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Enregistrement W6950088046 · doi:10.5281/zenodo.4524385

Lasioglossum (Evylaeus) boreale SVENSSON, EBMER & SAKAGAMI 1977

2011· article· de· W6950088046 sur OpenAlexaboutno aff

Notice bibliographique

RevueZenodo (CERN European Organization for Nuclear Research) · 2011
Typearticle
Languede
DomaineAgricultural and Biological Sciences
ThématiqueBryophyte Studies and Records
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésSalt lakeNationality

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Lasioglossum (Evylaeus) boreale SVENSSON, EBMER & SAKAGAMI 1977 Bisher nur sehr disjunkt circumpolar bekannt: Typen: Der locus typicus Abisko N68.21 E18.50, Torne Lappmark im Norden Schwedens; südlich in Jämtland, Handöl, N63.16 E12.30, 13 auf Fettwiese. Paratypen von Japan auf Hokkaido: Sugatami, Mts. Taisetsuzan, ca N45 E143, 1600 m, alpine Wiesen oberhalb der Baumgrenze und Nakagawa Forest. Zwischen Schweden und Hokkaido besteht eine enorme Fundlücke, die ich eher auf mangelnde Nachweise deute. In der neuerdings umfangreichen lokalfaunistischen Literatur des Russischen Fernen Ostens fehlt L. boreale bisher. Erkennen der Art als holarktisch: SAKAGAMI & TODA (1986: 398). Erstmals aus Kanada, Northwest Territories, von Inuvik N68.22 W133.45 und Tuktoyaktuk N69.26 E133.03 gemeldet und damit als holarktische Art erkannt von SAKAGAMI & TODA (1986). In der Nearktis trotz guter Durchforschung im Osten erst zwei Fundmeldungen: Kanada, Schefferville [N54.50 W67.00] in Labrador. USA, New Hampshire, Mt. Washington [N44.17 W71.19], 1900m, 22.8.1968, 13, leg. Knerer, coll. Sakagami. Im Westen entlang der Gebirge erstaunlich weit disjunkt nach Süden reichend: Kanada, Alberta, Banff [N51.10 W115.34], Cascade Mt., ca 2300m, 10.8.1925, 13, leg. O. Bryant, coll. Smithsonian Institution Washington, det. Ebmer. USA: Utah, Uinta Berge [E Salt Lake City], N40 ° W111 °, 3047m. Arizona: Bill Williams Berge [S des Grand Canyon], N35 ° W112 °, 2786m. Green’s Peak in den White Mountains N34 ° W109 °. Mt. Graham in den Graham Bergen N32.41 W101.53, 2740m (PACKER & TAYLOR 2002). Das südlichste Vorkommen liegt zwar auf über 2700m, aber für westpaläarktische Verhältnisse unglaublich weit im Süden – der N32 ° ist beispielsweise der Breitegrad von Jerusalem. Erklärlich ist diese disjunkt-hochmontane Verbreitung in der Nearktis als durch den kontinentalen Eisschild nach Süden verdrängte Populationen, die in Europa wie vielfach durch die querliegenden Alpen und deren Vergletscherung ausgelöscht wurden. Die umfangreiche genetische Untersuchung (PACKER & TAYLOR 2002) erbrachte keine Gliederung in alt- und neuweltliche Populationen. Den Versuchen, für die unter dem Namen L. boreale eindeutig mit Fotos und Zeichnungen beschriebene Art einen älteren Namen von Cockerell zu verwenden, habe ich klar entgegnet: Halictus peraltus COCKERELL 1901 3 Typus fehlt das Abdomen, ist daher wegen des fehlenden Genitals nie mehr identifizierbar und als nomen dubium auf dem Müllhaufen der Taxonomie endzulagern. Halictus dasiphorae COCKERELL 1901 ♀ weist in den Syntypen ein Artgemisch auf; ein ♀ im Natural History Museum London gehört zu L. nigrum (EBMER 1995: 574-575). Lasioglossum boreale ist analog wie Andrena clarkella eine genuin alte holarktische Art, die von einer holarktisch verbreiteten Artengruppe umgeben wird. Das Artenzentrum dieser von mir (EBMER 1995: 568-581) als Lasioglossum fulvicorne-fratellum -Gruppe benannten Arten liegt eindeutig in den Waldgebieten der Ostpaläarktis, wobei diese Bienen natürlich den geschlossenen Wald meiden und Waldlichtungen, Waldränder und Waldsteppe bewohnen. Bemerkenswert ist, dass alle drei die Westpaläarktis erreichende Arten in der Ost-West-Disjunktion eigene Unterarten ausgebildet haben, also diese drei Arten mindestens eine Glazialzeit in einem Refugium in Südeuropa überdauert haben. Aus der heutigen Verbreitung bietet sich für L. fulvicorne und L. fratellum jeder der drei mediterranen Halbinseln als Glazialrefugien an, für L. subfulvicorne wahrscheinlich nur das südliche Griechenland. In der Übersicht der Arten folge ich hier EBMER 1995 mit Einfügung später beschriebener Arten. Die Reihenfolge der Arten versucht eine verwandtschaftliche Gliederung. Die Verbreitungsangaben wurden mit eigenen neuen Funden und bezüglich Japan mit der ausgezeichneten Publikation von MURAO & TADAUCHI 2007 erweitert. Lasioglossum fulvicorne (KIRBY 1802), transpaläarktisch, die Stammform von England bis zum Altai, in Nordeuropa bis N64 °, in Südeuropa isoliert montan: in Spanien bis Oviedo; in Italien bis Basilicata, Rifreddo S Potenza; in Griechenland bis zum Timfristos. L. fulvicorne antelicum (WARNCKE 1975), nur schwach ausgebildete Unterart in der Laubwaldzone vom NE der Türkei, Armenien und NW des Iran. L. fulvicorne melanocorne EBMER 1988, ostpaläarktisch: Baikalien, Jakutien; nördliche Mongolei. L. fulvicorne koshunochare (STRAND 1914), bisher nur die Typen ♀ 3 von Taiwan bekannt. Lasioglossum vulsum (VACHAL 1903), mit dem Synonym L. trispine (VACHAL 1903), siehe MURAO & TADAUCHI 2007: 236. Ostpaläarktisch, Russland (Primorskij-Region); NE-China (Charbin); Nord-Korea; Japan, von Hokkaido bis Ryukyu-Inseln. Lasioglossum minutuloides EBMER 1978, Typenserie aus der Mandschurei, Umgebung Charbin, steht sehr nahe L. vulsum und könnte sich als Synonym erweisen. Lasioglossum sibiriacum (BLÜTHGEN 1923), ostpaläarktisch: Russland (Primorskij- Region). NE-China (Mandschurei). Korea. Japan, von Hokkaido bis Ryukyu-Inseln. Lasioglossum baleicum (COCKERELL 1937), ostpaläarktisch: Russland (Primorskij- Region, Sachalin). NE-China (Mandschurei). Süd-Korea. Japan von Hokkaido bis Yakushima. Lasioglossum caliginosum MURAO, EBMER & TADAUCHI 2006, ostpaläarktisch: Russland (Primorskij-Region). In Japan von Hokkaido bis Kyushu. Lasioglossum nemorale EBMER 2006, ostpaläarktisch: Russland (Primorskij-Region). NE-China (Charbin). Nördliche Mongolei. Lasioglossum aethiops (BLÜTHGEN 1934), nur der Holotypus 3 bekannt, locus typicus: China, Kansu, Ma-yin-tsai, bebautes Land S Minchow =Min Xian =Min-hsien N34.20 E104.09. Lasioglossum subtropicum SAKAGAMI, MIYANAGA & MAETA 1994, südjapanisch: Japan, Ryukyu-Inseln Iriomote-jima und Ishigaki-shima. Lasioglossum fratellum (PÉREZ 1903), transpaläarktisch, in der Stammform westpaläarktisch, von England bis Baschkirien (Umg. Maginsk); nach Osten zu vermutlich eine Nachweislücke. Nach Norden zu in Schwedisch Lappland bis Messaure (N66.42), in Finnland bis N69 °. In Südeuropa nur disjunkt-montan: Spanien: Pyrenäen, Kantabrisches Gebirge und Sierra de la Demanda. Italien: Monti Parteni E Neapel. Griechenland: Südlich bis zur Gamila im Nördlichen Pindos. NE-Türkei: Abant. L. fratellum betulae EBMER 1978, ostpaläarktisch: Nord-Korea und Russland (Primorskij-Region). Lasioglossum nupricola SAKAGAMI 1988, nördliche Ostpaläarktis: Kamtschatka, Sachalin, Kurileninsel Urup, Primorskij-Region. Japan: Hochgebirge in Hokkaido sowie Hochgebirge des nördlichen und zentralen Honshu. Lasioglossum subfulvicorne (BLÜTHGEN 1934), transpalarktisch, die Stammform ostpalä- arktisch, locus typicus von China, Kansu, Lu-pa-sze, 2750m, ca N34 E104. Nord-Korea. Jakutien, Tomtor. L. subfulvicorne austriacum EBMER 1974, westpaläarktisch: Von Frankreich, Massiv Central bis in die NW-Türkei, Bursa, Ulu Dag. Die östliche Grenze, bzw. Übergänge zur Stammform, in Zentralasien bis zur Mongolei mangels 3 unklar. Nach Norden durch sichere 3 nur bis zur Rhön und Thüringen nachgewiesen; nach Südwesten bis in die Alpen Frankreichs, Lac de Sassiere 10kmE Tigres, 2400m, 15.8.1993, 13, leg. Kuhlmann; in Italien nur in den Alpen; nach Südosten bis Nord-Griechenland, Varnous und Kaimaktsalan, leg. Ebmer. Lasioglossum subfratellum (BLÜTHGEN 1934), nur nach dem Holotypus ♀ bekannt: China, Kansu, Shue-ling-shan, Passhöhe 