MétaCan
Menu
Back to cohort
Record W2411697315 · doi:10.1055/s-2006-949586

Periprothetische Frakturen bei älteren Patienten - Vergleich zementfreier und zementierter Hüftendoprothesen im Experiment

2006· article· de· W2411697315 on OpenAlexaboutno aff
M. Thomsen, Eike Jakubowitz, Jörn Bengt Seeger, Christoph I. Lee, Michael Clarius

Bibliographic record

VenueZeitschrift für Orthopädie und ihre Grenzgebiete · 2006
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicOrthopaedic implants and arthroplasty
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsGynecologyMedicine

Abstract

fetched live from OpenAlex

Prof. Dr. Marc Thomsen Knochenzement schützt den älteren, schwächeren Knochen vor einer Femurfraktur bei Implantation einer Hüftendoprothese. Dies sollte bei der Indikationsstellung zum künstlichen Ersatz des Hüftgelenks bedacht werden. Bei der Entscheidung zu einem zementierten oder nicht zementierten Endoprothesenmodell kann DEXA (Doppel-Röntgen-Energie-Absorptiometrie-Technik-Messung der Knochendichte) eine Hilfe sein. Postoperative periprothetische Frakturen stellen eine seltene aber schwerwiegende Komplikation bei totalen Hüftendoprothesen (TEPs) dar. Die Inzidenz dieser Frakturen reicht von 0,1 bis 4%. Im Gegensatz zu Skandinavien werden in Mittel- und Südeuropa sowie in den USA auch bei älteren Patienten zementfreie Komponenten mehr und mehr bevorzugt und manchmal wird sofort mit der Vollbelastung des operierten Beines begonnen. Ziel der Arbeit war es, zwei etablierte Hüftschäfte (zementiert im Vergleich zu zementfrei) in einem definierten Versuchsaufbau zu vergleichen. Dabei sollten die Unterschiede unter maximaler Belastung und die Bedingungen, die eine periprothetische Fraktur induzieren, herausgearbeitet werden. Für die Untersuchung wurden der zementfreie Spotorno-Schaft (CLS®) (Zimmer, Warsaw, Indiana, USA) (Größe 6 bis 11,25) und der zementierte Morscher-Spotorno (MS-30®) (Zimmer, Warsaw, Indiana, USA) (Größe 6 und Größe 8) ausgewählt. Beide Prothesen sind überaus geläufig und die Autoren können weit reichende Erfahrungen mit diesen Implantaten vorweisen. Zwanzig femorale Humanpräparate [10 Paare: f/m = 3/7, Alter = 75,4 Jah-re (60-82 Jahre), Gewicht = 82,8 kg (63,1-127,5kg) mit einem Body-Mass- Index (BMI) Ø = 28,3kg/m2 (19,6- 51,7 kg/m2)] wurden auf ihre Knochendichte (QDR-2000 DXA-Densitometer, Hologic Inc., Waltham, MA, USA) in verschiedenen Bereichen (Hals, Trochanter major, Ward'sches Dreieck) hin untersucht. Anschließend wurden a.-p.- und seitliche Röntgenbilder angefertigt, um pathologische Deformitäten ausschließen zu können und die Implantation der Prothese mithilfe von Schablonen zu planen. Nach dem positiven Bescheid der Ethikkommission wurden die Knochen von zwei erfahrenen Orthopäden (M.T. und M.C.) unter OP-Bedingungen präpariert und in der Zementiertechnik der dritten Generation die MS 30 eingesetzt. Die kontrollierte Berstung der Femora wurde in einer Materialprüfmaschine (81816/B, Karl Frank GmbH, Weinheim-Birkenau) durchgeführt. Die aufgebrachte Belastung (Maximalkräfte von bis zu 10000 N) simulierte das normale Gehen in der Ebene (13,1° Adduktionsstellung und 31,8° Innenrotationsstellung). Die Präparate wurden so lange belastet, bis es schlagartig zur Fraktur kam. Weg-Kraft-Diagramm, Frakturhöhe und Art der Fraktur wurden analysiert und den allgemeinen Daten der Spender gegenübergestellt. Die durchschnittliche Kraft zur Erzeugung periprothetischer Femurfrakturen lag bei Fmax = 7544 N (2844->10000 N) innerhalb der zementierten Gruppe, wohingegen bereits Kräfte von Fmax = 3502 N (1800-7647 N) innerhalb der zementfreien Gruppe eine Fraktur erzeugten. Dieses entspricht Fmax = 961% Körpergewicht (361-1550% BW) für die zementierte und Fmax = 448% BW (194-1033% BW) für die zementfreie Gruppe. Bei vier Exemplaren mit implantiertem CLS®-Schaft war die Kraft zur Erzeugung der periprothetischen Fraktur geringer als die Belastung der Hüfte beim normalen Gehen in der Ebene [Fmax = 233% BW (Bergmann et al. 1996)]. Die Knochendichte, hier exemplarisch die des Ward'schen Dreiecks dargestellt, variierte von 0,342 g/cm2 beim ältesten Präparat (82-jährige Frau) bis zu 1,033 g/cm2 bei einem 60-jährigen Mann. Die Durchschnittswerte lagen hier in der MS-30®-Gruppe bei 0,533 g/cm2 und in der CLS®-Guppe bei 0,572 g/cm2. Die maximalen Knochendichten wurden in der intertrochantären Region mit 0,987 g/cm2 erfasst. Während die CLS® ein Einsinken mit medial und proximal gelegenen Frakturen des Typs A der Vancouver- Klassifikation oder Johansson Typ I zeigten, induzierten alle zementierten Schäfte eine Fraktur unterhalb der Schaftspitze am distalen Ende des Zementmantels. Dieses stimmte bei allen 10 Präparaten mit einer Typ C- (Duncan und Masri 1995) oder Johannson Typ III-Fraktur überein. Eine signifikante Korrelation zwischen der Maximalkraft, die benötigt wurde, um den Knochen zu frakturieren (Fmax) und der Knochendichte in der CLS®-Gruppe konnte nachgewiesen werden, wohingegen es diesen Einfluss bei der zementierten Gruppe nicht gab.

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.000
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesMeta-epidemiology (narrow), Science and technology studies, Insufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesMeta-epidemiology (narrow), Insufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.769
Threshold uncertainty score1.000

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.000
Meta-epidemiology (narrow)0.0020.002
Meta-epidemiology (broad)0.0020.001
Bibliometrics0.0010.001
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0010.001
Open science0.0010.001
Research integrity0.0010.002
Insufficient payload (model declined to judge)0.0060.004

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.013
GPT teacher head0.284
Teacher spread0.271 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.

Study designNot applicable
Domainnot available
GenreEmpirical

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

Citations1
Published2006
Admission routes1
Has abstractyes

Explore more

Same venueZeitschrift für Orthopädie und ihre GrenzgebieteSame topicOrthopaedic implants and arthroplastyFrench-language works237,207