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Record W179570825 · doi:10.25365/thesis.12034

La politique de sélection des immigrants économiques du Québec

2010· article· de· W179570825 on OpenAlexaboutno aff
Laurence Monnot

Bibliographic record

VenueUniversity of Vienna · 2010
Typearticle
Languagede
FieldHealth Professions
TopicHealthcare Systems and Practices
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsPolitical scienceHumanitiesArt

Abstract

fetched live from OpenAlex

Quebecs Selektionspolitik gegenüber Wirtschaftsmigranten. Eine Einwanderungspolitik, die sich die wirtschaftliche und soziale Integration ihrer zukünftigen Gesellschaftsmitglieder zum Ziel setzt. Der Traum selektiver Einwanderungspolitik verbreitet sich selbst in Staaten, die sich nicht als Einwanderungszielländer betrachten. Aber funktionieren Einwanderungspolitiken? Bis dato beschäftigen sich die Theoretiker hauptsächlich mit „containment policies“, während Fallstudien aus der Perspektive wirtschaftlicher Rentabilität analysiert werden. Quebecs Einwanderungspolitik präsentiert sich auf den ersten Blick wie ein Paradoxon. Die Provinz der kanadischen Föderation, die um ihren Status als Nation mit „Sonderidentität“ kämpft, setzt auf ihre Einwanderungspolitik. Die 7,7 Millionen Einwohner zählende reiche französischsprachige Provinz, die über eine exklusive Kompetenz bei der Rekrutierung und Auswahl von Wirtschaftsmigranten verfügt, hat eine Einwanderungspolitik entwickelt, deren Kohärenz die Auswahlprogramme anderer Migrationsländer bei weitem übertrifft. Kurz gesagt ist Quebec derzeit, abgesehen vom Sonderfall Israel, das einzige Beispiel einer Einwanderungspolitik, die nicht nur auf die Parameter Arbeitskraft und demographische Unterstützung abzielt, sondern auf die Rekrutierung zukünftiger Mitglieder der Gesellschaft abstellt. Nach der Präsentation der aktuellen theoretischen Debatten, zeigt der zweite Teil die historischen und politischen Grundlagen, die Quebec zur Entwicklung einer Einwanderungspolitik geführt haben (mit dem Ziel, die Forschungsfrage nach dem Warum zu beantworten). Der dritte Teil analysiert Wie diese Politik implementiert wird. Meine Analyse fokussiert auf die Instrumente und die Akteure der public policy. Eine meiner Hypothesen besagt, dass die Umsetzung dieser Einwanderungspolitik nur möglich war, weil sie der Verwaltung überlassen worden war. Die politischen Parteien sowie die Sozialpartner verweigern sich dem Thema Migration. Ein globaler Konsens herrscht über die „allgemein positive Auswirkung“ von Einwanderung und darüber, deren Verwaltung als technische Angelegenheit zu betrachten. Selbst das Parlament der Provinz Quebec hat selten zur Einwanderungspolitik Stellung genommen. Dies führt zu einer Umsetzung der Politik in kleinen Schritten, sowie auch zu Auseinandersetzungen zwischen „Experten“ und frisch von der Politik ernannten „Verwaltern“ innerhalb der Verwaltung, wenn es um die Ausarbeitung neuer Einwanderungsziele und Selektionsverfahren geht. Unter allen Instrumenten, wie den Jahres- und Dreijahresplänen, die die erwünschten Immigrantenvolumina festlegen, den Aktionsplänen mit qualitativen Zielen, der Aufteilung der Finanz- und Personalressourcen, oder den Rekrutierungskampagnen, wird ein besonderes Augenmerk auf das Auswahlverfahren mit Punktesystem gelegt, auf dessen Philosophie und dessen viele Änderungen. Als ehemalige Mitarbeiterin des Einwanderungsministeriums Quebec (an der Peripherie im Wiener Einwanderungsbüro), habe ich bei der Erprobung unterschiedlicher Instrumente und Auswahlverfahren mitgewirkt. Meine Analyse beruht aber hauptsächlich auf den in Montreal durchgeführten Experteninterviews und der Gegenüberstellung dieser Interviews und der Ergebnisse der Dokumentanalyse. „Funktionieren“ Einwanderungspolitiken? Ist das Auswahlverfahren mit Punktesystem das ideale Instrument? Können gezielte Rekrutierungskampagnen die „Qualität“ der Einwanderungsströme beeinflussen? Neben der dominierenden Rolle einer alleinzuständigen Verwaltung für Einwanderung und der Zurückhaltung der Politik (diese Chrakteristika finden sich auch in der Einwanderungspolitik des kanadischen Gesamtstaats wieder), zeigt meine Recherche die entscheidende Rolle des speziellen Auswahlverfahrens der Provinz Quebec für „qualifizierte Wirtschaftsmigranten“ auf. Andere Länder verfügen ebenfalls über ein selektives Punktesystem, mit dem sie Ihre Wirtschaftsmigranten auswählen, aber deren Verfahren betrifft nur einen begrenzten Teil ihrer Einwanderung. Quebecs Selektionssystem bestimmte demgegenüber immerhin 59% des jährlichen Einwanderungsstroms im Jahr 2008. Andere Einwanderungsländer diskriminieren auf Basis der professionellen Spezialisierung der Migranten, bevor das jeweilige Punktesystem überhaupt angewandt wird. Demgegenüber stellt die Einwanderungspolitik der Provinz Quebec derzeit das einzige Beispiel einer Selektionspolitik dar, die noch für nicht spezialisierte Migranten offen steht und deren Selektion diese Migranten auf der Basis ihres globalen Profils und ihrer erwartbaren Integrationsfähigkeit in der Gesellschaft evaluiert. Das Konzept der „Adaptierbarkeit“ ist ohne gleichen und auch nicht unbestritten. Tatsächlich wird das Auswahlverfahren der Provinz Quebec im Zuge des allgemeinen Trends zur „Verwaltungsvereinfachung“ auch in Frage gestellt. Die letzten Kapitel befassen sich mit den Grenzen der Einwanderungspolitik im Kontext des internationalen Wettbewerbs, der Fluidität von Migrationsbewegungen und der Zugehörigkeit Quebecs zur kanadischen Föderation.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.002
metaresearch head score (Gemma)0.001
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: Empirical
Teacher disagreement score0.843
Threshold uncertainty score0.999

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0020.001
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0010.000
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0000.000
Research integrity0.0010.001
Insufficient payload (model declined to judge)0.0020.000

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.053
GPT teacher head0.357
Teacher spread0.304 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one teacher head, not a consensus.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

Citations0
Published2010
Admission routes1
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