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Record W7001319729

Intensivierte, peri-interventionelle Physiotherapie vor und nach transvaskulärer Aortenklappenimplantation - Einfluss der Patientenmotivation auf die Trainingsergebnisse

2019· dissertation· de· W7001319729 on OpenAlexaboutno aff

Bibliographic record

Venuebonndoc (University of Bonn) · 2019
Typedissertation
Languagede
FieldSocial Sciences
TopicHistorical and Literary Studies
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsExercise therapyQuality of life (healthcare)Load bearing
DOInot available

Abstract

fetched live from OpenAlex

Einleitung: Pulmonale Komplikationen stellen die größte Gruppe unter allen nicht-kardiovaskulären Komplikationen nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) dar. Ziel der Studie war zu beweisen, dass ein spezielles präinterventionelles Atemtraining und eine forcierte periinterventionelle Physiotherapie der Patienten sowohl pulmonale Komplikationen verhindert als auch das Gesamtüberleben verlängert. Hierbei untersuchten wir gesondert, ob Patienten mit einer hohen Motivation zum Training bessere Ergebnisse erreichen. Methode: 98 Patienten wurden 1:1 in eine Standardtherapiegruppe randomisiert, die kein präinterventionelles Atemtraining und nur eine einfache postinterventionelle Physiotherapie erhielt, und in eine Trainingsgruppe, die ein spezielles präinterventionelles Atem- und Bewegungstraining, und eine forcierte periinterventionelle Physiotherapie erhielt. Zur weiteren Untersuchung des Einflusses der Motivation erfolgte eine dichotome Teilung der Trainingsgruppe in eine Gruppe mit „guter Motivation“ gegen „schlechte Motivation durch eine subjektive Motivationsangabe der Patienten. Die Patienten wurden bis zum Zeitpunkt ihrer Entlassung beobachtet, Follow-Up´s erfolgten nach 30 Tagen und 3 Monaten. Ergebnisse: „Gute gegen schlechte Motivation“: Bei den primären Endpunkten (Tod, Re-Hospitalisation und Krankenhausverweildauer) erreichen die besser motivierten Patienten numerisch, aber nicht signifikant bessere Ergebnisse. In der Gruppe der „gut motivierten“ Patienten starb nur ein Patient innerhalb der ersten 90 Tage nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation, in der „schlecht motivierten“ Gruppe vier Patienten innerhalb von 90 Tagen (4,3% vs. 18,2%, P=0,14). Die Rehospitalisierungsrate lag bei sechs Patienten innerhalb von 90 Tagen in der „gut motivierten“ Gruppe gegen vier Patienten in der „schlecht motivierten“ Gruppe (27% vs. 18%, P=0,52). Der Krankenhausaufenthalt war mit 11 Tagen bei den „gut motivierten“ Patienten gleich hoch wie bei den „schlecht motivierten Patienten. Bezüglich der sekundären Endpunkte bestehen signifikante Unterschiede beim Canadian-Cardiovascular-Society-Score (CCS) zum Einschlusszeitpunkt mit 0,652 in der „gut motivierten“ Gruppe gegen 1,545 in der „schlecht motivierten“ Gruppe (P = 0,045), beim 6-Minuten-Gehtest zum Zeitpunkt PostTAVI mit 218 m in der „gut motivierten“ Gruppe gegen 133,5 m in der „schlecht motivierten“ Gruppe (P = 0,048), als auch beim Mental component summary score (MCS) zum Einschluss- und PräTAVI-Zeitpunkt (55,1 „gut motivierte“ Gruppe gegen 50,6 „schlecht motivierte“ Gruppe zum Einschlusszeitpunkt (P = 0,033), 56,4 „gut motivierte“ Gruppe gegen 48,8 „schlecht motivierte“ Gruppe zum Zeitpunkt PräTAVI (P = 0,015)). Im wichtigen postoperative pulmonal complication Score (PPC) haben die „besser motivierten“ Patienten höhere und damit schlechtere Werte zum Zeitpunkt PostTAVI und 30-Tages-Follow-up, die nicht signifikant sind. Zum 90-Tages-Follow-up hingegen erreichen die „besser motivierten“ Patienten signifikant bessere Werte (0,31 bei den „schlecht motivierten“ Patienten gegen 0 bei den „gut motivierten Patienten“, P = 0,04) „Gute Motivation gegen Standardgruppe“: Es gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Gruppen bei den primären Endpunkten. In der Standardgruppe verstarben fünf Patienten (10%, P = 0,3) und es kam zu neun Rehospitalisierungen im Untersuchungszeitraum (22%, P = 0,71). Vor allem beim postoperative pulmonal complication Score (PPC) erreichten ab dem Zeitpunkt PostTAVI die Therapiepatienten mit „guter Motivation“ bessere, zum Zeitpunkt 90-Tages-Follow-up sogar signifikant bessere Ergebnisse (0,57 bei den Standardpatienten, 0 bei den Trainingspatienten (P = 0,016). Beim 6-Minuten-Gehtest erreichen die Trainingspatienten ebenfalls durchgehend bessere Ergebnisse, zum Zeitpunkt PostTAVI signifikant bessere (218 m in der Trainingsgruppe gegen 137 m in der Standardgruppe (P = 0,03). Schlussfolgerung: Besser motivierte Patienten erreichen in vielen primären und sekundären Endpunkten, numerisch bessere Ergebnisse als Patienten, die „schlechter motiviert“ sind. Signifikante Unterschiede bleiben jedoch häufig aus. Die besser motivierten Patienten trainieren signifikant mehr und sind mobiler. Durch eine gesteigerte Motivation und damit verbundene signifikant bessere Trainingsergebnisse lässt sich nicht die Pneumonierate oder das Gesamtüberleben verlängern. Im Vergleich mit der Standardgruppe fallen die Unterschiede stärker aus, sind jedoch auch hier nicht signifikant. Diese Ergebnisse gelten für eine relativ geringe Probandenzahl.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.007
metaresearch head score (Gemma)0.018
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Observational · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: Empirical
Teacher disagreement score0.022
Threshold uncertainty score0.075

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0070.018
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0010.002
Bibliometrics0.0000.001
Science and technology studies0.0000.000
Scholarly communication0.0010.001
Open science0.0010.001
Research integrity0.0010.001
Insufficient payload (model declined to judge)0.0220.001

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.017
GPT teacher head0.256
Teacher spread0.239 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designObservational
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Published2019
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