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Record W4213183165 · doi:10.1055/a-1722-9168

Risikofaktor-Demenz/Alzheimer

2022· article· de· W4213183165 on OpenAlexaboutno aff
Friederike Thomasius

Bibliographic record

VenueOsteologie/Osteology · 2022
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicHip and Femur Fractures
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsGynecologyMedicine

Abstract

fetched live from OpenAlex

In der aktuell noch geltenden Leitlinie wird folgende Einschätzung des Frakturrisikofaktors M. Alzheimer vorgenommen: „Eine Alzheimer Erkrankung ist ein mäßiger Risikofaktor für Frakturen. In einer Metaanalyse von 6 Kohortenstudien (137.986 Teilnehmer) [ 1 ] zeigt sich ein zweifach erhöhtes Risiko für Frakturen (RR=2.18, 95% KI 1.64–2.90, P<0.001; I 2=91.4%), sowie in 5 Studien ein 2.5- faches Risiko für Hüftfrakturen (RR=2.52, 95% KI 2.26–2.81, P<0.001; I 2=25.2%).“ An dieser Einschätzung des Risikofaktors ändert die Aktualisierung der Leitlinie nicht viel. Der Risikofaktor Demenz/Alzheimer wird in den Risikorechner als wichtiger Risikofaktor eingehen. Grund hierfür ist zum einen das Ausmaß der Risikoerhöhung, zum anderen das häufige Vorkommen des Risikofaktors nicht zuletzt bedingt durch den demographischen Wandel in der Bevölkerung. Demenz und Osteoporose sind in der älteren Bevölkerung weit verbreitet und treten häufig gemeinsam auf. Derzeit sind weltweit 200 Millionen Menschen von Osteoporose und über 35 Millionen von Demenz betroffen, in Deutschland sind dies 1,6 Millionen Menschen, täglich kommen 900 Neudiagnosen hinzu, dies entspricht einer Prävalenz von 8,6% bei den über 65-jährigen. Und diese Zahlen werden sich in den nächsten zwei Jahrzehnten aufgrund der steigenden Lebenserwartung voraussichtlich verdoppeln. Beide Erkrankungen sind mit zunehmender Behinderung, körperlichem Verfall, Verlust der Unabhängigkeit und erhöhter Mortalität verbunden. Das Alter spielt eine wesentliche Rolle in der Einschätzung des Risikofaktors Demenz. Tritt die Demenz im jüngeren Alter, d. h. vor dem Alter von 75 Jahren auf, so ist das zusätzliche Frakturrisiko besonders hoch, was im höheren Alter nicht mehr der Fall ist. Die populations-basierte Q FractureScore Register-Studie von Hippisley-Cox et al. 2012 [ 2 ] führt demenzielle Erkrankungen mit einem RR von 2,57 (2,31–2,85) für Hüftfrakturen, eine ähnliche Einschätzung des Risikofaktors wie durch die Osteoporose Leitlinien des DVO. Die Datenlage für das Hüftfrakturrisiko ist gut belegt, dies gilt aber nicht für das vertebrale Frakturrisiko, hier ist die Datenlage weiterhin nicht ausreichend genug, um klare Aussagen treffen zu können. Klinisch ist der link zwischen Frakturrisiko und Sturzrisiko erklärend für die eindeutige Datenlage hinsichtlich des belegten Hüftfrakturrisikos. Wichtig ist zur Kenntnis zu nehmen, dass es Hinweise dafür gibt, dass weniger als 5% der Patientengruppe mit Hüftfrakturen und Demenz eine angemessene Behandlung gegen Osteoporose erhält [ 3 ]. Der Grund für diese unzureichende klinische Behandlung ist nicht näher untersucht, aber es wird angenommen, dass sie zumindest teilweise auf ein mangelndes Verständnis der Art des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Erkrankungen zurückzuführen ist. In einer 2021 veröffentlichten Studie mit schwedischen Gesundheitsregisterdaten von 134,915 HüftfrakturpatientInnen (2:1 Frauen zu Männer, Altersdurchschnitt 83 Jahre) von denen 20% zum Zeitpunkt der Operation an einer Demenz litten, war das adjustierte Risiko der postoperativen 30-Tage-Gesamtmortalität bei Patienten mit Demenz nach einer Hüftfrakturoperation um 67% höher als bei Patienten ohne Demenz [adj. IRR (95% CI): 1,67 (1,60–1,75), p<0,001] [ 4 ]. PatientInnen mit Demenz sind RisikopatientInnen für Hüftfrakturen, sie sind noch weniger als andere an Osteoporose Erkrankte mit spezifischen Medikamenten nach Fraktur versorgt und die Mortalität nach Operation einer Hüftfraktur