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Record W1904805926 · doi:10.17169/refubium-16337

Makroskopische, mikroskopische und morphometrische Vergleichsstudie des Gastrointestinaltraktes von kommerziellen B.U.T. Big 6 Puten und Wildputen

2011· dissertation· de· W1904805926 on OpenAlexaboutno aff
Bronja Maria Berenfeld

Bibliographic record

VenueUniversitätsbibliothek der FU Berlin Hochschulschriftenstelle u. Dokumentenserver · 2011
Typedissertation
Languagede
FieldMedicine
TopicDiverticular Disease and Complications
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsHumanitiesArt

Abstract

fetched live from OpenAlex

Die Pute ist eines der wichtigsten praxis- und wirtschaftsrelevanten Geflügelarten. Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und die Effizienz der Verdauung haben in der Geflügelzucht eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. In der Literatur findet man wenig über die Anatomie, Histologie und das Wachstum des Gastrointestinaltraktes unter dem Einfluss der Domestikation. Durch genetische Selektion der Hausputen änderte sich sowohl die Wachstumsgeschwindigkeit als auch die Wachstumsstruktur der Tiere. Folgend wurde eine zusammenhängende anatomische, histologische und morphometrische Darstellung des Magen-Darm-Traktes einer modernen selektierten Hausputenlinie (British United Turkeys, B.U.T. Big 6) mit einer nicht selektierten Wildform (Wild Canadian Turkeys, WCT) im Vergleich verschiedener Altersstadien erstellt. Es wurden dazu 25 Hausputen sowie 48 kanadische Wildputen als nicht geschlechtlich vorsortierte Eintagsküken eingestallt. Die Gruppe der Hausputen wurde an 5 Terminen mit je 5 Tieren im Alter von 4, 8, 12, 16 und 20 Lebenswochen anatomisch beurteilt, fotografiert, beprobt und die Organlängen vermessen. Die Gruppe der Wildputen wurde mit je 8 Tieren pro Termin ebenfalls im vierwöchigen Intervall, beginnend mit der 4. Lebenswoche und einer zusätzlichen Gruppe im Alter von 24 Wochen anatomisch beurteilt, fotografiert und beprobt. Von je 5 Tieren wurden die Organlängen vermessen. Anatomisch und histologisch können bei beiden Putenrassen bis auf die Zunge und den subserösen Fettansatz keine nennenswerten Unterschiede detektiert werden. Die Wildputen weisen längere und schlankere Zungen mit zahlreicheren und spitzeren Papillen auf und lagern mehr subseröses, perivaskuläres Fettgewebe ein als die Hausputen. Bei den morphometrischen Vermessungen bestätigen sich die erwartet homogen höheren Körpermassen der Hausputen im Vergleich zu den geringeren und breiter gestreuten Körpermassen der Wildputen. Die Vermessung des Magen-Darm- Traktes zeigt korrespondierende Werte. Die Hausputen der vorliegenden Untersuchung weisen alle ein kontinuierliches, rasches Darmwachstum auf. Die Darmlänge im gesamten, sowie auch die einzelnen Darmabschnitte, sind in allen Altersstadien länger als die der Wildputen. Bei den Hausputen korreliert die Länge des Dünndarmes, der Caeca und des Colorectums stark mit der Körpermasse. Bei den Wildputen korreliert nur die Länge der Dünndarmabschnitte mittel mit der Körpermasse. Das Duodenum weist bei beiden Putenlinien die längsten Zotten des Dünn- und Dickdarmes auf. Im Dünndarm verändert sich der Vergrößerungsfaktor durch Zotten im Altersverlauf: die Wildputen bilden in den ersten 8 Wochen eine größere Oberfläche durch Zotten als die Hausputen, danach stagniert dieser Faktor. Bei den Hausputen hingegen steigt der Wert kontinuierlich an. Die Wildputen zeigen in beiden vermessenen Dünndarmabschnitten in allen Altersstadien einen geringgradig größeren Anteil der Oberflächenvergrößerung durch Krypten als die Hausputen. Im Dickdarm gibt es deutliche Unterschiede in den Zottenlängen sowohl innerhalb seiner einzelnen Abschnitte als auch im Vergleich zum Dünndarm. Die Zotten im Caecum sind bei beiden Spezies deutlich kürzer als die Zotten der Dünndarmabschnitte. Im Corpus caeci haben beide Putenrassen aller Altersstadien längere Zotten als im Apex caeci. Im kürzesten Darmabschnitt, dem Colorectum, sind die Zotten bei beiden Spezies kürzer als im Dünndarm und im Corpus caeci aber länger als im Apex caeci. Die Höhe der Enterocyten ist bei beiden Putenarten in allen Altersstadien im Dünn- und im Dickdarm ähnlich. Bei beiden Spezies ist der Darm mit Lymphgewebe durchsetzt, die Wildputen weisen ein diffuses Verteilungsmuster auf, bei den Hausputen formieren sich die Zellen eher zu Haufen. Fasst man diese Ergebnisse zusammen, lässt sich vermuten, dass bei gleicher Fütterung eine genetische, durch Domestikation und Züchtung geprägte, höhere Wachstumsrate mit inem längeren Darm und längeren Zotten assoziiert ist: der Darm der Hausputen ist grundsätzlich länger als der der Wildputen; mit 20 Wochen um das 1,7fache, die Zotten im Dünndarm um das 1,4fache. Die Morphometrie der für die Zellerneuerung wichtigen Krypten und der absorptiv tätigen Epithelzellen der Zotten zeigt derartig starke Unterschiede zwischen den beiden untersuchten Spezies jedoch nicht auf. Die weitestgehende Konstanz der Kryptentiefe und der Epithelzellenhöhe im Altersgang zwischen der 4. und 20. (Hausputen) bzw. 24. (Wildputen) Lebenswoche entspricht scheinbar einem physiologischen Optimum, das bei den Epithelzellen der Zotten bei ca. 40 μm, bei den Krypten im Bereich zwischen 120 μm (Hausputen) und 150 μm (Wildputen) liegt.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.001
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesMeta-epidemiology (narrow), Science and technology studies, Research integrity, Insufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesMeta-epidemiology (narrow), Research integrity, Insufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: Not applicable
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.264
Threshold uncertainty score1.000

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.001
Meta-epidemiology (narrow)0.0030.003
Meta-epidemiology (broad)0.0030.002
Bibliometrics0.0090.011
Science and technology studies0.0020.002
Scholarly communication0.0010.002
Open science0.0030.001
Research integrity0.0020.003
Insufficient payload (model declined to judge)0.0040.007

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.041
GPT teacher head0.279
Teacher spread0.239 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

Citations3
Published2011
Admission routes1
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