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Record W2048984817 · doi:10.1353/smr.2007.0015

Ricarda Huch. Bibliographie (review)

2007· article· en· W2048984817 on OpenAlexvenueno aff
Dorit Krusche

Bibliographic record

VenueSeminar A Journal of Germanic Studies · 2007
Typearticle
Languageen
FieldArts and Humanities
TopicNietzsche, Schopenhauer, and Hegel
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsHumanitiesArtPhilosophy

Abstract

fetched live from OpenAlex

Reviewed by: Ricarda Huch. Bibliographie Dorit Krusche Michael Meyer . Ricarda Huch. Bibliographie. Sealsfield Bibliothek: Wiener Studien und Texte, Bd. 4. Wien: Edition Praesens, 2005. 523 S. € 35. ISBN 3-7069-0257-5. Dreißig Jahre sind seit dem Erscheinen der Werkausgabe Ricarda Huchs vergangen. Nun erscheint die erste selbständige Personalbibliographie der Autorin, ein lange erwartetes Hilfsmittel für jeden Wissenschaftler oder Interessierten, denn die vorhandenen Bib-liographien waren schon zum Zeitpunkt ihres Erscheinens unvollständig und in ihrer Prä-zision teilweise mangelhaft. Michael Meyer legt die erste bibliographische Sammlung im modernen Sinne vor; sie enthält auch Handschriften, Film- und Tondokumente sowie Vertonungen, so dass sich der Kreis möglicher Benutzer noch um einiges erweitert. Im Vorwort werden Anspruch und Vorgehensweise des Bibliographen be-schrieben: "Zum einen wird erstmals die in den letzten dreißig Jahren erschienene Literatur vollständig erschlossen. Zum anderen konnten die bereits vorliegenden Ver-zeichnisse aufgrund der Digitalisierung der Bibliothekskataloge nachhaltig ergänzt und differenziert werden." Ein solches Vorgehen genügt den wissenschaftlichen An-forderungen an die Genauigkeit und Vollständigkeit einer Bibliographie aber nicht und bietet mancherlei Fehlerquellen, wie unschwer zu belegen ist: So hatte Wilhelm Frels in seiner Bibliographie von 1924 aus dem Theologen Martin Rade versehentlich [End Page 88] M. Bade gemacht, die Bibliographie der Gesammelten Werke übernahm diesen Fehler, der sich nun unkorrigiert auch in Michael Meyers Bibliographie wiederfindet. Gerade bei älteren Titeln wäre eine Autopsie notwendig gewesen. Mit Bedauern registriert man, dass die zeitgenössische Literatur über Ricarda Huch, die bisher nirgendwo vollständig und richtig verzeichnet ist, nicht neu recherchiert wurde. Titel wie Hofmannsthals Huch-Rezension von 1925 wären über die entsprechenden Personalbibliographien leicht zu ermitteln gewesen. Der Autor nimmt Artikel aus modernen und überall zugänglichen Lexika (wie Reclams Romanlexikon) jeweils einzeln und ausführlich in seine Bibliographie auf, unterlässt aber die Recherche in alten Nachschlagewerken wie den Literaturgeschichten von Richard Moritz Meyer oder Josef Nadler. Auch in Hinblick auf neuere wissenschaftliche Artikel ist die Bibliographie keineswegs vollständig. Wichtige ältere Findemittel wie Bibliographie der Autobiographien von Ingrid Bode (später Hannich-Bode) blieben offenbar unbeachtet. Die einzelnen bibliographischen Angaben sind häufig uneinheitlich und stellenweise falsch. Bei Publikationen über Ricarda Huch in Zeitschriften fehlen in vielen Fällen Seitenzahlen und Heftnummern, öfter sogar die Überschriften; bei Buchveröffentlichungen wurde der Verlag willkürlich aufgenommen oder weggelassen. Daneben erschweren Druckfehler nicht selten die Lektüre und bei un-veröffentlichten Texten sucht der wissenschaftliche Benutzer umsonst nach den in diesem Falle unverzichtbaren Besitznachweisen. Eine durchgehende Zählung der Titel, die ein System interner Verweisungen ermöglicht hätte, vermisst man. Diese wäre allerdings schon deshalb schwierig zu erstellen gewesen, weil viele Titel mehrfach aufgeführt werden, wobei der Grund dafür nicht immer verständlich ist. Doppelerwähnungen erfolgen stets mit voll-ständiger bibliographischer Angabe; so findet man auf den Seiten 91–94 ganze vierundzwanzig Mal hintereinander die gleiche vollständige Quellenangabe, den Band 5 der Gesammelten Werke, variiert nur durch die entsprechenden Seitenzahlen. Durch die Vergabe geeigneter Abkürzungen hätte man hier viel Platz sparen können. Durchsucht man eine Bibliographie nach einem Werk oder einem bestimmten Thema, ist man auf die Aussagefähigkeit von Registern angewiesen. Hier bemerkt man zunächst, dass auf inhaltliche Erschließung ganz verzichtet wurde. Das Werk-register listet selbständige und unselbständige Publikationen auf, auch Reden, Veröffentlichungen Huchs in Zeitschriften und einzelne Erzählungen. Einem Ge-dicht wird aber dieser Werkcharakter offensichtlich nicht zugesprochen, so dass nur die Titel von Gedichtsammlungen aufgenommen wurden. Welche Gedichte diese enthalten, erfährt man weder im Werkregister noch unter dem entsprechenden Titel in der Bibliographie. Auch im Personenregister, dem einzigen Gliederungselement neben dem Werkverzeichnis, finden sich Unstimmigkeiten: So handelt es sich bei R. M. Meyer, Richard Meyer und Richard Moritz Meyer um dieselbe Person, wie man unter den angegebenen Seitenzahlen feststellen kann. Michael Meyers Bibliographie hat einen beachtlichen Umfang und bietet neben den Werken Ricarda Huchs eine Vielzahl von Rezensionen und wissenschaftlichen Arbeiten zu unterschiedlichsten, intellektuell anspruchsvollen Themen, so dass man nicht glauben möchte, was man im Vorwort lesen kann: "Das literarische Werk Ricarda Huchs wird sowohl in seiner privaten als auch der gesellschaftlichen Wirksamkeit durch...

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.002
metaresearch head score (Gemma)0.013
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: Not applicable
GenreCandidate signal: Review · Consensus signal: Review
Teacher disagreement score0.077
Threshold uncertainty score0.259

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0020.013
Meta-epidemiology (narrow)0.0020.001
Meta-epidemiology (broad)0.0030.002
Bibliometrics0.0120.014
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0030.004
Open science0.0020.002
Research integrity0.0020.004
Insufficient payload (model declined to judge)0.0770.037

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.048
GPT teacher head0.317
Teacher spread0.269 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreReview

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Citations0
Published2007
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