MétaCan
Menu
Back to cohort
Record W2075433944 · doi:10.1353/smr.0.0042

German Literature of the Eighteenth Century: The Enlightenment and Sensibility (review)

2008· article· en· W2075433944 on OpenAlexvenueno aff
Gaby Pailer

Bibliographic record

VenueSeminar A Journal of Germanic Studies · 2008
Typearticle
Languageen
FieldArts and Humanities
TopicGerman Literature and Culture Studies
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsGermanHumanitiesArtPhilosophyEnlightenmentArt historyTheologyLinguistics

Abstract

fetched live from OpenAlex

Reviewed by: German Literature of the Eighteenth Century: The Enlightenment and Sensibility Gaby Pailer Barbara Becker-Cantarino , Hrsg. German Literature of the Eighteenth Century: The Enlightenment and Sensibility. The Camden House History of German Literature 5. Rochester: Camden House, 2005. 368 S. US$ 90. ISBN: 978-15711-32468. Als fünfter Band der auf zehn Bände angelegten Literaturgeschichte will diese Anthologie zur Literatur des 18. Jahrhunderts im weiteren, zur Aufklärung und Empfindsamkeit im engeren Sinn, ein differenzierteres Bild dieser Literaturperiode präsentieren als es bisherige Darstellungen tun. Entgegen dem älteren, teleologisch ausgerichteten und kanonorientierten "Nationalliteratur"-Entwurf sollen Textsorten und Themenvielfalt erweitert und zugleich für den deutschsprachigen Raum einzelne nationalliterarische Entwicklungen (Schweiz, Österreich) thematisiert werden. In diesem Zusammenhang soll Autorinnen ebenso wie der Rolle und Funktion des "Weiblichen" im literarischen Prozess mehr Aufmerksamkeit zuteil werden als bisher. Zudem soll das Phänomen der Empfindsamkeit, das literarhistorisch unterschiedlich als Gegenströmung, Korrelat oder Erweiterung der Aufklärung gedeutet, und in früheren Epochendarstellungen zuweilen ganz ausgeblendet blieb, größeres Gewicht erhalten. Diese Ziele legt die Herausgeberin Barbara Becker-Cantarino in einer ausführlichen theoretischen Standortbestimmung und Einführung in die Epoche dar. Am Beginn des Bandes finden sich Beiträge zu philosophischen, literaturtheoretischen und kultursoziologischen Aspekten des 18. Jahrhunderts. Kai Hammermeister untersucht den Naturrechtsdiskurs, wie er von Leibniz zu Kant weiter entwickelt wird, und be-schreibt die Ausdifferenzierung religionsphilosophischer, geschichtsphilosophischer und ästhetischer Positionen. Für den Übergang vom Barock zur Aufklärung skizziert Katherine Goodman Gottscheds Programm einer Sprach- und Literaturreform, mit Leipzig als kulturellem Zentrum, von dem aus er Poesie, Rhetorik, Poetik und Bühnenkunst zu erneuern versucht. Neben seinem umfassenden Kreis von Mitarbeitern und Korrespondenten erhält die Zusammenarbeit mit Autorinnen wie Christiane Marianne von Ziegler, Luise Adelgunde Victorie Gottsched und der Prinzipin Caroline Friederike Neuber Gewicht. Helga Brandes behandelt die epochenspezifischen Strategien des [End Page 471] literarischen Marktes mit der Neukonzeptuierung von Printmedien wie Wochenschriften, Journalen, Kalendern und Almanachen. Einzelnen Genres, Zentren und Produktionstendenzen der Aufklärungsliteratur widmen sich die Beiträge des Mittelteils. Versepen von bekannten Autoren wie Klop-stock und Wieland und Formen der religiösen und sekularen Lyrik, u.a. von Anna Louise Karsch, behandelt Kevin Hilliard. Die literarischen und literaturtheoretischen Produktionen im Schweizer Raum, von Bodmers und Breitingers Kritik an Gottscheds literaturtheoretischen Positionen, über Hallers und Gessners Begründung des Alpen Schweiz-Diskurses als Freiheitsmythologem, bis hin zu Füssli und Pestalozzi, die dem Bauerntum eine Stimme verleihen, untersucht Rosemarie Zeller. Francis Lamport gibt einen Überblick zu Lessings literarischer und kulturgeschichtlicher Bedeutung für das Genre des bürgerlichen Trauerspiels und das neue Konzept eines Nationaltheaters. Er skizziert die Entwicklung vom heroischen Trauerspiel und der empfindsamen Komödie, wobei die Autoren Schlegel, Gellert und Weisse neben Lessing als Wegmarken behandelt werden. Sarah Colvin präsentiert die Formenvielfalt des Musiktheaters im 18. Jahrhundert anhand der musikalischen Zentren in Dresden, Berlin, Mannheim, München, Wien, sowie die bürgerlichen Aktivitäten in Hamburg. Die Strömung der Empfindsamkeit und die ihr eigenen Romanproduktionen beschreibt Anna Richards. Die abschließenden Beiträge widmen sich der Entwicklung einer Nationalliteratur in Österreich (Franz M. Eybl), dem Deutschland des 18. Jahrhunderts im historischen Kontext (W. Daniel Wilson), sowie dem geschichtsphilosphischen Erbe der Aufklärung bis hin zur Frankfurter Schule (Robert Holub). Die dichten und materialreichen Einzelbeiträge stellen einerseits unabhängige Studien dar, fügen sich aber auf der anderen Seite zu einem kohärenten Sammelband. Die Konzeption und Untergliederung der Artikel, die auch einen punktuellen Zugriff ermöglicht, ebenso wie die Auswahl der Illustrationen lassen neben der Kompetenz der Beiträger/innen vor allem die Sorgfalt der Herausgeberin erkennen. Ihrem Anspruch, dem traditionellen teleologischen und kanonorientierten Blick zu entkommen, werden indessen nicht alle Beiträge in gleichem Maße gerecht. Sicher wäre es an einigen Stellen möglich gewesen, mehr Autorinnen zu berücksichtigen, z. B. Amalie von Hellwigs Versepos Die Schwestern von Lesbos (1801) oder die Dramen- und Librettiproduktion der Hamburger Schauspielerin Friederike Sophie Hensel in den 1770er Jahren, wie über-haupt Schauspiele von Autorinnen. Dass einzelnen Schriftstellerinnen in den Sparten der Lyrik oder des (empfindsamen) Romans Aufmerksamkeit widerfährt, ist indessen bereits innovativ für einen literaturgeschichtlichen Epochenband dieser Art. Das in der Einleitung...

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.001
metaresearch head score (Gemma)0.002
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Review · Consensus signal: Review
Teacher disagreement score0.014
Threshold uncertainty score0.046

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0010.002
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.001
Meta-epidemiology (broad)0.0020.001
Bibliometrics0.0100.016
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0030.003
Open science0.0010.002
Research integrity0.0010.001
Insufficient payload (model declined to judge)0.0140.002

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.026
GPT teacher head0.263
Teacher spread0.237 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreReview

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

Quick stats

Citations0
Published2008
Admission routes1
Has abstractyes

Explore more

Same venueSeminar A Journal of Germanic StudiesSame topicGerman Literature and Culture StudiesFrench-language works237,207