Einfluss maternalen Übergewichts und übermäßiger Gewichtszunahme auf die HPA-Achse im maternal-plazentar-fetalen System
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Abstract
Hintergrund Ein erhöhter prägravidaler BMI sowie eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft (GWG) stehen im Zusammenhang mit ungünstigen perinatalen Entwicklungen. Eine mögliche vermittelnde Rolle spielt hierbei die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), insbesondere im Hinblick auf mütterlichen Stress und plazentare Glukokortikoidregulation. Die plazentare 11β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 2 (11βHSD2), die den Fetus vor übermäßiger Kortisolbelastung schützt, könnte dabei eine zentrale Rolle in der fetalen Programmierung einnehmen. Methoden In einer prospektiven Longitudinalstudie wurden 176 gesunde Einlingsschwangerschaften nach prägravidem BMI in drei Gruppen eingeteilt: normalgewichtig (18,5–24,9 kg/m²), übergewichtig (25–29,9 kg/m²) und adipös (≥30 kg/m²). Körpergewicht und Gewichtsentwicklung wurden fortlaufend dokumentiert. Die Bestimmung von Glukokortikoidspiegeln erfolgte über Haar- und Serumkortisolanalysen. Plazentagewebe wurde hinsichtlich der mRNA- und Proteinexpression von 11βHSD2 sowie der DNA-Methylierung spezifischer CpG-Promotorregionen untersucht. Die Auswertung umfasste Korrelations- und Regressionsanalysen mit besonderem Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Neonataldaten. Ergebnisse Frauen mit Adipositas wiesen häufiger eine übermäßige GWG auf als Frauen mit normalem BMI. Die Kortisolkonzentrationen im Haar, ein Marker für chronische Stressbelastung, waren in den Gruppen mit erhöhtem BMI signifikant höher. Während die absoluten Serumkortisolwerte in den Gruppen vergleichbar waren, zeigten adipöse Frauen eine stärkere Zunahme von Trimester zwei zu Trimester drei. Die Proteinexpression von 11βHSD2 war in Plazenten von Frauen mit exzessiver GWG signifikant erhöht im Vergleich zu Frauen mit unterdurchschnittlicher Gewichtszunahme. Bei weiblichen Neugeborenen korrelierte die Methylierung spezifischer CpG-Stellen im Promotorbereich von 11βHSD2 signifikant mit anthropometrischen Neugeborenenparametern. Schlussfolgerung Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass maternales Übergewicht und übermäßige Gewichtszunahme mit einer chronischen Aktivierung der HPA-Achse und einer adaptiven Veränderung der plazentaren Glukokortikoidbarriere einhergehen. Die beobachteten geschlechtsspezifischen Unterschiede legen nahe, dass unterschiedliche Anpassungsmechanismen in der Plazenta eine Rolle in der hormonellen Exposition und möglichen fetalen Programmierung zukünftiger Gesundheitsrisiken spielen könnten. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit integrativer pränataler Maßnahmen, die sowohl metabolische als auch stressassoziierte Einflüsse berücksichtigen. Förderung: DFG BR2925/10-1 & PL241/16-1 Publication History Article published online: 10 December 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.004 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.000 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.000 | 0.000 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.001 |
| Open science | 0.000 | 0.000 |
| Research integrity | 0.000 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.002 | 0.000 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".