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Record W133674961 · doi:10.25365/thesis.10182

Ce que les Inuit utilisent pour parler

2010· article· de· W133674961 on OpenAlexaboutno aff
Verena Hofstätter

Bibliographic record

VenueUniversity of Vienna · 2010
Typearticle
Languagede
FieldSocial Sciences
TopicMultilingual Education and Policy
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsHumanitiesPolitical scienceArt

Abstract

fetched live from OpenAlex

In einem Rechtsstaat wie Kanada, spielen Sprachenrechte in der Sprachenpolitik eine entscheidende Rolle. Obwohl die Sprachenfrage in Kanada auf die Dualität Englisch-Französisch fokussiert, ist die sprachliche Landschaft sehr viel komplexer und erfährt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Aufkommen mehrerer ethno-territorialer Bewegungen, die Sprache zum einen als kulturellen und ethnischen Bezugspunkt, sowie als strategisches Mittel in der Verfolgung ihrer jeweiligen politischen und sozialen Ziele einsetzen. Der quebecker Nationalismus stellt hier ohne Zweifel das bekannteste Beispiel dar. Jedoch handelt es sich hier nicht um die einzige Bewegung dieser Art. Da es der föderalen Gesetzgebung an expliziten sprachlichen (und anderen) autochthonen Rechten fehlt, verpflichten sich die Inuit in Kanada seit den 1970er Jahren einer politischen Emanzipation, die auf der Identitäts(re-)konstruktion basiert, die ihre Herkunftssprache in den Vordergrund stellt, und die um die Jahrtausendwende zum einen in einer Neugestaltung der geopolitischen Karte Kanadas und zum anderen in der Schaffung einer eigenen Sprachengesetzgebung resultiert. Die vorliegende Arbeit behandelt die Problematik des sogenannten „Überlebens“ indigener Sprachen unter dem Gesichtspunkt der Sprachenrechte und dem Platz, den der Rechtsstaat den Sprachen, die er beherbergt, zugesteht. Dazu biete ich eine Beschreibung des Falls der Inuit in Nunavut, jüngstes kanadisches Territorium. Die Analyse des rechtlichen Status der Sprache der Inuit in Kanada ist untrennbar von der Entwicklung eines neuen sprachlichen Bewusstseins bei den Inuit, das sich im Rahmen der Verfolgung ihrer kollektiven politischen Ziele entfaltet und das sich perfekt in den politischen und rechtlichen Modus operandi eingliedert, der mehreren Jahrhunderten eines sprachlichen Konkurrenzkampfes zwischen den beiden „Gründernationen“ des Landes, den Engländern und den Franzosen, entsprungen ist. Aus diesem Grund erlaubt eine Betrachtung der soziolinguistischen Situation der Inuit in Nunavut, sowie eine Vorstellung des rechtlich-politischen Kontexts des kanadischen Staats, die Eckpfeiler seiner Sprachenpolitik – sowohl im Allgemeinen, als auch im Hinblick auf die indigene Bevölkerung – aufzudecken und die interethnischen Beziehungen im kanadischen Grand Nord besser zu verstehen. Der Rückgriff auf die spezielle politische und soziale Geschichte der östlichen und zentralen Arktis hebt die hybride und komplexe Natur der Sprache hervor, und die Schwierigkeiten einer indigenen Sprache, sich in das rechtliche System Kanadas einzugliedern. Schließlich bringt die Analyse einiger Elemente der kanadischen Verfassung, sowie der Sprachgesetzgebung Nunavuts die Überschneidungen zwischen den sprachlichen Projekten Nunavuts und Quebecs ans Licht, wobei sich ersteres an letzterem ein Beispiel nimmt. Aufgrund dieser Verbindung bietet sich ein Vergleich des Falls Nunavuts mit der soziolinguistischen Situation und den Sprachenrechten, die in Nunavik, dem traditionellen Siedlungsgebiet der Inuit im Norden Quebecs, angewandt werden, an. Die sprachlichen Strategien, die im kanadischen und quebecker Grand Nord angewandt werden, zeigen, dass die Frage nach dem Erhalt einer indigenen Sprache in direkter Verbindung mit dem Erhalt der sprachlichen Vielfalt unserer Erde steht. Dennoch erlaubt das Beispiel der Inuit eine differenziertere Perspektive, da es zeigt, inwiefern der Wille der Mitglieder der betreffenden Sprachgemeinschaft selbst, sowie die Beziehungen, die diese mit den dominanten Gruppen pflegen, für das sprachliche und kulturelle Überleben ausschlaggebend ist. Die Geschichte der Inuit in Kanada erlaubt es uns, die rein moralische Seite dieser Problematik hinter uns zu lassen und zu erkennen, dass die Anerkennung der sprachlichen Vielfalt vor allem zu einem besseren Verständnis zwischen den Völkern beitragen kann.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.003
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.098
Threshold uncertainty score0.329

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.003
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.001
Bibliometrics0.0010.001
Science and technology studies0.0130.005
Scholarly communication0.0090.006
Open science0.0010.005
Research integrity0.0030.003
Insufficient payload (model declined to judge)0.0980.020

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.046
GPT teacher head0.350
Teacher spread0.303 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Published2010
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