Emotionale Wahrnehmung und Gedächtnisprozesse : eine Pupillometriestudie zu Abrufleistungen in Abhängigkeit von Alexithymie-Werten
Bibliographic record
Abstract
Forschungsstand: Alexithymie wird als eine kognitive Störung angesehen, die die Wahrnehmung, Verarbeitung und Regulierung emotionaler Zustände beeinträchtigt. Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass emotionale Reize im Allgemeinen die Gedächtnisabrufleistung verbessern können. Diese erhöhte emotionale Wirkung lässt sich unter anderem durch Pupillometrie messen, da sich der Pupillendurchmesser bei emotionaler und kognitiver Beanspruchung vergrößert. Der berichtete Effekt trat jedoch bei Personen mit hohen Alexithymie-Werten nicht auf. Aktuelle Studien haben festgestellt, dass Personen mit hohen Alexithymie-Werten Schwierigkeiten haben, emotionale Informationen gründlich zu codieren und zu erinnern. Fragestellung: Diese Studie zielte darauf ab, den Zusammenhang zwischen emotionaler Wahrnehmung und Gedächtnisprozessen zu untersuchen, insbesondere hinsichtlich der Abrufleistung und Pupillenerweiterung in Abhängigkeit von Alexithymie-Werten. Es wurde angenommen, dass die Gruppe mit negativen emotionalen Reizen größere Pupillenerweiterungen und höhere Abrufleistungen zeigen würde, wobei bei Personen mit hohen Alexithymie-Werten eine stärkere Pupillenerweiterung und eine reduzierte Abrufleistung erwartet wurden. Methodik: Den Teilnehmenden wurden entweder negativ emotionale oder neutrale Bildreize als zu lernende Szene-Objekt-Paare präsentiert. Die Abrufleistung wurde über die Differenz von Treffern (Hits) und falschen Alarmen der ausgewählten Objekte berechnet. Während der Abrufaufgabe wurde die Pupillenveränderung aufgezeichnet, um die kognitive und emotionale Beanspruchung zu erfassen. Zusätzlich wurde die Gedächtnisleistung mit dem California Verbal Learning Test (CVLT) gemessen und Alexithymie mit der Toronto-Alexithymie-Skala (TAS-26) erfasst. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten, dass Teilnehmende, die negativen emotionalen Reizen ausgesetzt waren, keine signifikant bessere Gedächtnisabrufleistung im Vergleich zu jenen, die neutralen Reizen ausgesetzt waren, aufwiesen. Es zeigten sich jedoch Unterschiede in der Reaktionszeit. Versuchspersonen der neutralen Gruppe reagierten bei der Abrufaufgabe signifikant schneller. Es konnten keine Unterschiede in der Pupillenerweiterung gefunden werden. Hinsichtlich der Alexithymie-Werte wurden in dieser Studie keine Unterschiede in der Abrufleistung oder Pupillenerweiterung festgestellt. Schlussfolgerung: Zusammenfassend zeigte die Studie, dass die neutrale Gruppe unerwartet schneller reagierte und keine Unterschiede in der Abrufleistung zwischen den Gruppen festgestellt wurden, möglicherweise aufgrund eines Deckeneffekts. Die komplexen Beziehungen zwischen emotionalen und neutralen Reizen, Alexithymie, Gedächtnisleistung und physiologischen Reaktionen erfordern weitere Forschung. Aufgrund der nicht repräsentativen Stichprobe sind die Ergebnisse nicht auf die deutschsprachige Gesamtbevölkerung übertragbar. Künftige Studien sollten eine heterogenere Stichprobe berücksichtigen.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.002 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.002 | 0.003 |
| Science and technology studies | 0.000 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.000 | 0.002 |
| Open science | 0.002 | 0.001 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.001 | 0.000 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one teacher head, not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".