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Record W2479526194 · doi:10.14279/depositonce-3743

Ultrafast Carrier Relaxation Dynamics in Graphene

2013· dissertation· de· W2479526194 on OpenAlexaboutno aff
Torben Winzer

Bibliographic record

VenueDepositOnce · 2013
Typedissertation
Languagede
FieldMaterials Science
TopicCarbon Nanotubes in Composites
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsGrapheneUltrashort pulseRelaxation (psychology)Materials scienceChemical physicsNanotechnologyDynamics (music)Condensed matter physicsStatistical physicsPhysicsQuantum mechanicsPsychologyNeuroscience

Abstract

fetched live from OpenAlex

Diese Arbeit präsentiert eine umfassende theoretische Studie über die Nichtgleichgewichtsdynamik der Elektronen in Graphen. Basierend auf dem Dichtematrix Formalismus wurde ein Modell entwickelt, welches die optische Anregung der Ladungsträger in Graphen, als auch die Elektron-Elektron und Elektron-Phonon Streuung beschreibt. Die daraus resultierende zeit-, winkel- und impulsaufgelöste Simulation der Ladungsträgerdynamik ermöglicht die Interpretation experimenteller Befunde und auch die Voraussage bislang unbekannter dynamischer Phänomene in Graphene. Generell werden nach einer optischen Anregung zwei Phasen der Ladungsträgerrelaxation unterschieden. Während der ersten Phase, welche einige zehn Femtosekunden dauert, equilibrieren die Elektronen untereineander. Dieser Prozess, bei dem sich ein neues Quasi-Gleichgewicht einstellt, wird hauptsächlich durch ultraschnelle Coulomb-Streuung verursacht. Die zweite Phase wird durch Phonon-induzierte Energiedissipation an das Kristallgitter getrieben und findet auf eineer Pikosekunden Zeitskala statt. In exzellenter Übereinstimmung mit hochaufgelösten Pump-Probe Experimenten manifestieren sich die beiden Relaxationsregime in differentiellen Tranmisssionsspektren durch einen doppelt exponentiellen Zerfall. In Zusammenarbeit mit den experimentellen Gruppen von Prof. Thomas Elsaesser (Max-Born Insitut Berlin), Prof. Manfred Helm (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf), und Prof. Theodore B. Norris (Michigan University, USA) wurde die Rolle von externen Bedingungen, wie Photon Energie oder Anregungsstärke, untersucht. So konnte gezeigt werden, dass bei Anregungen im mittleren Infrarrotbereich die Streuung mit optischen Phononen eine unerwartet starke Rolle spielt, obwohl die Anregungsenergie unterhalb der optischen Phononenergie liegt. Desweiteren wurde die optische Sättigung von Graphen durch ein Zusammenspiel von Pauli-Abstoßung und intensitätsabhängigen Streuraten erklärt. Die Analyse ergab wertvolle neue Einsichten für die Anwendung von Graphen als Auskopplungsmedium in gepulsten Lasern. Neben den Pump-Probe Studien werden verschiedene graphenspezifische Aspekte der Ladungsträgerkinetik in dieser Arbeit behandelt. Insbesondere wird der Einfluss von Auger-Prozessen untersucht. Diese Coulomb-induzierten Streuprozesse werden durch die spezifische Bandstruktur von Graphen ermöglicht. Durch die Überbrückung von Valenz- und Leitungsband sind diese Prozesse in der Lage die Ladungsträgerzahl auf der ultraschnellen Coulomb-Zeitskala zu ändern. Erstmalig wurde gezeigt, daß Augerprozesse zu einer erheblichen Vervielfachung der Ladungsträgerkonzentration führen können, also dass durch die Absorption eines Photons mehere Elektron-Loch Paare erzeugt werden. Dieser Effekt verspricht ein großes Potential für Graphen-basierte hochsensitive Photodetektoren und photvoltaische Anwendungen. In Hinblick auf die experimentelle Realisierung der Ladungsträgervervielfachung in Graphen werden in dieser Arbeit, numerisch und analytisch, die optimalen Bedingungen für eine maximale Quantenausbeute bestimmt. Ein weiterer fundamentaler Effekt der Coulomb-Streuung von Dirac-artigen Elektronen ist der Einfluss auf einen elektrischen Strom. In Zusammenarbeit mit der experimentellen Gruppe von Prof. Theodore B. Norris und der theoretischen Gruppe von Prof. John E. Sipe (University of Toronto, Canada) wird die kohärent kontrollierte Erzeugung eines Transportstroms und sein anschließender Zerfall untersucht. Die Berechnungen zeigen, daß in Graphen die Coulomb-Streuung einen signifikanten Beitrag zum Zerfall des Strom liefert. Diese Besonderheit kann auf die konstante Elektronengeschwindigkeit zurückgeführt werden, bei der der Zerfall eines Stroms der reinen Winkelrelaxation im Impulsraum entspricht. Dieses Verhalten unterscheidet sich fundamental von konventionellen Halbleitern, bei denen der elektrische Widerstand Implusrelaxation voraussetzt. Schließlich wird die Möglichkeit von Graphen-basierten Lasing disskutiert. Prinzipiell bietet Graphen mit seinen breiten Spektrum von optisch aktiven Zuständen ein vielversprechendes Potential als aktives Lasermedium. Es wird gezeigt, das im Regime starker Anregungen das Zusammenspiel einer Phononemissionkasskade und der linearen Zustandsdichte zu einer Besetzunginversion nahe des Dirac-Punktes führt. Die Lebensdauer der Besetzunginversion ist durch effiziente Auger-Rekombination auf einige hundert Femtosekunden begrenzt. Dennoch, die zeitliche und energetische Ausdehnung der Besetzungsinversion erlaubt prinzipiell die Verstärkung von kurzen Pulsen vom oberen Terahertz- bis zum mittleren Infrarotbereich. Ingesamt stellt diese Arbeit eine detaillierte Studie über die elektronische Nichtgleichgewichtsdynamik in Graphen dar. Die gewonnen Einsichten beleuchten das faszinierende und vielseitige Potential von Graphen aus einem mikroscopischen Blickwinkel und eröffnen neue technologische Anwendungsbereiche.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.000
metaresearch head score (Gemma)0.000
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Bench or experimental · Consensus signal: Bench or experimental
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: Empirical
Teacher disagreement score0.002
Threshold uncertainty score0.006

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0000.000
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0000.000
Scholarly communication0.0000.001
Open science0.0000.000
Research integrity0.0000.000
Insufficient payload (model declined to judge)0.0020.000

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.006
GPT teacher head0.240
Teacher spread0.234 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designBench or experimental
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Published2013
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