Der III. "Gipfel der Amerikas" in Quebec: viel Lärm um nichts?
Bibliographic record
Abstract
"Nach Miami (1994) und Santiago de Chile (1998) trafen vom 20. bis 22. April 2001 in Quebec/Kanada zum dritten Mal alle Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas, der USA, Kanadas und der Karibik -mit Ausnahme Kubas- zu einem "Gipfel der Amerikas" zusammen, auf dem erneut die Schaffung einer gesamtamerikanischen Freihandelszone (ALCA = Área de Libre Comercio de las Américas oder FTAA = Free Trade Area of the Americas) im Mittelpunkt der Diskussionen stand. Die Ergebnisse des Gipfeltreffens, das von Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und einzelnen Demonstrantengruppen begleitet war, fielen eher bescheiden aus. Bestätigt wurden frühere Beschlüsse und der bisherige Zeitplan zur Schaffung der FTAA. Die schwierige Phase der Verhandlungen steht erst noch bevor, Form und Umfang des Freihandelsabkommens sind insofern noch offen. Wichtiger als die positiven \nBeschlüsse sind die Entscheidungen, die nicht gefällt wurden. So konnten sich die USA nicht mit ihrem im Vorfeld des Gipfeltreffens lancierten Vorschlag einer Verkürzung des Verhandlungsprozesses durchsetzen, noch gelang es der US-Regierung, die gemeinsame Verhandlungsposition des MERCOSUR aufzubrechen. \nSpätestens seit dem ersten Treffen der südamerikanischen Präsidenten in Brasilia Ende August/Anfang September 2000 und verstärkt im Vorfeld des Gipfels von Quebec hatte sich Brasilien als der große Gegenspieler der USA im ALCA-Prozess profiliert und konnte die brasilianische Regierung Erfolge bei der Ausgestaltung der Agenda des Integrationsprozesses aufweisen. Diese strategische Bedeutung Brasiliens wird \nin Europa und in Deutschland noch zu wenig wahrgenommen und gewürdigt. Zugleich musste Brasilien auch die Erfahrung machen, dass die anderen südamerikanischen Länder zwar viele der brasilianischen Positionen gegenüber den USA teilen, jedoch ihre Interessenlage nicht durchgehend mit der südamerikanischen Führungsmacht identisch ist und die USA zuweilen auch als ein Gegengewicht zu Brasilien wahrgenommen und instrumentalisiert werden." (Autorenreferat)
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How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.009 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.001 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.013 |
| Science and technology studies | 0.038 | 0.030 |
| Scholarly communication | 0.014 | 0.016 |
| Open science | 0.020 | 0.004 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.000 | 0.000 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".