Vergleichende Morphometrie der Ellbogengelenke großer,\nEllbogengelenksdysplasie prädisponierter Hunderassen
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Abstract
Die Ellbogengelenksdysplasie (ED) ist die häufigste Ursache einer Lahmheit der\nVordergliedmaße bei Hunden großwüchsiger Rassen. Folgen sind meist auch bei\nfrühzeitiger, sei es chirurgischer, chirurgisch-medikamenteller,\nmedikamenteller und/oder physiotherapeutischer Maßnahme, dauerhaft\nschmerzhafte osteoarthritische Veränderungen des Ellbogengelenks. Deswegen\nwerden schon seit den 70er Jahren Anstrengungen unternommen, eine Prothese zu\nentwickeln, ähnlich der Totalendoprothese des Hüftgelenks, die einen möglichst\ngroßen funktionellen Erfolg gewährleistet. Bisher ist dies nicht gelungen.\nZiel dieser Studie war, CT-gestützt morphometrische Bestimmungen von den\nellbogengelenksbildenden Knochen von Hunden zu gewinnen, die einer ED-\nprädisponierten Rasse angehören. Die Daten sollten verglichen werden, um\ngegebenenfalls einen Totalendoprothesetyp für das Ellbogengelenk entwickeln zu\nkönnen. Zunächst wurde das Verfahren an Mazeraten validiert. Der damit\ndefinierte Goldstandard im Hinblick auf Lagerungen und Messungen wurde sodann\nan archivierten CT-Daten von Patienten der Klinik, die wegen einer\nEllbogengelenksdiagnostik ohne standardisiertes Protokoll erhoben worden\nwaren, genutzt. Mazerate: Es wurden 16 Ellbogengelenke von 8 Hunden\nverschiedener großwüchsiger Rassen und deren Mischlinge verwendet. Um den\nGoldstandard für diese Studie zu bestimmen, wurde das Ellbogengelenk aus dem\nTierkörper ausgelöst, mazeriert und getrocknet. Humerus und Ulna wurden\nentlang 7 ausgewählter Strecken zersägt und die entstehenden Schnittflächen\nmittels Schieblehre vermessen. Mögliche Messfehler durch Mazeration und\nTrocknung (p = 0,07) wurden als nicht signifikant bewertet. In\nWiederholungsmessungen konnte belegt werden, dass der Untersuchermessfehler ±\n0,2 mm beträgt. Zuvor wurden dieselben 7 Strecken an allen 16 Ellbogengelenken\nim Tierkörper CTgestützt in standardisierter Lagerung bei 90° Beugewinkel und\nin beliebiger Lagerung, die der Lagerung des narkotisierten Patienten\nentspricht, vermessen. Zusätzlich wurden sie mit den isolierten Knochen CT-\ngestützt verglichen. Ergebnis: Die Messergebnisse aller drei Messmethoden\nverglichen mit dem Goldstandard, stimmen innerhalb eines tolerierbaren Fehlers\nvon ± 0,4mm überein. Damit ist jede CTgestützte Messung hinreichend exakt, um\nsie zur Bestimmung der Morphometrie von Knochen zu verwenden. Somit kann für\ndie Morphometire von Gelenken auf alle archivierten, klinischen, CT-Daten\nzurückgegriffen werden, was das zur Verfügung stehende Datenvolumen deutlich\nvergrößert. Patienten: Es wurden 44 Ellbogengelenke von Hunden großwüchsiger,\nfür EDprädisponierter Rassen aus allen archivierten, klinischen CT-Scans der\nKleintierklinik der FU Berlin zur Bestimmung der Morphometrie des\nEllbogengelenks herangezogen. Von der Studie ausgeschlossen wurden Hunde mit\nvoriger Gelenkseröffnung, Verdacht auf Tumor, insbesondere Osteosarkom, oder\ngeneralisierter Skeletterkrankung. Die Ellbogengelenke ED-erkrankter Labrador\nRetriever wiesen leichte Veränderungen gegenüber den ED-freien auf (u.a. einen\n12 % längere Condylus humeri), die aber für die