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Enregistrement W2166321082 · doi:10.1353/smr.2007.0011

Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Bd. III/1. Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90â1380/90) (review)

2007· article· de· W2166321082 sur OpenAlexvenueno aff
Albrecht Classen

Notice bibliographique

RevueSeminar A Journal of Germanic Studies · 2007
Typearticle
Languede
DomaineArts and Humanities
ThématiqueHistorical, Literary, and Cultural Studies
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésHumanitiesPhilosophyArt

Résumé

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Reviewed by: Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Bd. III/1. Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90) Albrecht Classen Johannes Janota . Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit. Bd. III/1. Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90). Tübingen: Niemeyer, 2004. 541 S. € 48.00. ISBN 3-484 10705-7. Mit Janotas Literaturgeschichte hat die von Joachim Heinzle herausgegebene Reihe "Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit" einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Mit Janota wurde ein hochgeachteter Fachmann als Autor angeworben, der in souveräner Weise die Fülle des Materials sachgemäß zu gliedern und kritisch zu durchleuchten vermag und damit eine literarhistorische Epoche ins Augenmerk rückt, die bisher z.T. ein Schattendasein erlebt hatte. Allerdings hatte Janota selbst erst vor wenigen Jahren den entsprechenden Band von Helmut de Boors Literaturgeschichte, Die deutsche Literatur im späten Mittelalter, Erster Teil: 1250–1350 (1997), neu bearbeitet (orig. 1962), womit in gewisser Weise ein Parallelprojekt entstanden ist. Vergleicht man jedoch beide Bücher, stellt man erhebliche Unterschiede fest und muss man Janota dafür loben, sich der Mühe unterzogen zu haben, in einem ziemlich neuen Ansatz diese Literaturepoche beschrieben zu haben. Seine Methode besteht insbesondere darin, die breite Textproduktion nicht allein unter dem Blickwinkel des Literarischen zu betrachten, sondern als Ausdruck der öffentlichen Interessenbildung und als Medium der individuellen Orientierung. So unterscheidet Janota global zwischen Formen der Versliteratur und Formen der Prosa, wobei er ohne weiteres auch die Prosa der Geschichtsschreibung, der Sachliteratur, der Predigtliteratur und Bibelübersetzungen u.a. einschließt. Literatur entsteht nicht in einem luftleeren Raum, ist stets sozialhistorisch eingebunden, was Janota zu Beginn beispielhaft an dem Modell der fürstlichen Residenzstadt Wien vor Augen führt. Anschließend stellt er die deutsche Mystik vor, vertreten durch Meister Eckhart, Johannes Tauler, Heinrich Seuse, die südwestdeutschen Schwesternbücher, die Straßburger Gottesfreunde und die fran-ziskanisch orientierte Mystik. Darauf folgt der Abschnitt Lyrik, dann die Großepik, die Kleinepik, Formen der Rede und Formen des Spiels. Den Abschluss bildet das wichtige Kapitel zu Prosaliteratur. Besondere Aufmerksamkeit verdient Janotas einleitender historischer Überblick, in dem er vor allem das Krisenbewusstsein und die Orientierungslosigkeit in der von ihm behandelten Epoche darstellt. Mit Verwunderung konstatiert man jedoch die weitgehende Fokussierung auf die Herrschafts- und Geistesgeschichte, während die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, von Mentalitäts- und Alltagsgeschichte ganz zu schweigen, stiefmütterlich behandelt werden. Angesichts der vielen neuen Studien, die die Literaturgeschichte viel enger mit den letzteren zwei Bereichen in Verbindung bringen, wirkt es etwas enttäuschend, wie traditionell Janota letztlich vorgegangen ist, ohne entscheidend über die Arbeit von de Boor hinausgelangt zu sein (siehe seine Einleitung, 1–24). Allerdings handelt es sich um eine kaum noch zu überblickende Literaturmasse, die angemessen berücksichtigt werden muss, [End Page 71] was dem Autor ingesamt gut gelingt, wenngleich im Detail immer wieder einzelne Texte zu kurz kommen. Der Autor strebt überall danach, zusammenzufassen, Gemeinsamkeiten in der thematischen Behandlung aufzudecken und globale Strukturelemente wahrzunehmen. Dies dürfte erklären, warum die Diskussion oftmals recht oberflächlich wirkt, sei es bezogen auf die Mæren-Literatur, sei es bezogen auf die Fabel-Literatur. Selbst der wichtige Bereich des geistlichen und weltlichen Spieles, auf dem sich ja Janota vielfach ausgezeichnet hat, lässt uns unbefriedigt, denn die meisten Texte werden nur flüchtig vorgestellt, ohne dass es zu einer kritischen Durchleuchtung käme. Dies wird man jedoch dem Autor nur z.T. selbst zu Last legen können, denn trotz der chronologischen Einschränkung auf die Zeit von 1280/90 bis 1380/90 vermag heute kein Forscher mehr innerhalb eines einzelnen Bandes die Masse der überlieferten Texte adäquat zu erfassen und zu-gleich den gegenwärtigen Forschungsstand zu reflektieren. Insoweit als Janota den traditionellen Literaturbegriff erheblich ausweitet, ergeben sich für ihn zusätzliche Schwierigkeiten, mit der Stofffülle zu Rande zu kommen. Dies macht sich besonders bei der Chronistik und der Artesliteratur bemerkbar, wo Janota sogar weiter ausholt, als er dies in den anderen Kapiteln tut. Hier stellt man auch fest, dass er um einiges über die Darstellung von de Boor...

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Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,003
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,001
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesMéta-épidémiologie (sens strict), Études des sciences et des technologies
Catégories consensuellesMéta-épidémiologie (sens strict)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: Sans objet
GenreSignal candidat: Synthèse · Signal consensuel: Synthèse
Score de désaccord entre enseignants0,292
Score d'incertitude au seuil1,000

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0030,001
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0010,001
Méta-épidémiologie (sens large)0,0030,001
Bibliométrie0,0010,001
Études des sciences et des technologies0,0030,001
Communication savante0,0010,001
Science ouverte0,0010,001
Intégrité de la recherche0,0000,002
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0010,000

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,029
Tête enseignante GPT0,295
Écart entre enseignants0,267 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.

Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreSynthèse

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations0
Publié2007
Routes d'admission1
Résumé présentoui

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