HANNES KNIFFKA. Elements of Culture-Contrastive Linguistics â Elemente einer kulturkonstrastiven Linguistik
Bibliographic record
Abstract
Der Titel dieses Buch deutet bereits an, daß es sich bei dieser Veröffentlichung um ein englisch-deutsches Miteinander von Beiträgen handelt.Sie sind eine Art Resumé der Lehrund Forschungstätigkeiten in verschiedenen Ländern (Saudi-Arabien, VR China und Marokko) Kniffkas.Jeder Aufsatz behandelt ein bestimmtes, in sich abgeschlossenes Thema, das allerdings durch den roten Faden "kulturkontrastiv" bestimmt wird (und gelegentlich zu Wiederholungen von Gedanken führt).Mit dieser Neuprägung will Kniffka jedoch kein neues Wissenschaftsgebiet eröffnen, sondern er will damit betonen, daß bei konstrastiven Studien keineswegs nur Syntaktik oder Semantik im Vordergrund stehen sollten, sondern daß die semiotische Perspektive der Pragmatik mindestens ebenso wichtig, für manche Kulturkreise und Themenzusammenhänge vielleicht die ausschlaggebende Perspektive ist, weil sie über das Zustandekommen oder den Zusammenbruch der Kommunikation entscheiden kann.Er schließt sich damit wissenschaftstheoretisch an die Arbeiten zur interkulturellen Kommunikation/cross-cultural communication an, und man mag sich fragen, warum er nicht bei dieser Terminologie bleibt.Die Antwort hierfür liefert er in seiner "Orientierung", dem Teil, der zusammen mit der Einleitung auf Englisch und Deutsch auftaucht (alle anderen Beiträge sind entweder auf Deutsch oder auf Englisch geschrieben).Kniffka möchte nicht allein die kulturkontrastiven, für die Sprache relevanten Felder aufzeigen und (mögliche) Schwierigkeiten beschreiben, sondern auch entsprechende linguistische Vermittlungsmöglichkeiten besprechen, wie sie sich im FSU bieten.Damit geht er über die o.g.Arbeitsgebiete hinaus und wendet unterschiedliche Methoden an, von der Datenanalyse über standardisierte Interviews bis hin zu Testbefragungen.Hier wird deutlich, daß zugleich ermittelt wird, inwiefern Kulturkontrast linguistisch überhaupt definiert, beschrieben, festgestellt werden kann.Daß insgesamt noch viel zu wenige Sprechakte Gegenstand der linguistischen Untersuchung waren, zeigt Kniffka an Beispielen der Realisierung von Unhöflichkeit, die im Vergleich zur Höflichkeit nur stiefmütterlich behandelt wird, ja daß "unangenehme" Verbalisierungen, wie z.B. verbale Gewalt, eigentlich von der Linguistik nicht zur Kenntnis genommen und damit zum Untersuchungsgegenstand geworden sind.Ähnliches gilt für linguistische Beschreibungen von kulturspezifischen außersprachlichen Lakunen und Xenismen (Lückenkontrasten), also für sprachliche und nichtsprachliche Verhaltensweisen, die es in der jeweils anderen Kultur nicht gibt (wie z.B. das Küssen unter Männern in der Öffentlichkeit in Golf-Arabien, S. 27).-2-In seinem ersten Beitrag beschäftigt sich Kniffka mit der Zielgruppenspezifik von Grammatiken und damit auch von Lehrwerken.Er plädiert für regionalspezifische und adaptierte Lehrwerke und argumentiert völlig zu Recht gegen universalistische Lehrwerke, weil diese notgedrungen nur eine Perspektive einnehmen können, und das ist die der Zielsprache.Bei einer Ausgangskultur wie der chinesischen oder der arabischen macht Kniffka anhand zahlreicher Beispiele deutlich, daß dies nicht funktionieren kann.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.002 |
| Science and technology studies | 0.002 | 0.003 |
| Scholarly communication | 0.002 | 0.007 |
| Open science | 0.001 | 0.002 |
| Research integrity | 0.002 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.024 | 0.006 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".