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Enregistrement W6945013375 · doi:10.22028/d291-40741

Rolle des Na+-aktivierten Kaliumkanals Slack für Hörvermögen, Hörnervsynapsen und die Vulnerabilität gegenüber Schalltrauma bei der Maus DISSERTATION

2023· other· de· W6945013375 sur OpenAlexaboutno aff

Notice bibliographique

RevuePublications of the UdS (Saarland University) · 2023
Typeother
Languede
Domaine
Thématique
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésHuman physiologyElectrodiagnosisCochlear implantation

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Der Slack-Kanal, ein Natrium- und spannungsaktivierter Kaliumkanal, führt neben anderen
\nKaliumkanälen zur Repolarisation eines Neurons in Folge neuronaler Erregung. Gerade bei
\nstarker Erregung ist diese Art der Regulation wichtig, um Erregungstoxizität in den Zellen zu
\nvermeiden. Fehlfunktionen des Slack-Proteins steht mit einer Reihe von Epilepsien in
\nVerbindung. Obwohl in Spiralganglienneuronen (SGN) der Cochlea nachgewiesen, ist die
\nLokalisation und physiologische Rolle des Kanals für die Hörfunktion unbekannt. Beim Hören
\nsind schnell feuernde und hochpräzise regulierte Neuronen von Bedeutung, weshalb eine
\nDeletion von Slack in der Maus auditorische Konsequenzen haben könnte. Die Fragestellung
\ndieser Arbeit war daher die Rolle des Na+-aktivierten Kaliumkanals Slack für Hörvermögen,
\nSynapsen zwischen inneren Haarzellen (IHZ) und SGN und die Vulnerabilität gegenüber
\nSchalltrauma bei der Maus.
\nMittels hochauflösender Fluoreszenzmikroskopie sollte die zelluläre Expression des
\nKaliumkanals auf Protein- und mRNA-Ebene untersucht werden. Das Hörvermögen wurde
\ndurch auditorische Hirnstamm (ABR) -Messungen auf Klick- und frequenzspezifische Reize
\nuntersucht, die Hörschwellen sowie Amplituden und Latenzen der ABR-Welle I lieferten,
\nwelche die Aktivität des Nervus cochlearis widerspiegeln. Das Phänomen der cochleären
\nSynaptopathie wurde durch Analyse von CtBP2-markierten Prä- und Homer1-markierten
\nPostsynapsen untersucht.
\nDa die Proteinlokalisation von Slack im Corti-Organ mit Hilfe von Antikörpern nicht erfolgreich
\nwar, wurde die Methode des RNAScope®-Nachweises in Gefrierschnitten der Cochlea
\netabliert. Im Rahmen dieser Arbeit konnte jedoch noch keine abschließende Lokalisation von
\nSlack in den Spiralganglien der Cochlea erzielt werden.
\nSlack-defiziente Mäuse unterschieden sich in Bezug auf die Hörschwellen im Alter von 8
\nWochen nicht von ihren Wildtyp-Wurfgeschwistern. Zwei unterschiedlich starke
\nSchalltraumata (100 bzw. 106 dB SPL, 8-16 kHz, 2 h) bewirkten bei beiden Genotypen sehr
\nähnliche direkte Erhöhungen der frequenzspezifischen Hörschwellen, die mit der Trauma-
\nStärke zunahmen. Vier Wochen nach dem 106 dB SPL Schalltrauma zeigten Slack-defiziente
\nTiere paradoxerweise eine bessere Regeneration der Schwellen als die Wildtyp-Tiere.
\nVerminderte Amplituden der ABR-Welle I und erhöhte Latenzen von 11,3 - 32 kHz bei beiden
\nGenotypen zeigen die Beeinträchtigung funktionaler synaptischer Verbindungen nach Trauma.
\nEine Zuordnung betroffener Präsynapsen-SGN-Subtyp-Verbindungen anhand von
\nVeränderungen der Amplituden und Latenzen der ABR-Welle I erschien jedoch nicht möglich.
\nIn Bezug auf die hörphysiologischen Parameter bestätigte sich die vermutete erhöhte
\nVulnerabilität der Slack-defizienten Tiere gegenüber Schalltrauma nicht.
\n12 Wochen alte Slack-defiziente Tiere ohne Traumaexposition wiesen gegenüber Wildtyp-
