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Record W7030450350

Mumia Abu-Jamal: Redebeitrag über den juristischen Stand der Dinge

2022· other· de· W7030450350 on OpenAlexaboutno aff

Bibliographic record

VenueBulletin of Miscellaneous Information (Royal Gardens Kew) · 2022
Typeother
Languagede
FieldSocial Sciences
TopicWater Governance and Infrastructure
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsWizard of ozGablePARRY
DOInot available

Abstract

fetched live from OpenAlex

Redebeitrag gehalten auf der " Free Mumia - Free Them All! " Demo am 9. Dezember 2022 in Berlin In einer Woche, am 16. Dezember 2022 oder vielleicht sogar früher wird für Mumia Abu-Jamal eine sehr wichtige Entscheidung fallen: Eine Richterin wird entscheiden, ob er eine neue Beweisanhörung und in der Folge vielleicht einen neuen Prozess bekommt oder nicht. Vor fast vier Jahren fand die seit 2018 von dem ehemaligen Verteidiger Larry Krasner geleitete Staatsanwaltschaft Philadelphias in ihren Akten neue Beweise im Fall Mumias. Sie hatten es in sich, denn Erstens fand sich da ein Brief, den einer der beiden Top-Augenzeigen gegen Mumia einen Monat nach dem Prozess an Staatsanwalt Joseph McGill schrieb. Der Inhalt lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Wo bleibt mein Geld?“ Zum Hintergrund ist zu sagen, dass dieser Zeuge, ein Taxifahrer, der Mumia als den Täter identifiziert hatte, wiederholt zugegeben hat, dass er die Tötung des Polizeibeamten gar nicht gesehen hat. Es gibt sogar Fotos, die beweisen, dass er gar nicht da war. Zweitens fand sich ein Briefwechsel zwischen allen möglichen Gerichtsabteilungen in Philadelphia und Massachusetts, in dem es immer um ein und dasselbe ging: Wie konnte man der zweiten angeblichen Zeugin, einer Sexarbeiterin, nach Mumias Verfahren zur Beschleunigung der gegen sie anhängigen Prostitutionsverfahren und zur Würdigung der Tatsache verhelfen, dass sie ja eine wichtige Zeugin in einem Mordfall sei? Staatsanwalt McGill sei in jedem Fall zu benachrichtigen. Zu dieser Zeugin ist zu sagen, dass niemand sonst, nicht einmal der erwähnte Taxifahrer, sie am Tatort gesehen hat. Mittlerweile liegt auch die Aussage eines Polizisten vor, der bestätigt, dass sie zum Zeitpunkt der Schüsse ganz woanders war. Das sind also die beiden Hauptzeugen gegen Mumia: Ein vorbestrafter Taxifahrer, der ohne Führerschein unterwegs war, und eine Sexarbeiterin, die beide leicht durch die Polizei zu erpressen waren. Die neuen Dokumente zeigen jetzt, dass sie auch Vergünstigungen erhielten. Drittens fanden sich Notizen des schon erwähnten Staatsanwalts während der Juryauswahl, wo dieser die Namen zahlreicher Geschworener mit einem W für Weiß und einem B für Black, Schwarz, gekennzeichnet hat und also damit bestätigte, was ihm schon seit Langem vorgeworfen wird: rassistische Erwägungen bei der Bestimmung der Juror*innen. Bei ihm war es nachweislich zehnmal wahrscheinlicher, dass er Schwarze als Geschworene ablehnte als weiße. Zeugenbestechung, Zeugenbegünstigung, Rassismus, darum geht es jetzt vor Gericht, aber dennoch ist wieder einmal unwahrscheinlich, dass Mumia gewinnt. Die Richterin hat dies im Oktober mit einem Schriftsatz bereits durchblicken lassen. Aber egal, wie die Entscheidung ausfällt, der Kampf um Mumias Freiheit geht weiter.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.000
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesMeta-epidemiology (narrow), Insufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: Not applicable
GenreCandidate signal: Other · Consensus signal: Other
Teacher disagreement score0.872
Threshold uncertainty score1.000

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.000
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.001
Meta-epidemiology (broad)0.0010.000
Bibliometrics0.0000.000
Science and technology studies0.0010.000
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0010.000
Research integrity0.0010.001
Insufficient payload (model declined to judge)0.8900.019

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.006
GPT teacher head0.196
Teacher spread0.191 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreOther

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Citations0
Published2022
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