MétaCan
Menu
Retour à la cohorte
Enregistrement W6981158599

Die Sprache der Musik – dialektische Zeitkunst (2021-05-16 Radio Freies Karlsruhe Querfunk Sachzwang FM)

2021· other· de· W6981158599 sur OpenAlexaboutno aff

Notice bibliographique

RevueBulletin of Miscellaneous Information (Royal Gardens Kew) · 2021
Typeother
Languede
DomaineEngineering
ThématiqueFire effects on concrete materials
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésGermanic languagesAge discriminationPainting
DOInon disponible

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Die Sprache der Musik – dialektische Zeitkunst Wie genau hören? Wie neugierig sein? Was hat Komponieren mit Denken zu tun, was Denken mit Zuhören? Und was Denken und Zuhören mit Lust? Wie läßt sich adäquat über Musik nachdenken? Oder denkt die Musik etwa selber? Denkt es in ihr? Mit der Sprache teilt sie die Tücken der Beziehung von Form und Inhalt, die nicht zuletzt ihre Ästhetik ausmacht. Zu Papier oder vielmehr zu Gehör gebracht wird sie, also in eine Form, formalisiert und objektiviert vom Subjekt. Gehorcht sie gar einer Grammatik? Paradoxerweise ist sie ebenso abstrakt strukturell wie sinnlich wahrnehmbar. In welcher Konstellation stehen Komponistin, Musik, Hörer zu einander? Geht es vorrangig um Ausdruck oder um Eindruck? Haben wir einen Expressionismus oder einen Impressionismus – oder etwas ganz anderes? Was aber bedeutet die Musik? Was passiert in der Musik? Welche Bedürfnisse sind in ihr? Und was ist Neue Musik? Drei längere Beiträge zu diesem Komplex, dazischen ein paar kürzere Intermezzi: - Paul Stephan: Vorrede (5 Minuten) >> Martin Dornis: "Die musikalische Aneignung der Zeit" (Vortrag, Leipzig 2014; 28 Minuten) - Red. Sachzwang FM: Gebrochener Fortschritt (4 Minuten) - Eric Hobsbawm: Kataklysmus und Avantgarde (6 Minuten) >> Lars Quadfasel: "ich fühle luft von anderem planeten" (Essay, 2008; 25 Minuten) - Iris Dankemeier: Adorno und das Hören (4 Minuten) >> Aljoscha Bijlsma: "Adorno und die Zwölftonmusik" (Vortrag, Freiburg 2012; 35 Minuten) Dauer: 120 Minuten Skript Quadfasel aus: konkret #12/2008 Die Vorträge von Dornis und Bijlsma wurden um Hörbeispiele gekürzt. Hintergrund-Musik: - Intro/Outro: Boards Of Canada - Intermezzi: Containerhead, High Plains, John Fahey, Thinking Fellers Union Local 282 - Vortrag M. Dornis: Claude Debussy - Essay L. Quadfasel: Arnold Schönberg - Vortrag A. Bijlsma: T.W. Adorno Die sogenannte Neue Musik ist nicht die jeweils jüngste Musik, sondern als Fachausdruck bezeichnet sie die endgültige Aufkündigung der konventionellen, klassischen Formen nach 1900. Und man fragt sich, warum ausgerechnet nun, zu Beginn des 20. Jahrhunderts sich derart revolutionäre Umbrüche im musikalischen Material vollziehen. Hat das seinen Grund in innermusikalischen Entwicklungen, die ja über die Jahrhunderte von Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus immer gewagtere Ästhetiken hervorgebracht haben? Oder hat das seinen Grund in der außermusikalischen Gegenwart einer Welt, die zwar mit den jüngsten Erfindungen wie Automobil, Flugzeug, Telefon, Grammofon und Stummfilm die Welt umwälzt, aber auch schon die Erfindung von Panzer, Giftgas und Maschinengewehr vorausahnen läßt? Einer wie nie zuvor beschleunigten Welt, die für manche immer komfortabler geworden ist, aber noch den hinterletzten Winkel der Erdkugel kolonisiert und ihrer Ausbeutung unterworfen hat. Doch ist die Frage falsch gestellt: Musik kündet immer schon von ihrer Zeit und deren Menschen, deren gesellschaftlicher Entwicklung. So lebte die strukturelle Harmonie des Barock als höfische Kunst von zeitgemäßen Ordnungsvorstellungen der herrschaftlich-absolutistischen Kultur. Und schon die Ausdrucksformen von Romantik und Impressionismus entstehen in einem 19. Jahrhundert, das der Subjektivität des aufgeklärten Menschen zunehmend suspekt wird, in jener so formierten wie turbulenten Gesellschaft, die zwischen bürgerlicher und reaktionärer Herrschaft ebenso noch umkämpft ist wie schon zwischen bürgerlicher und proletarischer Emanzipation. Es sind dies, an der Schwelle zum 20. Jahrhundert mehr denn je, Zeiten der totalen Umwälzung aller Lebensbereiche und zudem der Wissenschaften. Grundlagen der Geometrie und Physik, das uralte Weltbild der Menschen wird durch die Relativitätstheorie nicht weniger erschüttert als das Alltagsleben derer, denen kapitalistische Krisenschübe den Boden unter den Füßen wegziehen. Nichts wird mehr so sein wie zuvor, das wird bereits geahnt und ruchbar, bevor es manifest wird; der säkulare Prozeß ist längst kenntlich, Dahindämmern der Religion, Heraufziehen der Moderne, Umwertung aller Werte. Und eben das wird ästhetisch verarbeitet, bearbeitet, durchgearbeitet, es wälzt die Künste um, nicht zuletzt die Literatur und die Musik. Doch bebildern Dissonanz und das Atonale dieser Neuen Musik nicht nur die Verwerfungen der modernen Welt, ihre grundstürzende Fragilität, sondern auch das neugierige Subjekt, das - fragend, zweifelnd, tastend - nicht sich zurücksehnt in die Vormoderne, sondern etwas Neues sucht.

Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.

Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,001
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,001
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesMéta-épidémiologie (sens strict), Intégrité de la recherche, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
Catégories consensuellesMéta-épidémiologie (sens strict), Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: Sans objet
GenreSignal candidat: Autre · Signal consensuel: Autre
Score de désaccord entre enseignants0,718
Score d'incertitude au seuil1,000

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0010,001
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0020,002
Méta-épidémiologie (sens large)0,0020,001
Bibliométrie0,0000,000
Études des sciences et des technologies0,0000,000
Communication savante0,0010,000
Science ouverte0,0010,000
Intégrité de la recherche0,0020,001
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,7730,055

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,006
Tête enseignante GPT0,177
Écart entre enseignants0,171 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.

Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreAutre

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations0
Publié2021
Routes d'admission1
Résumé présentoui

Explorer davantage

Même revueBulletin of Miscellaneous Information (Royal Gardens Kew)Même sujetFire effects on concrete materialsTravaux en français237 207