Bibliographic record
Abstract
Diese Sektion umfasst mit fünf spannenden Beiträgen nochmals ein sehr breites geographisches Spektrum, vom Atlantik bis nach Konstantinopel, mit Halten in Valencia und Mallorca, sowie Öffnungen nach Frankreich, Portugal und Kastilien.Auf den ersten Blick sind die versammelten Fallbeispiele sehr unterschiedlich, insbesondere was den religiösen Aspekt des Herrschaftswechsels betrifft.In einem Falle, Konstantinopel im Jahre 1204 und danach, handelte es sich um ein christliches politisches Gebilde, Byzanz, das von Lateinern erobert wurde; in dem anderen, den Kanaren, um die durch Christen erfolgte Unterwerfung von Autochthonen, die der christlichen Religion nicht folgten.Währenddessen verursachten die durch Eroberungen erreichten Herrschaftswechsel in Mallorca, Valencia im 13.Jahrhundert und in Konstantinopel im Jahre 1453 auch eine Veränderung der Herrscherreligion, vom Islam zum Christentum, oder umgekehrt.Die Autor:innen folgen in ihren Aufsätzen jedoch eng dem Frageraster der Tagung, womit der Weg für den Kommentator geebnet ist.Unter vielen möglichen Fragenkomplexen sind hier vor allem vier Aspekte der durch Eroberungen erzwungenen Wechsel zu erwähnen: (1) die Quellenfrage, (2) die Eroberungszeit(en) und -zeitlichkeiten, (3) die Mittel und Methoden der Herrschaftswechsel in solchen Kontexten, (4) die Anpassungsfähigkeit der mittelalterlichen Eroberer.Die Beiträge habenmit Ausnahme eines Briefes des lateinischen Kaisers Heinrich von Flandern (1206)insbesondere erzählende und diplomatische Quellen (Abkommen, Verträge) behandelt: lateinische und griechische Chroniken sowie konstitutionelle Verträge für Byzanz; den Llibre dels fets, eine stark gefärbte, womöglich autobiographische Beschreibung der Eroberung Mallorcas und Valencias durch Jakob I., sowie zweisprachige Verträge für Valencia; für die Kanaren Historiographen aus verschiedenen Epochen und diplomatische Quellen der Kastilier; schließlich schriftliche Überlegungen von Alonso de Palencia und Bartolomeo de las Casas.In diesen verschiedenen Konstellationen fällt zuerst die Ungleichheit der Quellen auf.Die Quellenarmut wird besonders von Simon Hasdenteufel und Eric Böhme unterstrichen.Besonders frappierend ist auch die Dominanz von Quellen, die von den Eroberern oder unter ihrer Obrigkeit hergestellt und danach aufbewahrt wurden.Die Ausnahmen sind jedoch wichtig und ausschlaggebend.Die Analyse solcher Texte und ihrer Narrativität trägt dazu bei, die Eroberungsprozesse und Berichte zu nuancieren.Die Renaissancekanarier nahmen mit einer gewissen zeitlichen Distanz zu ihrer Vergangenheit Stellung.Wie Robert Burns und Paul Chevedden in ihrer Edition der "bilingual treatises" 1 gezeigt haben, lassen die zweisprachigen Verträge für Valencia und andere Regionen von al-Andalus die Einflussnahme der muslimischen Akteure, besonders in der Übersetzung des Inhalts, beobach- Burns/Chevedden, Negotiating Cultures (1999).
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.003 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.001 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.002 | 0.002 |
| Science and technology studies | 0.003 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.008 | 0.005 |
| Open science | 0.001 | 0.004 |
| Research integrity | 0.003 | 0.002 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.582 | 0.537 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".