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Enregistrement W2407589037 · doi:10.3224/dms.v6i2

Public Private Partnership und Collaborative Governance

2013· paratext· de· W2407589037 sur OpenAlexfundno aff

Notice bibliographique

Revuedms – der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy Recht und Management · 2013
Typeparatext
Languede
DomaineBusiness, Management and Accounting
ThématiquePublic-Private Partnership Projects
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesEuropean Investment BankUniversity of TorontoPhilipps-Universität MarburgGovernment of the United KingdomUniversity of TwenteUniversity of OxfordWissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungBundesministeriums für Verkehr, Bau und StadtentwicklungErasmus Universiteit RotterdamTechnische Universität BraunschweigGeorgetown UniversityUniversity of CambridgeYale UniversityUniversity of PennsylvaniaSage Foundation
Mots-clésGeneral partnershipCorporate governanceCollaborative governancePublic administrationBusinessPublic–private partnershipPolitical sciencePublic relationsFinance

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Nach der Bundestagwahl wurden in Koalitionsgesprächen bundesdeutscher Parteien endlich die großen Themen besprochen, die während des Wahlkampfes vor allem seitens der regierenden CDU/CSU mehr oder weniger "unter dem Tisch" gehalten wurden: Energiewende, Infrastruktur, NSA und andere Politikfelder, sowie vornehmlich die anhaltende Euro-Krise.Nur einmal blitzte dieses Thema im Wahlkampf auf, als der Finanzminister bemerkte, dass weitere Zahlungen an Griechenland fällig werden könnten.Offenbar eignen sich gesellschaftlich bedeutende Policy-Inhalte, bei denen komplexe Sachverhalte ausführlich debattiert, viele Interessen berücksichtigt und einem Kompromiss zur Problemlösung zugeführt werden müssen ("wicked problems"), nicht für die Gewinnung von Unterstützung beim Wahlvolk, die "Input-Legitimation". Hier werden eher nur abstrakte, formelhafte Versprechen abgegeben und gute Gefühle oder Hoffnungen vermittelt, während die Wähler damit vertröstet werden, verantwortliche Politiker und Experten würden dann schon die richtigen Programme und Aktivitäten entwickeln, deren Erfolg sie periodisch bewerten und bestätigen oder verwerfen können ("Output-Legitimation").Dieses Dilemma gilt auch für europäisches Regieren.Fritz W. Scharpf geht ihm in seinem Beitrag zum Demokratieproblem der Euro-Rettung nach und argumentiert, dass es sich um eine Fehlentwicklung in der Währungsunion handelt, die das europäische Regieren grundlegend in Frage stellt.Dem derzeitigen Euro-Regime fehlt jede input-orientierte Legitimation, während es auf der Output-Seite offensichtlich keinen guten Ausweg aus der Krise gibt.Die verfügbaren Optionen sind jeweils mit gravierenden Nachteilen und extrem ungleichen Verteilungsfolgen zwischen den Mitgliedsstaaten verbunden.Ein Versuch, die Wahl zwischen schlechten Optionen zum Thema von Auseinandersetzungen in einer demokratischen europäischen Öffentlichkeit zu erheben, könnte die Chance des Zusammenwachsens nachhaltig beschädigen.Mit dem Auseinanderdriften der Euro-Mitgliedsländer beschäftigt sich auch der Beitrag von Martin Höpner.Die Teilnehmerländer der europäischen Währungsunion verfügen über höchst unterschiedliche Regime der Lohnfindung.Diese Unterschiedlichkeit leistete einen eigenständigen Beitrag zur Auseinanderentwicklung der mitgliedsstaatlichen Lohn-und Preisniveaus und damit zu den realen Wechselkursverzerrungen, unter denen der Euroraum seit Einführung der gemeinsamen Währung leidet.Weder ein etwaiger Export des deutschen Lohnregimes noch eine europäische Lohnkoordination sind gangbare Wege der Problembearbeitung.Es spricht 276 Bernhard Blanke/Maren Kellermann daher wenig dafür, dass der Euro in der Zukunft besser funktionieren könnte als in der Vergangenheit.Beide Aufsätze kommen zu wenig optimistischen Schlussfolgerungen und hinterlassen beim Leser keine guten Gefühle, aber dies ist nicht Aufgabe der Wissenschaft.Perspektiven wie das mögliche Auseinanderfallen der Währungsunion und europaweit um sich greifender Neonationalismus einerseits und andererseits eine -wie auch immer geartete -Steigerung der Transferzahlungen von Nord nach Süd beeinträchtigen oder überfordern die Solidarität der Bürger.Was beim Inkrementalismus der Brüsseler Politik herauskommen wird, bleibt beunruhigend offen.Im Schwerpunkt Public Private Partnership und Collaborative Governance, der von Detlef Sack als special editor mit dankenswertem Engagement organisiert wurde, wird ein wesentliches Thema aus dem New und Post-New Public Management aufgegriffen.Nachdem es jahrelang relativ still um PPP war, erfuhr die Debatte hierzulande in den Jahren 2012/2013 einen Aufschwung, für den mehrere Gründe ausgemacht werden können.Zum einen gerieten öffentliche Großvorhaben (wie Elbphilharmonie und Berliner Flughafen) in die mediale Kritik und Skandalisierung, zum anderen öffnete sich erneut das Dilemma zwischen erkennbar hohem infrastrukturellem Investitionsbedarf und den finanziellen Restriktionen öffentlicher Haushalte.PPP als eine Variante der Leistungserbringung mit möglichen Effizienz-und Wirtschaftlichkeitsvorteilen rückte wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit.Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieses Schwerpunktes, aus interdisziplinärer Perspektive ein breites fachwissenschaftliches Publikum über grundlegende Tendenzen und Einflussfaktoren der PPP-Entwicklung und den aktuellen Forschungsstand zu informieren, Der Schwerpunkt strebt in 6 Beiträgen von Gerold Ambrosius, Holger Straßheim, Ulf Papenfuß, Thorsten Winkelmann, Thomas Krumm und Göttrik Wewer aus wirtschaftshistorischer, organisationsoziologischer, verwaltungs-und politikwissenschaftlicher Sicht dreierlei an: "Erstens geht es um die Identifizierung erklärender Faktoren, die auf die Verbreitung von PPP einwirken.Zweitens soll eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Entwicklung von vertraglichen und organisatorischen PPP (inkl.der kompensatorischen Kontrolle durch die Legislative) vorgelegt werden.Drittens soll eine aktuelle (hier: US-amerikanische) Entwicklung eines möglicherweise neuen und veränderten Zyklus, nämlich der elektronisch gestützten Collaborative Governance in den Blick genommen werden" (so Detlef Sack in seiner dem Leser ans Herz gelegten strukturierenden Einführung).Auch in den Abhandlungen spiegeln sich die Themen Public Management, Europa, Demokratie und krisenbedingte Verschuldung auf verschiedenen Ebenen.Peter Hupe skizziert seinen Aufsatz wie folgt: "At the street-level of the state public policies get their final form and substance.This being so, discretion is a key concept.The goal of this article is to specify discretion as a research object in the study of street-level bureaucracy.Therefore the theoretical views on discretion prevalent in juridical and other disciplines are explored.Discretion appears to be a multi-faceted concept.This finding has consequences for the analysis of discretion in the explanation of what happens in street-level bureaucracies."Hupe bietet auch eine vergleichende Perspektive unterschiedlicher Verwaltungssysteme in Europa an.Frank Bandau beleuchtet die Krise im Euroraum anhand ausgewählter Beispiele.Er untersucht die speziellen Fälle der Schuldenbekämpfung in Island und Großbritannien.Beide Länder wurden besonders hart von der Krise getroffen und werden von Regierungen mit unterschiedlicher ideologischer Ausrichtung regiert.Inwieweit diese ideologischen Differenzen einen Einfluss auf Konsolidierung und Lastenverteilung haben, ist der Europa dms -der moderne staat -Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management, 6. Jg., Heft 2/2013, S. 279-288 Fritz W. Scharpf Fritz W. Scharpf Für die Eurokrise, so habe ich auf der Ebene der Policy-Analyse zu zeigen versucht, gibt es keine insgesamt guten Lösungen, und die überhaupt verfügbaren Optionen sind nicht nur jeweils mit gravierenden Nachteilen verbunden, sondern auch mit extrem ungleichen Verteilungsfolgen innerhalb und zwischen den Mitgliedstaaten der Währungsunion.Zugleich habe ich zu zeigen versucht, dass dem derzeitigen Euro-Regime jede inputorientierte demokratische Legitimation fehlt.Aber so wenig deshalb aus der Perspektive der Demokratietheorie für das gegenwärtige Euro-Regime spricht, so riskant erscheint doch das Vorhaben, es sozusagen im demokratischen Sturmlauf über die Europawahlen stürzen zu wollen.Die Eurokrise hat auch für die pro-europäischen Demokraten ein Dilemma erzeugt, in dem der Versuch, die Wahl zwischen schlechten Optionen zum Thema öffentlicher, demokratischer Auseinandersetzung zu machen, die Chancen des Zusammenwachsens der europäischen Völker nachhaltig beschädigen könnte.Anmerkungen 1 Vortrag zur Veranstaltung "Staatstätigkeiten, Parteien und Demokratie" (zu Ehren von Manfred G. Schmidt) am 26.7.2013 in Heidelberg. 2 In anderen Worten, in der Theorie der repräsentativen Demokratie schützt der Regierungswechsel als Reaktion auf Regierungsversagen das (demokratische) Regime, so wie in der klassischen Theorie der Regimewechsel als Reaktion auf ein Regimeversagen die Stabilität der Herrschaft schützte.Wo auch ein Regimewechsel nicht in Frage käme, wäre die erwartbare Folge eines Herrschaftsversagens die Aufkündigung der Folgebereitschaft der Regierten gegenüber der Gehorsams-Forderung einer (gemeinsamen) Herrschaft.Wahrscheinliche Folgen eines Verlustes der Output-Legitimation wären dann die nicht legitimierte Zwangsherrschaft (sofern Zwangsmittel zur Verfügung stehen), die Anarchie oder die Fragmentierung des früheren Herrschaftsverbandes in kohärentere kleinere Einheiten.

