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Record W7113260686

The Canadian Senate and the Austrian Bundesrat in constitutional comparison

2024· dissertation· de· W7113260686 on OpenAlexaboutno aff

Bibliographic record

VenueUnipub UB Graz (Universität Graz) · 2024
Typedissertation
Languagede
FieldSocial Sciences
TopicPolitical Systems and Governance
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsDemocratic deficitFirst world warPolitics
DOInot available

Abstract

fetched live from OpenAlex

Die zweite Parlamentskammer Kanadas, der kanadische Senat, wurde bislang in der deutschsprachigen Bikameralismusforschung wenig Beachtung geschenkt. In der vorliegenden Arbeit werden die zweiten Parlamentskammern der Bundesstaaten Kanada und Österreich in ihrer realen Funktion verfassungsrechtlich verglichen. Kanada und Österreich weisen eine lange bikamerale Tradition auf, wenngleich nicht jeder Versuch der Schaffung eines Zweikammersystems aus unterschiedlichen Gründen von Erfolg gekrönt war. Wegen Uneinigkeiten betreffend die Ausgestaltung beider zweiter Kammern war es in beiden Staaten ein schwieriges Unterfangen, eine Antwort auf die Frage der Ausgestaltung der zweiten Parlamentskammer auf Bundesebene zu finden. Im Rahmen der Verhandlungen über die Bundesstaatsgründung wurde daher sowohl in Österreich als auch in Kanada ein Kompromissweg bestritten. Der jeweils erzielte Kompromiss wird in beiden Staaten oftmals als einer der Gründe für die Reformbedürftigkeit und Ineffektivität beider zweiter Parlamentskammern angeführt. Der kanadische Senat und der österreichische Bundesrat wurden geschaffen, damit ihre Mitglieder regionale Interessen auf Bundesebene vertreten und eine Mitwirkung der Provinzen und Territorien beziehungsweise Bundesländer auf gesamtstaatlicher Ebene ermöglicht werden soll. Jedes Kapitel dieser Arbeit beinhaltet unabhängig voneinander erstellte Länderberichte für Kanada und Österreich, welche als Grundlage für den am Ende eines jeden Kapitel durchgeführten verfassungsrechtlichen Vergleich dienen.Den ersten Teil der vorliegenden Dissertation bilden die kompakte Zusammenschau der Entstehungsgeschichten der beiden zweiten Kammern sowie die anschließende Gegenüberstellung dieser. Der thematische Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der rechtsvergleichenden Analyse der Zusammensetzung und Organisation des kanadischen Senats sowie des österreichischen Bundesrats, deren Funktionen sowie der rechtlichen Stellung ihrer Mitglieder in einem institutionell-funktionellen Sinn. Als letzter Beitrag dieser Dissertation fungiert eine Analyse der vergangenen Reformbestrebungen und des aktuellen Reformpotentials betreffend beide zweiten Kammern und ein Vergleich dieser. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre, wie zum Beispiel auf die Einführung eines unabhängigen Beratungsgremiums bei der Ernennung von Senatoren wodurch sich der Senat Kanadas zu einer aktiveren zweiten Parlamentskammer entwickelt hat, gelegt.In nahezu jedem Kapitel der vorliegenden Arbeit wird die grundsätzlich stärkere rechtliche Stellung des Senats gegenüber jener des Bundesrats im jeweiligen Staatsgefüge deutlich. Aufgrund der im Rahmen dieser Arbeit aufgezeigten Besonderheiten des Senats, wie zum Beispiel die gemeinsamen Elemente mit dem britischen „House of Lords“ und dem Senat der Vereinigten Staaten von Amerika sowie der besondere Bestellmodus der Senatoren, ist der kanadische Senat als ein Unikum unter den zweiten Parlamentskammern in einem Bundesstaat anzusehen.Unabhängig von den verfassungsrechtlichen Kompetenzen beider zweiter Kammern, kommt diesen in der Verfassungswirklichkeit in beiden Staaten eine weitaus weniger gewichtige Rolle als den ersten Kammern zu. Dies hat zur Folge, dass der Senat Kanadas und der österreichische Bundesrat stets mit Reformideen konfrontiert werden und ihre Daseinsberechtigung häufig in Frage gestellt wird.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.006
metaresearch head score (Gemma)0.014
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Other · Consensus signal: Other
Teacher disagreement score0.090
Threshold uncertainty score0.624

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0060.014
Meta-epidemiology (narrow)0.0000.000
Meta-epidemiology (broad)0.0010.000
Bibliometrics0.0050.007
Science and technology studies0.0170.011
Scholarly communication0.0090.003
Open science0.0010.004
Research integrity0.0020.002
Insufficient payload (model declined to judge)0.0140.001

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.019
GPT teacher head0.268
Teacher spread0.250 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreOther

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Published2024
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