Analyse des räumlich-zeitlichen Verlaufs der vaskulären Verletzung und Regeneration nach experimentellem Rückenmarkstrauma
Bibliographic record
Abstract
Einleitung: Traumatische Rückenmarkverletzungen (SCI) sind verheerende Verletzungen, nicht zuletzt wegen des Mangels an zielführenden Therapien. Der frühe Verlust funktioneller Blutgefäße ist Teil einer komplexen sekundären Verletzungskaskade, welche zu anhaltendem Gewebeverlust führt und die Verletzung auf zuvor unbetroffene Regionen ausbreitet. Ein tieferes Verständnis der Pathophysiologie und des zeitlichen Ablaufs ist zur Entwicklung von zielführenden Therapien unerlässlich. Insbesondere bei der Bewertung lokaler Therapien ist es notwendig, den regionalen Umfang der vaskulären Verletzung zu bestimmen. Ziel dieser Studie ist die Charakterisierung des zeitlichen und räumlichen Verlaufs der vaskulären Verletzung und deren Regeneration nach experimentellem SCI in der Maus. Material/Methoden: C57BL/6J-Mäuse (n = 26) erhielten eine thorakale (Th6/7) Clip-Kompressions-Verletzung (5 g, 60 s) oder eine Sham-Verletzung (Laminektomie). An den postoperativen Tagen 1, 3, 7, 14 und 28 erfolgte die intrakardiale Perfusion mittels Fluorescein-Isothiocyanat (FITC-Lectin, n = 4/Gruppe) zur Analyse der funktionellen Gefäßperfusion. Histologische Analysen (Luxol-Fast-Blue+H&E, CD31, FITC-Lectin, Ki-67) erfolgten, um den zeitlichen und räumlichen Verlauf der vaskulären Verletzung und deren Regeneration in drei verschiedenen Regionen des Rückenmarks zu erfassen: im Epizentrum der Verletzung (± 0,5 mm), und in zwei benachbarten Regionen (Region 1: ± 0,5 – 1 mm, Region 2: ± 1 – 3 mm). Eine tierexperimentelle Genehmigung lag vor (G0314/17). Ergebnisse: Der Verlust funktionell perfundierter Gefäße (FITC-Lectin+) im Epizentrum des Traumas und in der benachbarten Region 1 war sofort nach SCI nachweisbar, und am stärksten ausgeprägt an Tag 3 (p < 0,01). In Region 2 trat der signifikante Verlust funktioneller Gefäße erst nach 3 Tagen auf (p = 0,0427) und war bereits nach 7 Tagen wiederhergestellt (p = 0,1159), während in Region 1 und im Epizentrum die Wiederherstellung erst nach 28 Tagen nachweisbar war (p = 0,2713, p = 0,1251). Die Gesamtdichte an vorhandenen Blutgefäßen (CD31+), zeigte sich bereits früher zur Ausgangszahl zurückgekehrt (Epizentrum: Tag 3, Region 1 + 2: Tag 14). Gefäßproliferation (Ki67+ Endothelzellen) war nach 3 Tagen in allen Regionen signifikant nachweisbar (p < 0,01), und am stärksten ausgeprägt in Region 2. Diskussion: Die vorliegenden Ergebnisse liefern einen tieferen Einblick in die zeitliche und räumliche Dynamik der vaskulären Verletzung und deren Regeneration nach SCI. Die vaskuläre Verletzung zeigt sich am stärksten ausgeprägt in den ersten Tagen nach SCI und breitet sich im zeitlichen Verlauf auf umliegende Regionen aus. Obwohl eine partielle Regeneration funktioneller Gefäße in der subakuten Phase nach Trauma stattfindet, bleibt sie unvollständig. Die Entwicklung gezielter Therapien zur Modulation dieser Ereignisse ist erstrebenswert. Publication History Article published online: 07 February 2024 © 2024. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
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Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.000 | 0.000 |
| Scholarly communication | 0.000 | 0.000 |
| Open science | 0.000 | 0.000 |
| Research integrity | 0.000 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.004 | 0.001 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".