Why this work is in the frame
A frame that forgets how it found something cannot be audited. These are the routes that admitted this work.
Bibliographic record
Abstract
In der vorliegenden Arbeit wird in Patrick Süskinds Roman Das Parfum der Geruchssinn dem Sehsinn, den die Aufklärung als zuverlässig ansieht, gegenübergestellt und somit eine Kritik an der Aufklärung vorgenommen. Während der Sehsinn den aufgeklärten Verstand und die Wissenschaft repräsentiert, wird der Geruchssinn mit den Konzepten wie dem Unterbewusstsein, den Sinnen und Trieben, die die Postmoderne wieder sichtbar macht, in Verbindung gebracht. In diesem Zusammenhang symbolisiert das Riechen eine Rückkehr zu der Zeit vor der Aufklärung. Im Rahmen von Hubert Zapfs Modell “Literatur als kulturelle Ökologie” wird gezeigt, dass wie bestimmte Denkmuster und starre Grenzen der aufgeklärten Kultur in der Gesellschaft zu Problemen führen können, und dass diese durch die Darstellung unterdrückter und marginalisierter Elemente in der Literatur in der dominanten Kultur wieder sichtbar gemacht werden können. Außerdem wird betont, dass die gleichzeitige Darstellung dieser gegensätzlichen Elemente und Diskurse in der Literatur kulturelle Erneuerung ermöglichen kann. In der vorliegenden Arbeit wird Süskinds Roman Das Parfum unter Bezugnahme auf das Zapfs Modell Literatur als kulturelle Ökologie untersucht. In diesem postmodernen Roman werden die Orte und Bewohner zusammen mit dem Sehsinn im Hinblick auf den “kulturkritischen Metadiskurs” analysiert und als Elemente der dominanten Kultur betrachtet. Im Roman repräsentieren der postmoderne Antiheld Grenouille und der Geruchssinn im Rahmen des “imaginativen Gegendiskurs” die unterdrückten und ausgegrenzten Elemente. Im Schritt “des reintegrativen Gegendiskurses” kommen im Sinne Nietzsches die apollinischen und dionysischen Elemente zusammen, was zum Zusammenbruch der apollinischen Ordnung oder zum symbolischen Tod des Protagonisten führen kann. Die genannten Zerstörungen und Tode repräsentieren eine kulturelle Erneuerung.
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Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.007 | 0.003 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.008 | 0.008 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.008 | 0.004 |
| Bibliometrics | 0.005 | 0.004 |
| Science and technology studies | 0.006 | 0.003 |
| Scholarly communication | 0.011 | 0.008 |
| Open science | 0.006 | 0.005 |
| Research integrity | 0.004 | 0.008 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.008 | 0.018 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it