Periprothetische Frakturen bei älteren Patienten - Vergleich zementfreier und zementierter Hüftendoprothesen im Experiment
Notice bibliographique
Résumé
Prof. Dr. Marc Thomsen Knochenzement schützt den älteren, schwächeren Knochen vor einer Femurfraktur bei Implantation einer Hüftendoprothese. Dies sollte bei der Indikationsstellung zum künstlichen Ersatz des Hüftgelenks bedacht werden. Bei der Entscheidung zu einem zementierten oder nicht zementierten Endoprothesenmodell kann DEXA (Doppel-Röntgen-Energie-Absorptiometrie-Technik-Messung der Knochendichte) eine Hilfe sein. Postoperative periprothetische Frakturen stellen eine seltene aber schwerwiegende Komplikation bei totalen Hüftendoprothesen (TEPs) dar. Die Inzidenz dieser Frakturen reicht von 0,1 bis 4%. Im Gegensatz zu Skandinavien werden in Mittel- und Südeuropa sowie in den USA auch bei älteren Patienten zementfreie Komponenten mehr und mehr bevorzugt und manchmal wird sofort mit der Vollbelastung des operierten Beines begonnen. Ziel der Arbeit war es, zwei etablierte Hüftschäfte (zementiert im Vergleich zu zementfrei) in einem definierten Versuchsaufbau zu vergleichen. Dabei sollten die Unterschiede unter maximaler Belastung und die Bedingungen, die eine periprothetische Fraktur induzieren, herausgearbeitet werden. Für die Untersuchung wurden der zementfreie Spotorno-Schaft (CLS®) (Zimmer, Warsaw, Indiana, USA) (Größe 6 bis 11,25) und der zementierte Morscher-Spotorno (MS-30®) (Zimmer, Warsaw, Indiana, USA) (Größe 6 und Größe 8) ausgewählt. Beide Prothesen sind überaus geläufig und die Autoren können weit reichende Erfahrungen mit diesen Implantaten vorweisen. Zwanzig femorale Humanpräparate [10 Paare: f/m = 3/7, Alter = 75,4 Jah-re (60-82 Jahre), Gewicht = 82,8 kg (63,1-127,5kg) mit einem Body-Mass- Index (BMI) Ø = 28,3kg/m2 (19,6- 51,7 kg/m2)] wurden auf ihre Knochendichte (QDR-2000 DXA-Densitometer, Hologic Inc., Waltham, MA, USA) in verschiedenen Bereichen (Hals, Trochanter major, Ward'sches Dreieck) hin untersucht. Anschließend wurden a.-p.- und seitliche Röntgenbilder angefertigt, um pathologische Deformitäten ausschließen zu können und die Implantation der Prothese mithilfe von Schablonen zu planen. Nach dem positiven Bescheid der Ethikkommission wurden die Knochen von zwei erfahrenen Orthopäden (M.T. und M.C.) unter OP-Bedingungen präpariert und in der Zementiertechnik der dritten Generation die MS 30 eingesetzt. Die kontrollierte Berstung der Femora wurde in einer Materialprüfmaschine (81816/B, Karl Frank GmbH, Weinheim-Birkenau) durchgeführt. Die aufgebrachte Belastung (Maximalkräfte von bis zu 10000 N) simulierte das normale Gehen in der Ebene (13,1° Adduktionsstellung und 31,8° Innenrotationsstellung). Die Präparate wurden so lange belastet, bis es schlagartig zur Fraktur kam. Weg-Kraft-Diagramm, Frakturhöhe und Art der Fraktur wurden analysiert und den allgemeinen Daten der Spender gegenübergestellt. Die durchschnittliche Kraft zur Erzeugung periprothetischer Femurfrakturen lag bei Fmax = 7544 N (2844->10000 N) innerhalb der zementierten Gruppe, wohingegen bereits Kräfte von Fmax = 3502 N (1800-7647 N) innerhalb der zementfreien Gruppe eine Fraktur erzeugten. Dieses entspricht Fmax = 961% Körpergewicht (361-1550% BW) für die zementierte und Fmax = 448% BW (194-1033% BW) für die zementfreie Gruppe. Bei vier Exemplaren mit implantiertem CLS®-Schaft war die Kraft zur Erzeugung der periprothetischen Fraktur geringer als die Belastung der Hüfte beim normalen Gehen in der Ebene [Fmax = 233% BW (Bergmann et al. 1996)]. Die Knochendichte, hier exemplarisch die des Ward'schen Dreiecks dargestellt, variierte von 0,342 g/cm2 beim ältesten Präparat (82-jährige Frau) bis zu 1,033 g/cm2 bei einem 60-jährigen Mann. Die Durchschnittswerte lagen hier in der MS-30®-Gruppe bei 0,533 g/cm2 und in der CLS®-Guppe bei 0,572 g/cm2. Die maximalen Knochendichten wurden in der intertrochantären Region mit 0,987 g/cm2 erfasst. Während die CLS® ein Einsinken mit medial und proximal gelegenen Frakturen des Typs A der Vancouver- Klassifikation oder Johansson Typ I zeigten, induzierten alle zementierten Schäfte eine Fraktur unterhalb der Schaftspitze am distalen Ende des Zementmantels. Dieses stimmte bei allen 10 Präparaten mit einer Typ C- (Duncan und Masri 1995) oder Johannson Typ III-Fraktur überein. Eine signifikante Korrelation zwischen der Maximalkraft, die benötigt wurde, um den Knochen zu frakturieren (Fmax) und der Knochendichte in der CLS®-Gruppe konnte nachgewiesen werden, wohingegen es diesen Einfluss bei der zementierten Gruppe nicht gab.
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Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction distillée sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.
Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,001 | 0,000 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,002 | 0,002 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,002 | 0,001 |
| Bibliométrie | 0,001 | 0,001 |
| Études des sciences et des technologies | 0,001 | 0,001 |
| Communication savante | 0,001 | 0,001 |
| Science ouverte | 0,001 | 0,001 |
| Intégrité de la recherche | 0,001 | 0,002 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,006 | 0,004 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».