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Record W2078705244 · doi:10.1055/s-0029-1202280

Zum Ausscheiden von Professor Dr. Joachim Körkel als Herausgeber

2009· article· de· W2078705244 on OpenAlex
M. Klein

Why this work is in the frame

A frame that forgets how it found something cannot be audited. These are the routes that admitted this work.

aboutThe title or abstract carries a Canadian signal from the geographic lexicon.
no affNo Canadian affiliation: this work is invisible to an affiliation-only frame.
No Canadian affiliation. An affiliation-only frame, the usual design, would never have seen this work. It is one of the works that make the case for inverting the frame.

Bibliographic record

VenueSuchttherapie · 2009
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicMedical and Health Sciences Research
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsHumanitiesArtPhilosophyMedicine

Abstract

fetched live from OpenAlex

Zum Jahresende ist Prof. Joachim Körkel als Herausgeber der Suchttherapie ausgeschieden. Er war zusammen mit Prof. Michael Krausz (jetzt in Vancouver, damals in Hamburg) Gründungsherausgeber der Suchttherapie. Beide hatten die desolate Situation der publizierten Suchtforschung in Deutschland zum damaligen Zeitpunkt klar erkannt und mit ihrem Handeln für Abhilfe gesorgt. Joachim Körkel ist ein Pionier der Suchtforschung und Suchttherapie in Deutschland wie nur ganz wenige vor ihm und mit ihm. Das hat ihm nicht immer nur Freunde und Zuspruch gebracht. Seine Motivation ist der wissenschaftliche Ethos, die Suche nach Wahrheit und Klarheit. Der kritische Geist ist dem Fortschritt der Wissenschaft im Bereich der Suchtstörungen verpflichtet. Dass wir heute vielleicht und allmählich von einer Suchtwissenschaft in Deutschland sprechen können, haben wir nicht nur den vom BMBF in der Vergangenheit geförderten Mega-Projekten zu verdanken, sondern sicherlich auch Wissenschaftlern wie ihm. Wie kaum ein anderer Forscher in diesem Bereich hat er einen realen Impact (dt.: Einfluss) auf die Realität der Suchtbehandlung in Deutschland. Joachim Körkel hat nach dem Psychologiestudium und der Promotion in Heidelberg an einer Suchtfachklinik gewirkt, war dort Leitender Psychologe und hat – wie so viele andere Kolleginnen und Kollegen – die Widersprüche und Verzerrungen, die zwischen Forschung und Praxis bestehen, erlebt. Er hat wie kein anderer die Themen Rückfall und Kontrolliertes Trinken zu den seinen gemacht und sie wissenschaftlich „neu aufgerollt”. Man kann zu Recht von einer Entideologisierung durch sein Wirken sprechen. Die von Ideologien, Mythen und unreflektierten Annahmen durchsetzte deut-sche Suchttherapie hat von seiner jahrzehntelangen Arbeit sehr profitiert. Nicht immer finden Wissenschaftler wie er Anerkennung und Zuspruch. Aber ich bin mir sicher, dass die Zeit zeigen wird, wie wichtig seine Arbeiten waren und auch noch sein werden. Oft ist es für einen Wissenschaftler ein Dilemma, auf bestimmte Themen „festgebunden” zu sein. Manchmal wirkt dies wie ein Stigma. Es ist mir wichtig zu betonen, dass Joachim Körkel die ganze Breite der Suchtpsychologie in Forschung und Praxis vertreten kann. Auch dies wie kaum ein zweiter. Wenn die deutsche Suchtforschung nicht in einem so desolaten Zustand (gewesen) wäre, hätte ihm dies eine glänzende akademische Karriere an einer hervorragenden Universität eingebracht. Daran lässt sich ermessen, wie viel die akademische Suchtwissenschaft in Deutschland sich noch verändern muss. Für die Zeitschrift Suchttherapie hat Joachim Körkel mit demselben wissenschaftlichen Ethos gewirkt wie in der Suchtforschung ganz allgemein. Er hat unzählige Beiträge verfasst, begutachtet, redigiert und Hefte verantwortlich herausgegeben. Der Anspruch, Ideologien von Realitäten zu unterscheiden, hat ihn auch als Herausgeber der Suchttherapie angetrieben und ausgezeichnet. Wir bedauern sein Ausscheiden als Herausgeber sehr. Seinen Wunsch, sich nun anderen Aufgaben und Dingen schwerpunktmäßig zuzuwenden, müssen wir respektieren. Wir freuen uns jedoch, dass er als Verantwortlicher für die wichtige Rubrik „Buchneuerscheinungen” und als Gutachter erhalten bleibt. Michael Klein Editor-in-Chief

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

Full frame distilled prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.

metaresearch head score (Codex)0.003
metaresearch head score (Gemma)0.001
Version: codex-gemma-dda1882f352aValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesMeta-epidemiology (narrow), Insufficient payload (model declined to judge)
Consensus categoriesInsufficient payload (model declined to judge)
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: none
GenreCandidate signal: Empirical · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.596
Threshold uncertainty score1.000

Codex and Gemma teacher scores by category

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0030.001
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.000
Meta-epidemiology (broad)0.0010.000
Bibliometrics0.0000.001
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0000.000
Open science0.0010.000
Research integrity0.0010.002
Insufficient payload (model declined to judge)0.0120.007

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.066
GPT teacher head0.413
Teacher spread0.347 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it