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Record W4240102839 · doi:10.1055/s-0042-111674

Veranstaltungsbericht

2016· article· de· W4240102839 on OpenAlexaboutno aff
Jan Mehrholz

Bibliographic record

Venueneuroreha · 2016
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicBiomedical and Chemical Research
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsPolitical science

Abstract

fetched live from OpenAlex

Abb. 1 Queen Elizabeth II Conference Centre (Abb.: Jan Mehrholz) Am 17. und 18. März 2016 fand im Queen Elizabeth II Conference Centre in London eine Neurophysiotherapiekonferenz statt. Die internationale Konferenz wurde gemeinsam von der englischen Physiotherapieorganisation Association of Chartered Physiotherapists in Neurology (ACPIN) und der International Neurological Physical Therapy Association (INPA) ausgerichtet. Insgesamt nahmen 600 Teilnehmer, die meisten aus Großbritannien, teil. Für das Programm eingeladen wurden 25 internationale Redner. Das Konferenzprogramm enthielt jeweils drei bis vier parallele Sitzungen. Am ersten Tag sprach die Präsidentin des Weltphysiotherapieverbandes (WCPT), Dr. Emma Stokes aus Dublin, zur Bedeutung der internationalen Neurophysiotherapie. Später hielt Professor Derick Wade aus Oxford seinen Hauptvortrag „Wie kann man wissenschaftliche Evidenz nutzen, Leitlinien folgen und vertrauen und wie kann man Patienten zentriert behandeln – und das alles zur gleichen Zeit?“. Er beschrieb mehrere Beispiele, u. a. beim Thema Bewusstseinsstörungen, welche Kontroversen durch Leitlinien und mangelnde Definitionen von Begriffen in der Rehabilitation entstehen. In einem weiteren Vortrag beschrieb Professor Sheila Lennon aus Adelaide, Australien, ein Kreistraining zur Balance und Mobilitätsverbesserung und zur Sturzprävention bei Multipler Sklerose. In mehreren Studien zeigte sich, dass sogenannte „Beinahe-Stürze“ durch ein solches Gruppentraining verhindert werden könnten. In einem Workshop machte Professor Louise Ada von der Universität Sydney, Australien, mit dem Thema „Keine Größe passt allen gleich gut!“ deutlich, dass gerade beim Gehtraining nach Schlaganfall sehr unterschiedliche Therapieansätze gewählt werden müssen. So sollte bei Patienten mit geringen motorischen Einschränkungen ihrer Meinung nach sehr intensive Therapieeinheiten in Bezug auf die Gehgeschwindigkeit und die Herz-Kreislauf-Belastung gewählt werden. In einem Hauptvortrag präsentierte Professor Gert Kwakkel aus Amsterdam, Niederlande, die aktuellsten Ergebnisse von Studien zur Wiedererholung der Armfunktion nach Schlaganfall. So z. B. die EXPLICIT-Studie, die Patientengruppen nach ihrer Prognose zum Armtraining einteilte. Er beschrieb, dass sich für leicht betroffene Patienten mit guter Prognose ein Forced-Use-Trainingsansatz besonders eignet. Bei Patienten hingegen, die deutlich stärker betroffen sind und eine schlechtere Prognose haben, konnte er keinen Vorteil durch Elektrostimulation nachweisen. Professor Sarah Tyson aus Manchester, Großbritannien, präsentierte einen interdisziplinären Ansatz zur optimalen Organisation der Rehabilitation (IMPRES-Studie). Sie beschrieb individuelle Zeitpläne in der Rehabilitation, forderte hohe Selbstübungsanteile sowie Gruppentherapieansätze und zeigte die Bedeutung der sozialen Einbindung von Patienten durch die Rehabilitation. Professor Steve Wolf aus Boston, USA, forderte in seinem Vortrag, dass wichtige Zukunftstrends von Therapeuten in der Neuroreha nicht verpasst werden dürfen. Solche Zukunftstrends sind seiner Meinung nach die genetische Forschung, die Medikamentenforschung, aber auch die Telerehabilitation. Er stellte eine schon entwickelte App vor, die derzeit beste wissenschaftliche Evidenz für Physio- und Ergotherapeuten auf einem Smartphone verfügbar machen soll. Professor Janis Eng aus Vancouver, Kanada, trug zum Thema tragbare Sensoren (z. B. Pedometer) in der Behandlung, aber auch in der ambulanten Betreuung von Patienten nach Schlaganfall vor. Insbesondere sei es wichtig, möglichst viele Bewegungen für das Erlernen einer gewissen Grundgeschicklichkeit zu üben. Ihrer Meinung nach könnten Bewegungssensoren dabei Vorteile bieten, da Sensoren motivieren, Anreize zur Bewegung geben und eventuell bei der Verlaufsdokumentation helfen können. Professor Mindy Levin aus Montreal, Kanada, zeigte in ihrem Vortrag die derzeitigen Möglichkeiten beim Einsatz von virtueller Realität auf das motorische Lernen bzw. zur Verbesserung motorischer Lernprozesse. Sie stellte einerseits sämtliche Vor- und Nachteile kommerzieller und nichtkommerzieller Videospiele vor. Andererseits machte sie deutlich, dass es noch an Studien zur Effektivität von virtuellen Technologien mangelt. Sehr beachtenswert war das enorme Interesse der englischen Physiotherapeuten an diesem erstklassig organisierten Kongress. Ebenso zeigte sich ein recht hohes wissenschaftliches Niveau in den Vorträgen und den Diskussionen, das mit erfreulicher Selbstverständlichkeit verbreitet wurde. Den Veranstaltern kann somit ein sehr großes Kompliment gemacht werden für diese sehr anregende Tagung. Wo bleibt das deutsche Pendant? Abb. 2 Mindy Levin (Abb.: Jan Mehrholz)

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.000
metaresearch head score (Gemma)0.001
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: Empirical
Teacher disagreement score0.823
Threshold uncertainty score0.995

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0000.001
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0000.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0000.001
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0000.000
Research integrity0.0000.000
Insufficient payload (model declined to judge)0.0060.013

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.022
GPT teacher head0.295
Teacher spread0.274 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

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Published2016
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