liegt signifikant höher als bei der Patientengruppe ohne Demenz. Eine „Osteoporose Hochrisiko-Trias“, die mehr klinische Aufmerksamkeit verlangt. Deswegen ist wichtig und weiterführend die folgende Studie, die in der Septemberausgabe des Journal of Bone and Mineral Research veröffentlich wurde: Bliuc, Dana, et al. “Cognitive decline is associated with an accelerated rate of bone loss and increased fracture risk in women: a prospective study from the Canadian Multicentre Osteoporosis Study.” Journal of Bone and Mineral Research (2021). Das Neue an dieser Studie ist, dass eine umfassende Bewertung der Beziehung zwischen dem Verlauf des Knochenverlusts und des kognitiven Abbaus über einen Zeitraum von 10 Jahren verfolgt wurde, und dies in einem Kollektiv, das primär nicht an Demenz erkrankt war. Diese Studie verfolgte zwei Ziele: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen kognitiver Verschlechterung und Knochenverlust über einen Zeitraum von 10 Jahren; Untersuchung des Zusammenhangs zwischen signifikanter kognitiver Verschlechterung in den ersten 5 Studienjahren und dem anschließenden Frakturrisiko in den folgenden 10 Jahren bei Teilnehmern der Canadian Multicentre Osteoporosis Study (CaMos), die 65 Jahre und älter waren Die Datenerhebung erfolgte an drei Zeitpunkten (zu Beginn, im fünften und im zehnten Jahr) mithilfe eines strukturierten Fragebogens, sowie jährlich durch per Post versandte Fragebögen. Bei allen klinischen Besuchen wurden Informationen zu Komorbiditäten, Bildung (Hochschulbildung oder nicht), Lebensstilfaktoren (z. B. Rauchen, regelmäßige körperliche Betätigung) und Lebensqualität anhand des SF-36-Fragebogens (standardisierte psychische und physische Werte) erhoben. Informationen zu Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln wurden bei Studienbeginn und jährlich erhoben. Anthropometrische Messungen sowie Messungen von BMD und kognitiven Funktionen wurden bei allen klinischen Besuchen durchgeführt. Die BMD wurde als Flächen BMD des Oberschenkelhalses (aBMD) zu Beginn (Jahr 0) und anschließend im fünften und zehnten Jahr gemessen. Frakturereignisse wurden anhand der jährlich postal versandten Fragebögen ermittelt, wobei 78% der Frakturen durch Röntgenberichte verifiziert wurden. In einer verifizierten Stichprobe stimmten mehr als 90% der gemeldeten Frakturen mit den Röntgenberichten überein. Teilnehmer wurden als signifikant kognitiv beeinträchtigt eingestuft, wenn sie zwischen dem Ausgangswert und Jahr 5 drei oder mehr Punkte im MMSE-Test (Mini Mental State Examination) verloren. Zudem wurde der Zusammenhang zwischen signifikanter kognitiver Verschlechterung und dem späteren Frakturrisiko anhand von Cox-Proportional-Hazard-Modellen geschätzt. Die Zeit bis zur Fraktur wurde vom Besuch im Jahr 5 bis zum ersten Frakturvorfall, zum Tod oder zum Ende der Studie berechne. Weiterhin wurde untersucht, ob ein signifikanter kognitiver Rückgang mit bestimmten Frakturtypen verbunden war. Diese Analyse umfasste Hüft- und Wirbelbrüche sowie Non Hip Non Vert-Frakturen (NHNV). Publication History Article published online: 21 February 2022 © 2022. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.001
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesMeta-epidemiology (narrow), Research integrity, Insufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.595
Threshold uncertainty score0.999

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.001
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.001
Meta-epidemiology (broad)0.0020.001
Bibliometrics0.0010.001
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0010.002
Research integrity0.0010.003
Insufficient payload (model declined to judge)0.0410.008

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.036
GPT teacher head0.298
Teacher spread0.262 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Citations0
Published2022
Admission routes1
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