Notice bibliographique
Résumé
Endlich war es wieder so weit: Vom 30.09.–05.10.2012 hatte der 10. Kongress der International Federation of Manipulative Physical Therapists (IFOMPT) seine Pforten geöffnet. Etwa 1500 Delegierte kamen ins kanadische Quebec – und es hat sich gelohnt! Das Kongressthema lautete: Rendez-vous of Hands and Minds, das in 5 verschiedene Bereiche aufgeteilt wurde: Neuroscience Explores Pain, Biomechanics and the Study of Movement, Manual Therapy and Exercise, Assessment and Diagnosis, Interventions and Outcome Measures and Global Issues. Zu jedem Bereich wurden renommierte Experten auf ihrem Gebiet wie David Butler, Dr. Peter O‘Sullivan, Dr. Shirley Sahrmann, Dr. Annelies Pool, Dr. Karim Khan, Prof. Gwen Jull, Dr. Joy MacDermid, Gray Cook und Stuart Gowland ein Keynote-Speaker eingeladen. Nach den täglichen Keynote-Vorträgen (meistens früh am Morgen) wurde eine große Auswahl an parallel stattfindenden Sessions wie Symposien, Workshops oder Studienvorträge angeboten. Wo sollte man am besten hingehen? Die Themen klangen alle sehr interessant und auch relevant. Viele der Symposien und Workshops waren so begehrt, dass die Räume wegen Vollbesetzung verschlossen wurden. Nach dem Kongress sollen jedoch alle Delegierten Zugriff auf die Audioaufnahmen aller Vorträge erhalten. Außerdem hat das Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy (JOSPT) in seiner Oktoberausgabe alle Zusammenfassungen der Vorträge veröffentlicht, die am JOSPT-Stand kostenlos zur Verfügung stand. Auch auf der Homepage von Physiopedia (www.physio-pedia.com) finden Zusammenfassungen von vielen Vorträgen und Symposien. In den Pausen bestand die Möglichkeit, bei den Ausstellern zu stöbern oder den Autoren der vielen interaktiven Posterpräsentationen Fragen zu stellen. Aus den deutschsprachigen Ländern kamen 11 Posterpräsentationen, 10 Forschungsvorträge, 2 Symposien (Prof. Harry von Piekartz) und 1 Workshop (John Langendoen-Sertel). Erfreulicherweise nahmen auch viele Delegierte aus den deutschsprachigen Ländern am Kongress teil ([ Abb. 1 ]). Abb. 1 Delegierte aus den deutschsprachigen Ländern (Foto: Harry von Piekartz) Das Zielpublikum des IFOMPT-Kongresses sind Manualtherapeuten. Daher sind die Veranstaltungen sehr spezialisiert. Wer allerdings erwartet hatte, neue Techniken und Griffe kennenzulernen, war hier falsch. Vielmehr lieferte der Kongress eine Stimulation unserer therapeutischen Gehirne. Alle Redner plädierten für ein gutes Clinical Reasoning, das evidenzbasierte Therapie (EBT) einschließt und die Basis unserer Arbeit darstellt. Die Vorträge halfen, unseren Werkzeugkasten von Wissen und Behandlungsansätzen zu erweitern. Ein immer wiederkehrendes Thema war Kommunikation. Gute Kommunikation zählt zu den wichtigsten Aspekten unserer Therapiemaßnahmen und laut MacDermid [ 5 ] gleichzeitig zu den schwierigsten Aufgaben von Therapeuten, die neugewonnenen Informationen in die Praxis umzusetzen (Knowledge transfer). Butler [ 5 ] sieht als Rolle von Manualtherapeuten nicht nur das Beherrschen manueller Techniken, sondern auch in einem biopsychosozialen Rahmen als Linguisten und Skulpteure des plastischen Gehirns. O‘Sullivan [ 5 ] fordert von uns, die Überzeugungen und das Verhalten der chronischen Rückenschmerzpatienten herauszufinden, da diese den Schmerz steuern. Alle vorgestellten Themen boten sehr viel Diskussionsmaterial, auch während der Pausen: hier wird konfrontiert und diskutiert, werden Meinungen vertreten, und es entstehen neue Erkenntnisse, Kooperationen und Freundschaften. Für die Delegierten der Member Organisations, Standards Komitees und Executives der IFOMPT [ 3 ] beinhaltete der Kongress wieder 2 Teile: die Vorträge und die Meetings. Für alle Lehrenden der Orthopädischen Manuellen Therapie fand ein Teacher-Meeting statt. Bei der Generalversammlung der IFOMPT am Mittwochnachmittag wurden das neue Executive Komitee (Annelie Basson, Duncan Reid, Ken Olson, Erik Thoomes und Laura Finucane) gewählt und die neuen Mitglieder des Standards Komitees (Ronel Jordaan und Lenerdene Lelevesque) bestätigt ([ Abb. 2 ]). Abb. 2 Ehemalige und aktuelle Mitglieder des Standards Komitees: Lorrie Maffey, Dr. Darren Rivett (ehemalig), John Langendoen-Sertel, Dr. Alison Rushton (Vorsitzende), Dr. Karen Beeton, Dr. Jan Pool, Ronel Jordaan, Lenerdene Lelevesque und Ann Porter Hoke (Foto: John Langendoen-Sertel) Für jede Member Organisation gab es ein Meeting zu deren International-Monitoring-Verfahren [ 2 ]. Alle 3 deutschsprachigen Länder sind bei ihrer Qualitätssicherung in der beruflichen OMT-Weiterbildung auf dem richtigen Weg. Bei einem Symposium stellten das Standards Komitee und die Koautoren ihr International Framework for Examination of the Cervical Region for Potential of Cervical Arterial Dysfunction Prior to Orthopaedic Manual Therapy Intervention vor [ 4 ]. Das Endergebnis dieses während des WCPT-Kongresses in 2007 geborenen [ 3 ]Dokuments wurde jetzt präsentiert (frei zugänglich unter: www.ifomt.com). Der Kongress war auch von den technologischen Entwicklungen geprägt: viele Vorträge wurden mittels Live-Blogs und Twitter im Internet übertragen, und alle Delegierten sollten über Twitter an einer kleinen Umfrage über evidenzbasierte Therapie teilnehmen. Für die Leser der manuelletherapie ist dies möglich unter: www.surveymonkey.com/s/theevidencebasedphysiosurvey. Die von Trisha Davies-Knorr [ 1 ] gestellte Frage, ob es sich lohnt, Kongresse zu besuchen, ist nach diesem IFOMPT-Kongress auf jeden Fall zu bejahen. Für alle Interessierten war etwas geboten: eine große Auswahl an fachlichen Vorträgen, schöne feierliche Veranstaltungen, Treffen alter und neuer Freunde und eine solide Basis für zukünftige Kooperationen. Nun besteht die Herausforderung darin, die neuen Erkenntnisse in die Praxis und bei den Patienten umzusetzen. Mit Vorfreude kann schon nach Glasgow geschaut werden, wo vom 04.–08.07.2016 der nächste IFOMPT-Kongress stattfindet. Diesen Termin sollte man sich auf jeden Fall schon heute vormerken.
Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.
Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction distillée sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.
Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,003 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,000 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,000 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,000 | 0,000 |
| Études des sciences et des technologies | 0,000 | 0,000 |
| Communication savante | 0,000 | 0,001 |
| Science ouverte | 0,000 | 0,000 |
| Intégrité de la recherche | 0,001 | 0,001 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,025 | 0,001 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».