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Enregistrement W7140714693 · doi:10.34780/p02xv808

Zur Archäologie der amerikanischen Arktis

2018· article· de· W7140714693 sur OpenAlexaboutno aff
Hansjürgen Müller-Beck

Notice bibliographique

RevueDAI · 2018
Typearticle
Languede
DomaineHealth Professions
ThématiqueIndigenous Studies and Ecology
Établissements canadiensnon disponible
Organismes subventionnairesnon disponible
Mots-clésUmweltHappeningBig government

Résumé

récupéré en direct d'OpenAlex

Schon seit der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ist auch Deutschland mit der kulturhistorischen Forschung der amerikanischen Arktis verbunden. Von ganz besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang Franz Boas, dessen ethnographische Arbeiten in der Zentralarktis Amerikas langanhaltende Wirkungen gehabt haben. Noch immer besitzt die kulturhistorische Erforschung der Arktis, die unterdessen vor allem ein Anliegen der Archäologie geworden ist, eine besondere Faszination. Das liegt nicht nur an ökologisch ungewöhnlichen und tatsächlich weitgehend extremen Situationen, sondern vor allem auch an den unbestreitbar eindrücklichen technischen Leistungen der Bewohner der Arktis, die augenscheinlich zum Überleben notwendig gewesen sind. Dazu kommt aber auch, wie wir unterdessen wissen, dass sich eine ganze Reihe aus kulturellen Faktoren entwickelter Verhaltensmodelle im weitesten Sinne in den vorgegebenen extremen, aber randlichen Räumen recht gut archäologisch testen lassen. Offenbar liegt das vor allem daran, dass die Zahl mancher relevanter Faktoren sich hier stark von allein reduziert und dass die Bewegungsrichtungen von Veränderungen eher erkennbar werden als im Bereich von allseitig kulturell offenen Räumen. Dabei ist freilich sofort festzuhalten, dass ganz ohne Zweifel die arktische Umwelt auch mit dazu führt, dass die Gesamtsituation nicht von ihr abgelöst werden kann. Es wäre also gewiss falsch, hier gewonnene kulturhistorische Interpretationsergebnisse auf andere Gebiete übertragen zu wollen. Möglich scheint dagegen das Überprüfen archäologischer Arbeitsmethoden im Zuge der Quellenbergung und der Quelleninterpretation. Betont werden muss aber auch, dass gegenwärtig die deutsche Forschung nur in geringem Umfang an der Rekonstruktion der kulturhistorischen Abläufe der amerikanischen Arktis mitwirkt. Die Hauptarbeit dazu haben vor allem die arktischen Nationen geleistet: die USA in Alaska, Kanada in Yukon Territory, in den Northwest Territories, in Quebec und auf New Foundland und Dänemark in Grönland, das wir kulturhistorisch zu Amerika zu rechnen haben. Doch schon Angehörige dieser Nationen haben jeweils in arktischen Regionen außerhalb ihrer Länder gearbeitet und neben ihnen Franzosen, Briten, Schweizer und eben auch Deutsche. Der Autor dieses Beitrages hatte seit 1960 theoretisch und seit 1965 auch durch praktische Tätigkeit im Gelände Gelegenheit, sich an den Arbeiten zu beteiligen. Die latenten Wurzeln dieses Interesses reichen freilich noch weiter zurück. Dabei stand im Vordergrund zunächst die Problematik der frühesten menschlichen Adaption an subarktische und arktische Verhältnisse, die folgerichtig die Wanderung kultureller Faktoren über die Beringbrücke hinweg nach Amerika einschloß. Eigene Grabungen zu diesen Fragen konnten in Europa und Südamerika ausgeführt werden, die aber nur geeignet waren, Ansatzpunkte der Diskussion zu bilden. Dazu kamen umfangreiche Materialaufnahmen in Europa und Amerika auf zahlreichen Reisen. Als sich dabei erkennen ließ, dass das Problem der älteren Kulturentwicklung in der Arktis nur in großen internationalen Programmen mit Aussicht auf Erfolg angegangen werden könne und auch finanziell zu erheblichem Aufwand führen müsse, lag es nahe, sich konkreter mit leichter zu fassenden jüngeren Fragen zu beschäftigen. Eine ganze Reihe von glücklichen Umständen führte dazu, dass von Tübingen aus eine Plangrabung im hocharktischen Banks Island durchgeführt werden konnte, die weitere Einsichten und vor allem das Sammeln konkreter Daten in besonders extremer Situation ermöglichte. In Zukunft wird sich auch hier für uns das Problem denkmalpflegerischer Arbeiten stellen, die die rasche Erschließung der Arktis auch im deutschen Interesse mit sich bringt, und an denen wir uns unbedingt zu beteiligen haben werden.

Récupéré en direct depuis OpenAlex et désinversé. Les résumés ne sont pas conservés dans cette base de données : les index inversés représentent 8,6 Go des 9,3 Go de texte de la base, et le serveur dispose de 13 Go libres.

Comment cette classification a été obtenuedéplier

Prédiction distillée sur la base complète

Imitation des enseignants

Ni prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.

score de la tête « metaresearch » (Codex)0,001
score de la tête « metaresearch » (Gemma)0,000
Version: codex-gemma-dda1882f352aStatut de validation: machine_predicted_unvalidated
Catégories candidatesMéta-épidémiologie (sens strict), Études des sciences et des technologies, Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
Catégories consensuellesCharge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)
DomaineSignal candidat: aucune · Signal consensuel: aucune
Devis d'étudeSignal candidat: Sans objet · Signal consensuel: Sans objet
GenreSignal candidat: Empirique · Signal consensuel: Empirique
Score de désaccord entre enseignants0,429
Score d'incertitude au seuil1,000

Scores Codex et Gemma par catégorie

CatégorieCodexGemma
Métarecherche0,0010,000
Méta-épidémiologie (sens strict)0,0000,000
Méta-épidémiologie (sens large)0,0010,000
Bibliométrie0,0000,000
Études des sciences et des technologies0,0070,001
Communication savante0,0000,000
Science ouverte0,0000,001
Intégrité de la recherche0,0010,001
Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger)0,0100,064

Scores machine (provisoires)

Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.

Scores de référence d'un modèle non mature (critères de maturité non atteints, 7 itérations). Un score ordonne; il n'affirme jamais une catégorie.

Tête enseignante Opus0,075
Tête enseignante GPT0,409
Écart entre enseignants0,334 · la distance entre les deux têtes enseignantes sur ce seul travail
Statut de validationscore_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découle

Classification

machine, non validée

Prédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.

Devis d'étudeSans objet
Domainenon disponible
GenreEmpirique

Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».

En bref

Citations0
Publié2018
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