Notice bibliographique
Résumé
In der philosophischen Zeit der Postmoderne ist es für einen Nichtphilosophen schon sehr schwierig einen schnellen Zugang zu dieser Wissenschaft zu finden. Es ist aber sicherlich markant, dass Informationswissenschaft und Philosophie sich berühren. Unzählige Verfeinerungen und Verzweigungen unseres Wissens sind permanent im Entstehen. Alle Wissensgebiete erweitern sich in schnellem Tempo. Der Mensch sucht nach einer ihm gerechten Überschaubarkeit. Schon Sokrates hat zwischen Philosophen und Sophisten unterschieden. Heute würden wir mit unseren weitverzweigten Wissenschaften eher zu den Sophisten zählen, weil wir Fachwissen brauchen und suchen, die generelle Philosophie eher vernachlässigen, weil sie prima vista keinen praktischen Nutzen für uns hat. Die IT (Informationstechnologie) hat wesentlich dazu beigetragen, technisch aufgezeichnetes Wissen (= Daten) zu vermehren. Die Zugängigkeit dazu wurde auch wesentlich erleichtert und der Nutzen verbessert. Es gibt fast kein Fachwissen, das nicht im WWW (World Wide Web) zu finden ist. Für den intelligenten Menschen ergeben sich neue Herausforderungen. Primär ist nicht so sehr diese unüberschaubare Datenmasse aus Detailwissen gefragt. Dieses wird durch die permanente Nutzung des Internet in Beruf und Alltag laufend vermehrt. Die nie vorher da gewesene schnelle Erreichbarkeit von neuem Wissen mittels Suchbegriffen und Internet erfordert ein „begriffliches“ Denken – wir lernen, mit Suchbegriffen unser Fachwissen zu finden. Erst die permanente Beschäftigung mit einem Forschungsgebiet macht uns zu Wissensträgern. Diese plötzlich leicht zugängige Wissensvielfalt hat uns geistig Schaffende verändert. Wir neigen dazu, schnell nachzuschauen und fast im Kurzzeitgedächtnis unser Wissen aufzufrischen. Diese Vorgehensweise verleitet zu Kurzsichtdenkweisen. Wir bedenken einen Sachverhalt nicht mehr ausführlich, sondern kommen in Versuchung, jeden Sachverhalt nachzulesen und zu wenig mit unserem lebendig vorhandenem Wissen in unserem Gedächtnis zu vergleichen. Der Mut, langfristig zu denken und zu planen, scheint abhanden zu kommen. In der Naturwissenschaft ist jede Vereinfachung gefährlich. Wir haben nun die traditionelle Philosophie. Sie soll nicht simplifizieren, sondern bezeichnen, zusammenfassen, "verängstigendes" Chaos besiegen und menschlich-wesentliche Werte setzen und attraktiv gestalten. Der Mensch bleibt die Krone der Schöpfung, obwohl sich das Wissen über diese umfangmäßig immens erweitert hat. Derzeit sind wir gewohnt, alles in Frage zu stellen und neu Gefundenes naturwissenschaftlich zu belegen. Damit werden unzählige neue Fakten gesetzt. Was dabei verloren geht, ist der Mensch selber, der als eigenständiges und höchstentwickeltes Wesen diese Schöpfung lenkt und steuert. Gefühle, Kultur werden durch emotionelle Zeitzwänge vergessen. Kunst läuft durch einen rationalen Realismus Gefahr, die feine menschliche Gefühlswelt zu schockieren und damit zu missachten. Aktionen, Events bringen per Internet schnell augenblickliche Faszination, aber Geborgenheit, Selbsterfahrung und Offenheit für geistige Werte gehen verloren. Die Vernunft ist aber nicht das höchste Gut. Das Glück und die Zufriedenheit, die Freude des Menschen soll das Ziel sein und bleiben, die menschlich friedliche und dauerhafte Ausgeglichenheit und das Streben danach soll ein wertvolles Gut bleiben. Die Vernunft soll hier b e n ü t z t werden, um "das Wesentliche", "das Dauerhafte", "das Bleibende" zu suchen und zu finden. Diese Werte sind nicht verloren gegangen, sie sind nur unscheinbar in den Hintergrund gedrängt worden. Ihre Bedeutung wird derzeit leicht unterschätzt. Andere Werte (Image, Reichtum, Geld, Besitz, Macht) werden aus Existenzangst und Mangel an Wertvorstellungen überbewertet. Wie sind die Probleme der Gegenwart zu bewältigen? Es bedarf integrierender gesamtmenschlicher philosophischer Ideen, um diese Krisen zu überwinden!
Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.
Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction distillée sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.
Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,001 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,000 | 0,001 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,000 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,001 | 0,000 |
| Études des sciences et des technologies | 0,014 | 0,001 |
| Communication savante | 0,004 | 0,000 |
| Science ouverte | 0,002 | 0,001 |
| Intégrité de la recherche | 0,000 | 0,001 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,179 | 0,108 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».