Dimensionierung einer\nEndoprothese nicht relevant waren. Ergebnis: Das Ellbogengelenk ist\nspiegelsymmetrisch zur Körperachse (Student T-Test auf Abweichungen Art cubiti\ndexter et sinister zwischen p = 0,08 und p = 1). Es wird in folgender\nRangfolge um den Faktor 1,75 größer: Labrador Retriever < Golden Retriever <\nRottweiler < Berner Sennenhund < Deutscher Schäferhund < Boredeauxdogge. Die\nanatomische Form bleibt erhalten. Lediglich der Condylus humeri wird zur\ngrößeren Gelenken hin um 10 % kompakter. Das Ellenbogengelenk ist größtenteils\nisometrisch. Einzige Abweichung von der Isometrie stellt der Condylus humeri\ndar, der eine konische Aussenform mit kreisrunder Grundfläche aufweist, die\nmedial im Durchmesser 3 mm größer ist als lateral. Fazit: Anhand der\nErkenntnisse zur Morphometrie und der gemessenen Parameter können sowohl das\nmittlere, als auch das minimale und maximale Ellbogengelenk eines Hundes einer\ngroßwüchsigen für ED-prädisponierten Rasse bestimmt werden und folgende\nEmpfehlung für eine neue 2-Komponenten-Totalendoprothese aus humeralem und\nradioulnarem Anteil angegeben werden: Der humerale Anteil wird mit einem\nSchaft in der Markhöhle versenkt, der radioulnare mit zwei Schäften, einem in\nder Ulna und einem im Radius. Gelenknah sind die Markhöhlendurchmesser größer,\ndistal der Artikulationsflächen schmaler, daher sollte die Schaftform\nebenfalls konisch sein. Der humerale Schaft sollte proximal des Condylus\nhumeri ellipsoid minimal 13,8 mm x 2,7 mm bis maximal 28,2 mm x 11,2 mm sein\nund weiter nach proximal zunehmend runder mindestens 5,3 mmx x 7,2 mm bis\nmaximal 14,9 mm x 22,4 mm werden. Der radiale Schaft sollte als Zylinder\ngeformt sein, so dass sich die proximale Grundfläche von 3,1 mm x 5,5 mm bis\n11,6 mm x 17,4 mm nach distal im Mittel um 35% verringert. Der ulnare Schaft\nkann als Zylinder ausgeführt werden, der im Mittel 8,2 mm (± 2,3 mm) x 6,6 mm\n(± 2,4 mm) groß ist. Der humerale Prothesenkopf ersetzt den Condylus. Ein das\nGelenk imitierender Prothesenkopf sollte die konische Grundform widerspiegeln\n(s. oben), eine Mindestlänge von 33,8 mm haben und eine Maximallänge von 50,7\nmm nicht übersteigen. Der Condylus ist symmetrisch zum schmalsten Radius, der\nden Condylus humeri in zwei Hälften teilt, kann der Schaft in der Mitte des\nProthesenkopfes verankert werden. Die radioulnare Komponente wird unter\nBerücksichtigung des Neigungswinkel der Inc. trochlearis gegenüber der\nMarkhöhlenmitte von 153°(± 5,4°) eingepasst. Die radioulnare\nArtikulationsfläche ergibt sich aus der Breite und Länge der Fovea capitis\nradii, min 1,25 cm2 bis 3,21 cm2, sowie der Breite von Proc. coronoideus lat.\nzu Proc. coronoideus med von 16,7 mm bis 23,1 mm und Tiefe der Inc.\ntrochlearis von 3,8 mm bis 7,8 mm.
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How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.003 | 0.003 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.002 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.009 | 0.011 |
| Science and technology studies | 0.002 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.005 |
| Open science | 0.003 | 0.001 |
| Research integrity | 0.003 | 0.003 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.015 | 0.012 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".