Klimafreundliche Transformationspfade:Die Transformation multiperspektivisch planen
Bibliographic record
Abstract
Das vorliegende Polanyi-Paper versucht, einen Beitrag zu transformativer Klimaforschung zu leisten.Diese überwindet den verengten Ansatz der derzeit dominanten Klimaforschung, deren Forschungsfokus auf THG-Emissionen liegt und deren primäres Ziel die Dekarbonisierung, also die Klimaneutralität, ist.Transformative Klimaforschung verfolgt stattdessen einen multiperspektivischen Zugang; sie ist dialogorientiert, inter-und transdisziplinär.Sie integriert nicht nur Natur-und Sozialwissenschaften, sondern ermöglicht es auch, die Perspektiven unterschiedlicher Denkkollektive -also sozialer Gruppen mit gemeinsamen Sichtweisen, Interessen und Werthaltungen -zu berücksichtigen.Ein multiperspektivischer Zugang, der unterschiedliche Denkkollektive in Dialog bringt, erleichtert somit ein umfassenderes Verständnis sowohl der Ursachen scheiternder Klimapolitik als auch der Möglichkeiten zur Überwindung von Blockaden.Eine Perspektive, die dem vorliegenden Artikel zugrunde liegt, ist der Forschungsansatz der politischen Ökonomie in der Tradition Karl Polanyis.Karl Polanyi untersuchte einerseits langfristige, grundlegende Transformationen wie den Übergang vom Feudalismus zur Industriegesellschaft.Andererseits analysierte er auch die für ihn gegenwärtige politische und gesellschaftliche Situation der Zwischenkriegszeit (1918-1938).Der Klimawandel scheint eine neue grundlegende Transformation von Wirtschafts-und Lebensweisen zu bedingen.Jedoch, so wie Polanyi die Ursprünge des Faschismus verstehen wollte, kann auch heute Klimapolitik nicht ohne die neuen reaktionären politischen Bewegungen verstanden werden, die nicht nur Klimapolitik, sondern auch Wissenschaft, Sozialstaat und liberale Demokratie infrage stellen.Dieses Polanyi-Paper baut auf der Erkenntnis auf, dass es grundlegende Veränderungen in verschiedenen Bereichen des Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens braucht, damit klimafreundliches Leben -also ein gutes Leben für alle innerhalb planetarer Grenzen -möglich wird.Obwohl die Notwendigkeit dieser Veränderungen schon seit langem bekannt ist, wächst die Gefahr einer transformation by disaster als Folge von Klimamaßnahmenverzögerung. Ein möglicher ökologischer und gesellschaftlicher Zusammenbruch als Folge von Nicht-Handeln oder Zu-Spät-Handeln ist nicht auszuschließen.Dies liegt wesentlich daran, dass häufig sowohl die gesellschaftliche Unterstützung (d.h.die Zustimmung der Bevölkerung) als auch die politische Unterstützung (d.h.der Wille und das Interesse der Entscheidungstragenden) fehlen.Transformative Klimaforschung versucht, eine transformation by design zu unterstützen, d. h.die kollektive Planung und Gestaltung klimafreundlichen Lebens.Dabei umfasst Klimafreundlichkeit sowohl das Wohlergehen aller Menschen als auch die Rückkehr in einen sicheren Handlungsspielraum der Menschheit innerhalb planetarer Grenzen.Insbesondere in Zeiten grundlegenden Wandels sind solche Überlegungen ausreichende, Anforderungen einer klimafreundlichen Transformation: (1) Ein erweitertes Verständnis von Klimapolitik, das Klimaschutz und Klimawandelanpassung integriert und notwendige Veränderungen in den Politikfeldern Wirtschaft, Soziales und Sicherheit einfordert.(2) Die Integration von verschiedenen Maßnahmen zu Maßnahmenbündeln, wie beispielsweise von inkrementellen und radikalen Maßnahmen und ebenso von Effizienz-und Suffizienzmaßnahmen. (3) Unkonventionelle Allianzen auf Grundlage breit geteilter Interessen, z.B. durch den Ausbau nachhaltiger, allgemein zugänglicher öffentlicher Infrastrukturen in der Nachbarschaft, die die Gemeinschaft stärken und Ungleichheit abbauen und gleichzeitig zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung beitragen.(4) Eine klimafreundliche Governance, die durchsetzbare Regeln festlegt und gleichzeitig lokale Gestaltungsspielräume für klimafreundliche Praktiken erweitert.Kapitel 6 resümiert und schlägt die Erarbeitung von Narrativen als Konkretisierung und Operationalisierung klimafreundlicher Transformationspfade als nächsten Forschungsschritt vor.
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.000 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.002 | 0.002 |
| Open science | 0.001 | 0.002 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.029 | 0.008 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".