Application of the new radiopharmaceutical Tekappran to aid in diagnosing inflammation of soft tissue in horses using scintigraphic imaging
Bibliographic record
Abstract
Diese Arbeit hatte zum Ziel, das bei Labortieren untersuchte und bereits in der Humanmedizin erprobte und noch im Test sich befindende Radiopharmazeutikum Tekappran in der Anwendung am Pferd fur die Entzundungsszintigraphie zu untersuchen. Die Idee ist letztlich, es als Alternative zur Leukozytenmarkierung, die nach wie vor als golden standard’ gilt, auf den veterinarmedizinischen Markt zu bringen. Tekappran, dessen Name sich aus der Aminosauresequenz, aus der es besteht, ableitet, ist biochemisch betrachtet ein Antagonist zu tuftsin, einem zentralen Bestandteil von Leukokinin. Wie der Agonist tuftsin besitzt Tekappran Affinitat zu Rezeptoren auf neutrophilen Granulozyen und Monozyten/Makrophagen. Wahrend der Agonist mit Bindung an den Rezeptor eine Stimulierung und Aktivierung der betroffenen weisen Blutkorperchen zum Zwecke der Immunabwehr bewirkt, dient Tekappran allein der Markierung der Zellen. Zu einer Zellaktivierung kommt es nicht. Die Studie setzte sich zusammen aus einem pharmakokinetischen Teil fur das Verstandnis der Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung des Diagnostikums und einem klinischen Teil zwecks Beurteilung der Anwendung von Tekappran fur die Entzundungsszintigraphie als bildgebendes Verfahren beim Pferd. Alle beteiligten Pferde wurden mit einer Dosis von ca. 2,75 GBq (75 mCi) 99mTc-Tekappran uber intravenosen Zugang versehen. Es konnte gezeigt werden, das Tekappran, welches mit 99mTechnetium radioaktiv markiert wird, ein sicheres und gut toleriertes Radiopharmazeutikum ist. Es zeigt ein gutes Potential, Weichteilentzundungen beim Pferd bildlich darzustellen. An sechs erwachsenen gesunde Stuten konnte gezeigt werden, das 99mTc-Tekappran mit einer durchschnittlichen Halbwertszeit von 33,25 Minuten aus dem Blutsystem eliminiert wird. Das Radiopharmazeutikum wird mit durchschnittlich 36,48 % (kumulativer Wert acht Stunden nach Injektion) vorwiegend uber die Nieren ausgeschieden. Die Ausscheidung uber den Kot ist mit 1,37 % (kumulativer Wert acht Stunden nach Injektion) nur sehr gering. An der klinischen Studie waren insgesamt funfzehn Pferde beteiligt, bis auf einen Jahrling alles adulte Tiere. Auswahlkriterien fur die Selektion waren aktive Entzundungsprozesse, septisch oder aseptisch, deren Vorhandensein anhand der klinischen Untersuchung und/oder mindestens eines renommierten Verfahrens ( Ultraschall, Knochenszintigraphie, Rontgen) diagnostiziert sein muste. Bei sechs von acht Pferden mit entzundlichen Veranderungen an Bandern und Sehnen konnte das Problem szintigraphisch nachvollzogen werden. In den zwei anderen Fallen zeigte die Szintigraphie eine vermehrte Aufnahme von radioaktiv markiertem Tekappran nicht nur in den klinisch auffalligen Gliedmasen, sondern auch an klinisch unverdachtigen Gliedmasen. In drei von drei Fallen, die an akuten Hufreheschuben erkrankt waren, fand die Diagnose Bestatigung auf den szintigraphischen Bildern. Bei einem Pferd mit Strahlbein-Syndrom fand sich vermehrte Ansammlung von 99mTc-Tekappran im betroffenen Gebiet. Bei einem Pferd mit juveniler Osteoarthritis konnte die Diagnose auf den Szintigraphien bestatigt werden. Ein Pferd war betroffen von focaler septischer Huflederhautentzundung nach Hufwandverletung und auch hier zeigten die szintigraphischen Bilder Ubereinstimmung. Bei einem Pferd blieb die Enddiagnose offen. Szintigraphisch konnte die vermutete Entzundung, die sich allerdings sonographisch als bereits in Regeneration sich befindend darstellte, nicht eindeutig erkannt werden. Bezuglich des zeitlichen Rahmens, in dem opimale Bildqualitat gewonnen wurde, stellten wir fest, das dies innerhalb der ersten 90 Minuten post injectionem der Fall ist. Eine Ausnahme bildete die Osteoarthritis, die auf Bildern vier Stunden post injectionem , am besten darstellbar war. Alle Pferde, die an der Studie teilgenommen hatten, wurden 24 Stunden nach Injektion von 99mTc-Tekappran nach komplikationslosem Verlauf aus der Radioisolierbox des Equine Research Centre (Guelph) Inc. an die Eigentumer entlassen. Anmerkung: Tekappran ist derzeit weder im nordamerikanischen noch im europaischen Raum erhaltlich.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.000 | 0.000 |
| Scholarly communication | 0.000 | 0.000 |
| Open science | 0.000 | 0.000 |
| Research integrity | 0.000 | 0.000 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.000 | 0.000 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one teacher head, not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".