Bibliographic record
Abstract
Einführung Wenn in der kommenden Wintersaison die XXI. Olympischen Winterspiele in Vancouver und Whistler (12.–28. Februar 2010) vorüber sind, schließen sich vom 12.–21. März die X. Winter-Paralympics in Vancouver an den gleichen Sportstätten und im selben olympischen Dorf an. Grund genug, im vorliegenden Schwerpunktheft einen kursorischen Rückblick auf ihre Entwicklung zu werfen. Der Winter stellt für Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen (u. a. Gehbehinderte, Armbehinderte, Amputierte, Gelähmte, Blinde) zusätzliche Erschwernisse im Alltag und der Freizeit dar. In Mitteleuropa war das Schlittenfahren und in Skandinavien insbesondere der Schiebeschlitten noch bis zum Zweiten Weltkrieg die häufig einzige Art, auch die Winterlandschaft zu erleben. Wie bereits während des Ersten Weltkrieges, als junge kriegsverletzte Soldaten einen wesentlichen Beitrag zum „Versehrtensport“ leisteten, haben nun während des Zweiten Weltkrieges ehemalige Skiläufer Möglichkeiten gesucht, ihren Sport, trotz Verlust von Gliedmaßen oder Sehbeeinträchtigungen, wieder aufzunehmen. So soll der Deutsche Franz Wendl, dem 1941 wegen einer Kriegsverletzung ein Bein amputiert worden war, als ersten „Krückenskiläufer“ an einem Skirennen teilgenommen haben ([ 5: 12 ]; Zöller in [ 1: 94 ]). In Hans Lorenzens Standardwerk „Lehrbuch des Versehrtensports“ von 1961 [ 4 ] wird von speziellen Skiwettkämpfen für Arm- und Beinversehrte in den frühen 50er-Jahren berichtet. Nach Rudhart (in [ 7: 1 ]) fanden die ersten Skiwettkämpfe für Versehrte „bereits am 28. Februar 1948 am Wendelstein unter der Regie des VdK-Bayern statt“. Für „Schwerst-Gehbehinderte“, wie Personen mit einer Querschnittlähmung oder einer Doppeloberschenkel-Amputation und andere auf den Rollstuhl angewiesene Personen, wurden in den Folgejahren diverse Skischlitten und Mono-Skier (Mini- und Maxiausführung) für alpine, aber auch nordische Sportarten entwickelt (s. u. Sportgeräte), sodass auch für diesen Personenkreis der Wintersport erschlossen wurde. In Deutschland fand diese Entwicklung vor allem in Bayern (Unterjoch) und Baden-Württemberg (Isny) statt. Parallel hierzu entwickelte sich auch der Skilanglauf für Blinde , wobei ebenfalls junge Kriegsblinde die Initiatoren waren. Bereits 1956 veröffentlichte Weinmann „Leitsätze für den Skilauf mit blinden Sportkameraden“. Wenig später wurden vom damaligen Deutschen Versehrtensportverband (DVS) [ 1 ] die ersten „Versehrten-Skilehrer“ ausgebildet. Auch das Eislaufen für Blinde und Beinamputierte sowie das Eisbosseln (vergleichbar mit der seit 2006 paralympischen Disziplin Curling) wird schon bis ins Detail bei Lorenzen [ 4: 381 f. ] beschrieben. Später hat dann auch Guttmann [ 2: 128 ] die Vor- und Nachteile des Schlittschuhlaufens und des Skisports für Armamputierte einschließlich der Wettkampfregeln des ÖSV, die komplett von der ISOD übernommen wurden, aufgegriffen.
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.000 |
| Open science | 0.000 | 0.001 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.005 | 0.002 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".