Menschenrechte in der Geburtshilfe
Notice bibliographique
Résumé
Fragt man Menschen in Deutschland, ob sie die Einhaltung der Menschenrechte und einen gewaltfreien Umgang miteinander für wesentlich halten, so werden die meisten wohl mit Ja antworten. Umso irritierender ist, dass Frauen gerade in der sensiblen Zeit von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett häufig Gewalterfahrungen und Verletzungen ihrer Integrität beklagen. Diese beeinträchtigen nachfolgend weite Bereiche ihres Lebens. Sie verändern das Verhältnis zum eigenen Körper, den Umgang mit Partner und Kindern, die Einstellung gegenüber der weiteren Familienplanung und das künftige Erleben von Sexualität. Auf dem diesjährigen Internationalen Hebammenkongress in Toronto wurde das Thema „Human Rights in Childbirth“ in vielen Vorträgen thematisiert. In den nachfolgenden Artikeln dieser Ausgabe finden Sie dazu eindringliche Zitate von betroffenen Müttern, aber auch von Kolleginnen. So hat Christina Mundlos mit Frauen gesprochen, die ihre Geburt als Vergewaltigung erlebt haben (Seite 312 ). Anna Domanig zitiert angehende Hebammen, die mit ansehen mussten, wie Gebärende ignoriert und wie mit schmerzhaften Untersuchungen einfach fortgefahren wurde (Seite 320 ). Und im Schwerpunkt haben Christina Karin Enz und Nora Katja Rutishauser wissenschaftlich aufbereitet, welche körperlichen und psychischen Folgen Erfahrungen wie diese für das weitere Leben der Frauen haben können (Seite 364 ). Die Kernfrage lautet: Wie können wir die Rechte der Frau, ihre Würde, Präferenzen und Selbstbestimmung in Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit wahren? Für mich als Hebamme gehört dazu auch ein reflektierter Umgang mit jeder Art von Berührung im professionellen Kontext. Als Hebammen können wir mit unserer Betreuung beeinflussen, ob sich Frauen in ihrer Selbstwahrnehmung und Selbstbestimmung gestärkt fühlen oder ob sie ihre Grenzen verletzt sehen und sie die Geburt als traumatisches Erlebnis erfahren. Einige Vorschläge für das Gelingen von professioneller Berührung, Nähe und Distanz in der Hebammenarbeit mache ich in meinem Schwerpunktbeitrag (Seite 356 ). Doch klar ist auch: Grenzverletzungen in der Geburtshilfe dürfen keinesfalls allein auf die individuelle Ebene der Hebamme projiziert werden. Um Gewalt und übergriffiges Verhalten in der Geburtshilfe zu verhindern, bedarf es einer Analyse und Veränderung der Strukturen, in denen Geburtshilfe heute stattfindet. Gerne bleiben wir dazu mit Ihnen im Dialog. Lassen Sie mich schließen mit Kate Gilmore, UN-Menschenrechtsbeauftragte, die beim Kongress in Toronto einen Vortrag hielt und sagte: „Stand up for rights! Use our rights to defend their rights. Be midwives who provide dignified access to care, regardless of a patient’s identity or social status (…).“ Fordern Sie Hebammen auf, die eigenen Rechte zu nutzen, um die Rechte der Frauen zu verteidigen! Seien Sie Hebammen, die einen menschenwürdigen Zugang zur Betreuung bieten, unabhängig von der Identität einer Klientin oder ihrem sozialen Status. Falls Sie mehr von Kate Gilmore zu dem Thema von Hebammenarbeit und Menschenrechten lesen wollen, finden Sie ihre inspirierende Rede auf der Internetseite der Vereinten Nationen zu Menschenrechten [1]. Ute Lange [1] http://www.ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=21788&LangID=E
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Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction machine sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Le volet Gemma est une étiquette directe du modèle pour chaque travail de la base, lue sur la notice réduite au titre. Le volet Codex est un classifieur appris des 10 348 étiquettes directes de Codex et calibré sur les taux pondérés de l'échantillon; les champs sans appui suffisant ne portent aucun appel Codex. Le mode candidate est l'union des deux volets; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont pas des étiquettes humaines.
Scores du classifieur distillé par catégorie (deux têtes)
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,005 | 0,007 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,000 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,001 | 0,002 |
| Études des sciences et des technologies | 0,007 | 0,020 |
| Communication savante | 0,008 | 0,004 |
| Science ouverte | 0,001 | 0,006 |
| Intégrité de la recherche | 0,004 | 0,005 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,021 | 0,003 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; un appel candidat d’une seule source (Gemma direct ou Codex distillé), pas un consensus.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».