einer Beta-Version wurde von der überwiegenden Mehrheit der Delegierten abgelehnt. Als Kompromiss wurde der Ottawa-Vorschlag angenommen. Dieser enthält auch Vorschläge Deutschlands (Beibehaltung des biopsychosozialen Modells der Beta-2, Beibehaltung des Konzepts der „Funktionalen Gesundheit” [functioning] der Beta-2, Beibehaltung der Definitionen der Aktivitäten und Partizipation der Beta-2). Der Titel der Klassifikation soll lauten „International Classification of Functioning, Disability and Health”. Zum Begriff der Behinderung Auf dem Meeting machte die WHO noch einmal deutlich, dass sich der Begriff „disability” gegenüber der Beta-2 nicht geändert habe. Dort heiße es: „Functioning and disability are conceived as a dynamic interaction (process or result) between health conditions and contextual factors”. In diesem Sinn sei auch die folgende Aussage der Beta-2 zu verstehen: „,Functioning‘ and ,disability‘ are umbrella terms covering three dimensions: (1) body functions and structure; (2) activities at the individual level; and (3) participation in society.” Andererseits ist festzustellen, dass der Umweltbezug bei den Definitionen von „Functions/Structures” und „Activities” explizit nicht hergestellt, sondern nur bei der Definition von „Participation” berücksichtigt wird. Der Begriff der Behinderung (ICIDH-2: disability) hat sich also gegenüber der ICIDH-1 wesentlich geändert. Bei Fragen der Behinderung ist nunmehr stets der gesamte Lebenshintergrund der betroffenen Person zu berücksichtigen (Umweltfaktoren). Schlussfolgerungen Die in der Madrid-Sitzung erarbeitete ICIDH-2 ist ein Kompromiss, der gleichwohl die Grundkonzepte der Beta-2 enthält. Er ermöglicht es, wie die Beta-2, die drei Aspekte der funktionalen Gesundheit: 1. Integrität der Körperfunktionen und -strukturen, 2. Durchführung von Aktivitäten und Partizipation (Fähigkeit/Performanz) an Lebensbereichen zu betrachten. Insoweit berücksichtigt sie die Belange der Rehabilitation und des Sozialrechts in Deutschland. Sie ist jedoch gegenüber der Beta-2 komplizierter anzuwenden, weil bei jeder Domäne zu fragen ist, ob sie unter dem Gesichtspunkt der Aktivitäten oder der Partizipation betrachtet werden soll. Für die praktische Anwendung der ICIDH-2 müssen Benutzerhinweise und Schulungsmaterialien erarbeitet werden, wie dies in anderen Mitgliedsstaaten der WHO bereits geschehen ist. Der WHO-Begriff der Behinderung bezieht ausdrücklich Umweltfaktoren ein. Insoweit unterscheidet er sich vom Behinderungsbegriff der ICIDH-1. Er ist jedoch weiter als der des Referentenentwurfs zum SGB IX, weil im Referentenentwurf ausschließlich auf Teilhabe an Lebensbereichen (Partizipation) abgestellt wird. Dies erscheint aus Sicht der Systematik des deutschen Sozialrechts einerseits und der sozialrechtlichen Konsequenzen für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen auch begründet. Dr. Michael F. Schuntermann, 22. November 2000

Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,009
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,014
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesMétarecherche, Méta-épidémiologie (sens strict), Études des sciences et des technologies, Intégrité de la recherche, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
Catégories consensuellesMéta-épidémiologie (sens strict), Études des sciences et des technologies, Intégrité de la recherche, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: Sans objet
GenreSignal candidat: Empirique · Signal consensuel: aucune
Score de désaccord entre enseignants0,732
Score d'incertitude au seuil1,000

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0090,014
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0020,002
Méta-épidémiologie (sens large)0,0030,001
Bibliométrie0,0010,003
Études des sciences et des technologies0,0030,003
Communication savante0,0000,002
Science ouverte0,0020,001
Intégrité de la recherche0,0020,007
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0290,022

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,090
Tête enseignante GPT0,462
Écart entre enseignants0,373 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle