Care of Underserved Populations and the Role of Universities in training the Future Health Workforce
Notice bibliographique
Résumé
Hintergrund [:] Global Health (GH) als Studienfach steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, nur wenige Universitäten bieten entsprechende Studiengänge an. Der Einbezug einer GH-Perspektive ermöglicht eine breitere Betrachtung von Gesundheit und Krankheit, der über einen konventionellen bio-medizinischen krankheitsbezogenen Ansatz hinausgeht. Sie umfasst der Gesundheit vor- und nachgelagerte Faktoren, einschließlich der zahlreichen sozialen, politischen und umweltbedingten Gesundheitsfaktoren, die zu Krankheit führen (Koplan, Bond et al. 2009). Viele Studierende und Angehörige der Gesundheitsberufe, die sich für globale Gesundheit interessieren, engagieren sich auch für unterversorgte einheimische Bevölkerungsgruppen (Haq 2000, Ramsey 2004). Versorgung unterversorgter Bevölkerungsgruppen bedeutet, Wissen, Kompetenzen und Fähigkeiten zu entwickeln, um Gesundheitsbarrieren abzubauen. In Deutschland sind Asylsuchende eine vulnerable Bevölkerungsgruppe, die ein höheres Infektionsrisiko und eine höhere Prävalenz psychischer Probleme aufweisen (Blackmore et al., 2020; Hintermeier et al., 2022; Jahn et al., 2022). Beim Aufbau einer Gesundheitsversorgung für Geflüchtete und Asylsuchende sollte eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören neben der Beachtung medizinischer und psychischer Diagnosen auch sprachliche und kulturelle Kompetenzen, Kenntnisse über die Herkunftsländer, ein Verständnis der gesellschaftspolitischen Dimensionen sowie kritisches Denken in Bezug auf die Faktoren des Gesundheitssystems. Die gleichen Fähigkeiten sind auch bei der Arbeit im Ausland in einem Umfeld mit begrenzten Ressourcen erforderlich. Akademische Einrichtungen spielen eine besondere Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Gesundheitsfachkräften und sind dafür verantwortlich, sie mit den Fähigkeiten auszustatten, die sie benötigen, um im Rahmen der sich entwickelnden Gesundheitsversorgung zu arbeiten (Frenk, Chen et al. 2010). In einer neuen Ära der medizinischen Ausbildung müssen Studierende die Dynamik von Gesundheitssystemen verstehen lernen, um eine effektive Versorgung zu gewährleisten, unabhängig davon, ob es sich um gefährdete Bevölkerungsgruppen im Inland oder in einem Umfeld mit begrenzten Ressourcen handelt. Zielsetzung [:] In dieser Dissertation wird das epidemiologische Krankheitsprofil einer in Deutschland unterversorgten Patientenpopulation - Geflüchtete und Asylsuchende - dargestellt. Durch die Kontextualisierung der breiteren Dimensionen ihrer medizinischen Bedürfnisse wird argumentiert, dass sie einen Mikrokosmos der globalen Gesundheitsprobleme in Deutschland darstellen. Die Versorgung von Asylbewerbern ist daher eine wichtige Facette der Global-Health-Ausbildung, die an deutschen Hochschulen derzeit unterentwickelt ist. Die Rolle, die Universitäten bei der Ausbildung der nächsten Generation von Gesundheitsfachkräften spielen können, wird anhand der Entwicklung einer Nord-Süd-Hochschulpartnerschaft dargestellt, die wesentliche Lücken in der Ausbildung von Gesundheitsfachkräften schließen soll. Als Beispiel für einen solchen Kapazitätsaufbau im Bereich der globalen Gesundheit wird eine medizinische Ausbildungsmaßnahme beschrieben, die sich mit Lücken in der chirurgischen Ausbildung befasst. Material und Methoden [:] Die Arbeit umfasst Inhalte aus einem Buchkapitel und drei veröffentlichten Artikeln. Kapitel 1 (Buchkapitel) bietet einen kontextuellen Rahmen, in dem beschrieben wird, wie die sozialen Determinanten von Gesundheit eine Gemeinsamkeit zwischen gefährdeten Bevölkerungsgruppen auf nationaler als auch internationaler Ebene darstellen. Diese Faktoren, einschließlich der Auswirkungen von Armut und politischer Instabilität auf die Gesundheit, beschreiben eine Gemeinsamkeit in den medizinischen Bedürfnissen gefährdeter Bevölkerungsgruppen. Kapitel 2 (Studie #1): Demografische Daten und medizinische Diagnosen wurden aus den Patientenakten extrahiert, die zwischen dem 15. September und dem 31. Dezember 2015 in der Flüchtlingsambulanz in Dresden, Deutschland, behandelt wurden. Die Daten wurden anonymiziert und mit Stata Version 14.0 analysiert. Kapitel 3 (Studie #2): Es wird eine deskriptive Analyse einer institutionellen Partnerschaft zwischen der Muhimbili University of Health and Allied Sciences (MUHAS) und der University of California San Francisco (UCSF) zur Förderung der medizinischen Ausbildung an der MUHAS vorgestellt. Kapitel 4 (Studie #3): Es wurde ein zweitägiger Schulungskurs für neun verschiedene Notfallverfahren und chirurgische Fertigkeiten entwickelt, der auf dem Lehrplan des Canadian Netzwerk für International Chirurgie basiert. Die Simulationsmodelle für die chirurgischen Fertigkeiten wurden mit lokal verfügbaren Materialien erstellt. Der Lehrplan wurde in einem Pilotversuch mit einer Gruppe von 60 fortgeschrittenen Medizinstudierenden getestet, die ihr chirurgisches Praktikum an der Muhimbili Universität absolviert hatten. Zur Bewertung der chirurgischen Fertigkeiten wurden zwei Instrumente eingesetzt: objektive strukturierte klinische Prüfungen und Befragungen zur Selbsteinschätzung der persönlichen Leistung vor und nach dem Training. Ergebnisse [:] Studie #1: Bei 2.700 Patienten wurden am häufigsten Atemwegserkrankungen diagnostiziert (17,4 %), gefolgt von verschiedenen Symptomen und nicht näher bezeichneten Beschwerden (14,1 %), Infektionen (10,8 %), Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems oder des Bindegewebes (9,3 %), Magen-Darm-Erkrankungen (6,8 %), Verletzungen (5,9 %) und psychischen oder Verhaltensstörungen (5,1 %). Die Asylsuchenden in dieser Studie wiesen keine hohe Belastung durch übertragbare Krankheiten auf, allerdings waren bei einigen von ihnen zusätzliche Untersuchungen und Behandlungen erforderlich, u. a. wegen Tuberkulose und Krätze. Atemwegserkrankungen waren bei neu angekommenen Flüchtlingen häufiger anzutreffen. Traumabedingte psychische Störungen machten die Hälfte der psychischen Diagnosen aus. Studie #2: Zu den Herausforderungen bei der Entwicklung der Hochschulpartnerschaft gehören die Notwendigkeit (1) neuer Finanzierungsmechanismen zur langfristigen Unterstützung institutioneller Partnerschaften und (2) institutioneller Veränderungen an der UCSF und der MUHAS zur Anerkennung und Unterstützung der für die Partnerschaft wichtigen Aktivitäten der Fakultät. Studie #3: An dieser Studie nahmen sechsunddreißig Studierende teil. Vor der Schulung war keine Studierenden in der Lage, einen chirurgischen Verband korrekt anzulegen, nur ein Student war in der Lage, eine Intubation bei Erwachsenen korrekt durchzuführen, und drei Studenten konnten sich korrekt chirurgisch waschen, einkleiden und Handschuhe anziehen. Die Leistungen verbesserten sich nach dem Training, wie die Ergebnisse der objektiven strukturierten klinischen Prüfung zeigten, die von 6/30 auf 15/30 stiegen. Die Studenten sahen einen großen Nutzen im Training praktischer Fertigkeiten. Die Kosten für das Training mit der Low-Tech-Simulation beliefen sich auf vier US-Dollar pro Student. Schlussfolgerung [:] Der Bereich der globalen Gesundheit gewinnt auf Bundesebene und in einigen akademischen Einrichtungen zunehmend an Anerkennung. Die Betreuung medizinisch gefährdeter Bevölkerungsgruppen ist ein Teilbereich von GH und erfordert besondere Fähigkeiten. Ausgewählte Bevölkerungsgruppen, die in Deutschland von gesundheitlicher Ungleichheit betroffen sind, stellen einen Mikrokosmos globaler Gesundheitsprobleme im Land dar und bieten Studierenden die Möglichkeit, Kenntnisse und Fähigkeiten für die Praxis globaler Gesundheit zu entwickeln. Als wichtige Quelle für zukünftige Gesundheitsfachkräfte spielen die Universitäten eine wichtige Rolle beim Schließen von Lücken in der Ausbildung zu globaler Gesundheit auf lokaler und globaler Ebene.:Table of Contents LIST OF ABBREVIATIONS P4 INTRODUCTION P5 AUTHOR CONTRIBUTIONS P15 CHAPTER 1: A GLOBAL PERSPECTIVE ON THE CARE OF MEDICALLY VULNERABLE AND UNDERSERVED POPULATIONS. P16 CHAPTER 2. A CROSS-SECTIONAL INVESTIGATION OF THE HEALTH NEEDS OF ASYLUM SEEKERS IN A REFUGEE CLINIC IN GERMANY. P17 CHAPTER 3. UNIVERSITY PARTNERSHIPS TO ADDRESS THE SHORTAGE OF HEALTHCARE PROFESSIONALS IN AFRICA. P19 CHAPTER 4. ADDRESSING GAPS IN SURGICAL SKILLS TRAINING BY MEANS OF LOW-COST SIMULATION AT MUHIMBILI UNIVERSITY IN TANZANIA P20 DISCUSSION P22 SUMMARY P31 ZUSAMMENFASSUNG P34 LITERATURE P38 OVERVIEW OF THE ARTICLES P45 DANKSAGUNG P46 ERKLÄRUNGEN ZUR ERÖFFNUNG DES PROMOTIONSVERFAHRENS P47 ERKLÄRUNG ÜBER DIE EINHALTUNG GESETZLICHER VORGABEN P49 ATTACHMENTS P50 ATTACHMENT 1: BOOK CHAPTER P50 ATTACHMENT 2: STUDY 1 P51 ATTACHMENT 3: STUDY 2 P52 ATTACHMENT 4: STUDY 3 P53
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Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction distillée sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.
Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,001 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,000 | 0,001 |
| Études des sciences et des technologies | 0,001 | 0,001 |
| Communication savante | 0,000 | 0,000 |
| Science ouverte | 0,001 | 0,001 |
| Intégrité de la recherche | 0,000 | 0,001 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,000 | 0,000 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; un appel candidat d’une seule tête enseignante, pas un consensus.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».