Eine systematische Übersicht und Einordnung der internationalen Literatur zur Wirksamkeit alkoholpolitischer Maßnahmen
Bibliographic record
Abstract
Hintergrund und Fragestellung: Obwohl die Wirksamkeit alkoholpolitischer Maßnahmen weithin anerkannt ist, sind empirische Übersichtsarbeiten, die ihre Auswirkungen auf Alkoholkonsum quantifizieren, überraschend selten. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Erhöhungen der Alkoholbesteuerung, die Einführung eines Mindestpreises (Minimum Unit Pricing, MUP) und Einschränkungen der zeitlichen Verfügbarkeit alkoholischer Getränke zu einem Rückgang der Konsumraten in verschiedenen Bevölkerungsgruppen beitragen. Methoden/Erläuterung des Versorgungsprojektes: Die Ergebnisse werden in Übereinstimmung mit den PRISMA-Richtlinien für systematische Reviews berichtet. Der Studienplan wurde bei Prospero (CRD42022339791) registriert. Zwischen August und September 2022 wurden Literaturdatenbanken (Web of Science, Medline, PsycInfo, Embase und EconLit) nach Interventions- oder Beobachtungsstudien durchsucht, die den Effekt von (i) Alkoholbesteuerung, (ii) MUP oder (iii) Einschränkung der zeitlichen Verfügbarkeit von Alkoholverkaufsstellen auf den individuellen oder bevölkerungsweiten Alkoholkonsum untersuchen. Der Fokus der statistischen Analyse lag auf der prozentualen Veränderung des Alkoholkonsums, wobei eine metaanalytische Auswertung erfolgte, wenn mindestens drei unabhängige Studien vorlagen. Veränderungen in Konsummustern wurden narrativ zusammengefasst. Ergebnisse/Erfahrungen, Erwartungen: 36 Studien aus 14 Ländern erfüllten die Einschlusskriterien. Die Verdopplung der Alkoholsteuern oder die Einführung eines Mindestpreises (0.90 Internationale Dollar/10 g reinen Alkohols) führte zu einer Verbrauchsreduzierung von ca. 10% (für Steuern: 95% Vorhersageintervall [PI]: -18.5%, -1.2%; für Mindestpreis: 95% PI: -28.2%, 5.8%). Die Einschränkung des Alkoholverkaufs um einen Tag pro Woche reduzierte den Konsum durchschnittlich um 3.6% (95% PI: -7.2%, -0.1%). Es gibt Hinweise, dass preispolitische Maßnahmen besonders bei einkommensschwachen Gruppen den Alkoholkonsum senken, wobei die Evidenz für andere soziodemografische Faktoren wie Geschlecht oder Ethnizität unzureichend war. Diskussion und Schlussfolgerung: Die drei untersuchten alkoholpolitischen Maßnahmen tragen allesamt zu einem Rückgang der Konsumniveaus und folglich alkoholbedingter Schäden bei. Weitere Forschung ist erforderlich, um mögliche Unterschiede in der Wirksamkeit, insbesondere bei Gruppen mit überproportionaler alkoholbedingter Gesundheitsbelastung, zu bestimmen. Obgleich keine der eingeschlossenen Studien Deutschland untersuchte, diskutieren wir die Relevanz dieser Ergebnisse für Deutschland, welches angesichts einer besonders hohen Erschwinglichkeit von Alkohol durch preispolitische Anpassungen profitieren könnte. Offenlegung von Interessenskonflikten sowie Förderungen: Ich und die Koautorinnen und Koautoren erklären, dass während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen Vorteile oder persönlichen Verbindungen bestanden, welche die Arbeit zum eingereichten
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.041 | 0.094 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.002 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.004 | 0.004 |
| Bibliometrics | 0.024 | 0.032 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.005 |
| Scholarly communication | 0.010 | 0.010 |
| Open science | 0.002 | 0.004 |
| Research integrity | 0.004 | 0.007 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.012 | 0.002 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".