\nTieren einen spezifischen Phänotyp mit einer um 2-3 reduzierten Anzahl von Postsynapsen
\npro IHZ im apikalen, medialen und midbasalen Cochleabereich auf. Vier Wochen nach Trauma
\nwurde im mittel- bis hochfrequenten Bereich eine deutliche Reduktion der Anzahl der
\nPräsynapsen/IHZ festgestellt, die bei beiden Genotypen verglichen mit den Postsynapsen die
\nvulnerableren Strukturen waren. Im Vergleich zum Wildtyp zeigten Slack-defiziente Tiere nur
\nim hochfrequenten Bereich mit einem Verlust der Ribbons auf 41 % und der Postsynapsen auf
\n60 % eine erhöhte Vulnerabilität gegenüber dem 106 dB SPL Trauma.
\nClaudine sind für die Dichtigkeit von Epithelien essenzielle tight junction-Proteine, die an der
\nKompartimentierung von Endo- und Perilymphe in der Cochlea beteiligt sind. Im Rahmen eines
\nForschungsaufenthalts des Graduiertenkollegs IRTG1830 bei Prof. Dr. Todd Alexander an der
\nUniversität von Alberta in Edmonton wurde eine Claudin12-defiziente Maus mit LacZReportersystem
\nuntersucht. Nach Etablierung eines Protokolls für die Expression von ß-
\nGalactosidase in der Cochlea wurde eine Claudin12-Reporter-Expression von LacZ in den IHZ
\nnachgewiesen. Nach Import des Mausmodells nach Homburg wurden histologische
\nUntersuchungen und Hörmessungen an Claudin12-defizienten Mäusen im FVB/N-Hintergrund
\ndurchgeführt. Corti-Präparate von Claudin12-defizienten Mäusen wiesen Lücken in den Reihen der äußeren
\nHaarzellen auf. Diese existierten auch in FVB/N-Wildtyp-Tieren, jedoch waren Claudin12-
\ndefiziente Mäuse von der Degeneration in jüngeren Altersstufen stärker betroffen als
\nWildtypen. Der Phänotyp entwickelte sich stärker in der apikalen als in der basalen Hälfte der
\nCochlea.
\nGenetische Deletion von Claudin12 bewirkte keinen auditorischen Phänotyp, da Claudin12-
\ndefiziente Mäuse ähnliche frequenzabhängige Hörschwellen wie die FVB/N-Wildtypen im Alter
\nvon 8 Wochen aufwiesen. Die Untersuchung älterer Tiere oder eine Exposition gegenüber
\neinem Schalltrauma könnte künftig zur Aufklärung der Funktion von Claudin12 in der Cochlea
\nbeitragen.

Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.

Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,001
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,001
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesMéta-épidémiologie (sens strict), Études des sciences et des technologies, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
Catégories consensuellesMéta-épidémiologie (sens strict), Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: aucune
GenreSignal candidat: Autre · Signal consensuel: Autre
Score de désaccord entre enseignants0,563
Score d'incertitude au seuil1,000

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0010,001
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0010,001
Méta-épidémiologie (sens large)0,0010,001
Bibliométrie0,0030,007
Études des sciences et des technologies0,0020,002
Communication savante0,0000,002
Science ouverte0,0040,001
Intégrité de la recherche0,0010,001
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0030,004

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,027
Tête enseignante GPT0,289
Écart entre enseignants0,262 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.

Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreAutre

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations0
Publié2023
Routes d'admission1
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