2400m, ca N34 E104. Die bei EBMER (1995: 576) der Artengruppe angeschlossene L. nursei (BLÜTHGEN 1926) kann auch als Übergangsart zur L. atroglaucum -Gruppe verstanden werden. In der Nearktis sind ausser L. boreale nur drei weitere, sicher zu dieser Gruppe gehörende Arten bekannt – in der Reihenfolge der Beschreibung angeführt: Lasioglossum nigrum (VIERECK 1903) (syn.: Halictus fartus VACHAL 1904), locus typicus New Mexico, Beulah. Von Alberta und British Columbia südlich bis New Mexico, kenne ich selbst Exemplare aus Alberta, Colorado, California und Utah. MOURE & HURD (1987: 77) nennen auch Labrador, Nova Scotia und New York – diese Angaben aus der östlichen Nearktis kann ich nicht überprüfen. Knerer hat L. nigrum nie im Osten Kanadas gefunden und hält diese für eine westnearktische Art (persönliche Mitteilung). Im eher kurzen Gonostylus schliesst sich L. nigrum an die transpaläarktische L. subfulvicorne an, und könnte auch als frühe Einwanderung dieser und Weiterentwicklung in der Nearktis verstanden werden. Lasioglossum quebecense (CRAWFORD 1907), in der östlichen Nearktis, von Minnesota nach Osten bis Neufundland, südlich bis Georgia. Ich kenne Exemplare aus New York und Maine. Durch den längeren Gonostylus als isolierte Weiterentwicklung von L. fratellum zu verstehen. Lasioglossum comagenense (KNERER & ATWOOD 1964) transnearktisch, aus Ontario beschrieben und von Alaska und Northwest Territories (Inuvik) gemeldet, kenne ich ausser Exemplare von Toronto solche aus Maine und British Columbia, Penticton. Durch den ebenfalls kurzen Gonostylus eine von L. nigrum selbständige, evolutiv ältere (?) Weiterentwicklung von L. subfulvicorne zu verstehen. Die Autoren geben leider keine derivatio nominis für Lasioglossum comagenense, die ich hiermit für die Nachwelt erhalten möchte: Prof. Gerd Knerer widmete diese Art seiner Heimatstadt Tulln in Niederösterreich, die zur Römerzeit Comagenae hiess. Diese bekam den Namen wiederum von den dort stationierten Legionären, die aus dem mit Rom verbündeten Königreich Commagene (hier mit Doppel-m geschrieben) stammten, an der heutigen Grenze zwischen südöstlicher Türkei und Syrien, bekannt durch das Höhenheiligtum des König Antiochus am Nemrut Dag. Halictus crassicornis KIRBY 1837 ♀, loc. typ. "British America, Lat. 54 ° ", nomen dubium. Der Autor vergleicht mit seiner Halictus laevis und lässt damit zumindest die Gruppenzugehörigkeit zu den carinate- Evylaeus im heutigen Sinn erkennen. Im Natural History Museum London stecken unter der Bodenetikette Halictus crassicornis vier ♀. Da

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Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,001
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,000
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesÉtudes des sciences et des technologies, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
Catégories consensuellesCharge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: Sans objet
GenreSignal candidat: Empirique · Signal consensuel: aucune
Score de désaccord entre enseignants0,877
Score d'incertitude au seuil0,998

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0010,000
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0000,000
Méta-épidémiologie (sens large)0,0000,000
Bibliométrie0,0000,001
Études des sciences et des technologies0,0040,000
Communication savante0,0010,000
Science ouverte0,0010,002
Intégrité de la recherche0,0000,000
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0420,023

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,053
Tête enseignante GPT0,219
Écart entre enseignants0,166 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.

Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreEmpirique

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

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Publié2011
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