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Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction machine sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Le volet Gemma est une étiquette directe du modèle pour chaque travail de la base, lue sur la notice réduite au titre. Le volet Codex est un classifieur appris des 10 348 étiquettes directes de Codex et calibré sur les taux pondérés de l'échantillon; les champs sans appui suffisant ne portent aucun appel Codex. Le mode candidate est l'union des deux volets; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont pas des étiquettes humaines.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,006
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,008
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesaucune
Catégories consensuellesaucune
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: aucune
GenreSignal candidat: Autre · Signal consensuel: Autre
Score de désaccord entre enseignants0,025
Score d'incertitude au seuil0,083

Scores du classifieur distillé par catégorie (deux têtes)

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0060,008
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0010,000
Méta-épidémiologie (sens large)0,0010,000
Bibliométrie0,0010,004
Études des sciences et des technologies0,0030,012
Communication savante0,0140,013
Science ouverte0,0010,010
Intégrité de la recherche0,0060,005
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0250,002

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,063
Tête enseignante GPT0,323
Écart entre enseignants0,260 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; un appel candidat d’une seule source (Gemma direct ou Codex distillé), pas un consensus.

Les modèles n’ont appliqué aucune catégorie : rien dans la taxonomie ne correspondait à ce travail.
Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreAutre

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations5
Publié2013
Routes d'admission1
Résumé présentoui

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