"dass hier kaum mehr von Netzliteratur die Rede ist..." : erneute Überlegungen zur Relevanz von Mailinglisten für die Kanonisierung von Netzliteratur
Notice bibliographique
Résumé
Diskussionspapier, noch work in progress "dass hier kaum mehr von Netzliteratur die Rede ist..." Erneute Überlegungen zur Relevanz von Mailinglisten für die Kanonisierung von Netzliteratur von Florian Hartling (Juni 2003) 0 Einleitung Eine im Februar 2002 entstandene kleine Studie über die Bedeutung von netzliterarischen Mailinglisten für den Kanonisierungsprozess von Netzliteratur [Hartling 2002b] hat über ein Jahr nach ihrem Entstehen eine heftige Debatte in der Mailingliste "Netzliteratur" ausgelöst: Kurz zuvor war sie auf "netzliteratur.net"[http://www.netzliteratur.net/]gespiegelt worden, zwischen dem 09.03.03 und dem 13.03.03sind 44 Postings zu verzeichnen, die sich auf den Text beziehen.Eine grundsätzliche Kritik am Untersuchungsdesign und Zweifel an den Ergebnissen der Studie haben deutlich werden lassen: Die Prozesse der Selbst-bzw.Fremdkanonisierung, deren Analyse sowie die Rolle, die z.B. eine Mailingliste wie "Netzliteratur" dabei spielt, sind im Netz noch recht umstritten.Die kleine Studie als Vorbereitung einer detaillierteren Magisterarbeit zur Frage "Gibt es einen Kanon der elektronischen Literatur im WWW?" [Hartling 2002a] war nicht in der Lage bzw.auch nicht dazu gedacht, all die Streitpunkte zu behandeln: Eine differenzierte Auseinandersetzung mit Kanonprozessen im Netz allgemein hat gerade erst begonnen, sie steckt vielmehr noch in den Kinderschuhen [Vgl.Hartling 2002a, S. 105].Gleiches gilt speziell für das offenbar recht spannungsreiche Verhältnis zwischen (netzliterarischen) Mailinglisten und der Kanonisierung von Netzliteratur.Trotzdem ist einiger Klärungsbedarf zutage getreten, dem mit den vorliegenden Überlegungen abgeholfen werden soll: Es erscheint zum ersten maßgeblich, ganz grundsätzlich die Frage aufzuwerfen, warum man sich mit Kanonisierungsprozessen im Netz auseinandersetzen sollte.Zusätzlich soll das Phänomen selbst in seinen theoretischen Grundlagen skizziert werden, so wie man es derzeit in der Medienwissenschaft diskutiert: Dies vor allem mit Hinblick auf eine empirische Überprüfbarkeit von Kanonstrukturen.Zum zweiten soll, spezieller, das spannungsreiche Verhältnis zwischen Mailinglisten und Kanonisierungsprozessen diskutiert werden, ebenso wie die inkrimierte kleine Studie.Die methodischen Vorwürfe sowie inhaltlichen Kritikpunkte sollen nutzbar gemacht werden für Vorschläge, wie der Kommunikationsdienst zulässig empirisch untersucht werden kann.In einem dritten Schritt werden die Überlegungen in grundsätzlichen Thesen zum Verhältnis von Mailinglisten und Kanonisierungsprozessen zusammengefasst.Schließlich werden die Ergebnisse der Studie selbst vorgestellt -sie ist als Momentaufnahme des Januars 2002 zwar möglicherweise ‚historisch überholt' (was ihr in oben erwähnter Debatte auch vorgeworfen wurde), aber als eben dieses ‚historische Dokument' gültig.Hier soll die Überzeugung vertreten werden, dass es eben diese Momentaufnahmen sind, die in ihrer Gesamtheit ein valides Bild von einem Prozess zeichnen können, der sich weniger durch Beständigkeit als durch seine hohe Dynamik auszeichnet -gerade im Netz. 1 Theoretische Fundierung 1.1 Gibt es einen Kanon von Netzliteratur?Der erste Internetdienst, mit dem die Publizierung von anspruchsvoll aufbereiteten Texten und Grafiken möglich wurde, das World Wide Web, ist etwas über 12 Jahre alt (erste Website im November 1990).Netzliteratur selbst wird als größeres Phänomen erst mit dem Internet-Boom der Jahre 1994/1995 relevant.Scheint es nicht viel zu früh, bereits jetzt über Kanonisie-
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Comment cette classification a été obtenuedéplier
Prédiction machine sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Le volet Gemma est une étiquette directe du modèle pour chaque travail de la base, lue sur la notice réduite au titre. Le volet Codex est un classifieur appris des 10 348 étiquettes directes de Codex et calibré sur les taux pondérés de l'échantillon; les champs sans appui suffisant ne portent aucun appel Codex. Le mode candidate est l'union des deux volets; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont pas des étiquettes humaines.
Scores du classifieur distillé par catégorie (deux têtes)
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,016 | 0,081 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,001 | 0,001 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,001 | 0,000 |
| Bibliométrie | 0,004 | 0,004 |
| Études des sciences et des technologies | 0,002 | 0,001 |
| Communication savante | 0,005 | 0,010 |
| Science ouverte | 0,001 | 0,002 |
| Intégrité de la recherche | 0,003 | 0,002 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,040 | 0,012 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.
score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; un appel candidat d’une seule source (Gemma direct ou Codex distillé), pas un consensus.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».