Einführung: Die Bedeutung der Beratung in der Gesundheitspädagogik und Gesundheitsförderung
Bibliographic record
Abstract
In den Gesundheitswissenschaften hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts die bio-psycho-soziale Sichtweise der Krankheitsentstehung und -aufrechterhaltung gegenüber rein biomedizinischen Modellen durchgesetzt. Diese betont insbesondere auch präventive, gesundheitserhaltende Ansätze, wie z.B. im unten ausführlich dargestellten Modell der Salutogenese (Antonovsky 1979). Mit der 1986 verabschiedeten Ottawa-Charta der WHO wurde schließlich die Gesundheitsförderung als gesellschaftliche Aufgabe festgeschrieben, die „allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit ermöglicht und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt“ (WHO 1987). Neben Methoden der Verhältnisprävention, also des Schaffens gesundheitsförderlicher Lebenswelten auf gesellschaftlicher Ebene, liegt ein zweiter Schwerpunkt auf der individuellen Ebene, also auf der Verhaltensprävention mit der Zielrichtung des „Empowerment“ (Feste & Anderson 1995). Darunter wird die Befähigung eines jeden Menschen verstanden, seine persönlichen gesundheitsbezogenen Kompetenzen zu entwickeln. Die Gesundheitsförderung auf der Ebene der Verhaltensprävention ist mittlerweile primär auf individuelle Ansätze zugeschnitten, nachdem breit angelegte Konzepte der Abschreckung (z.B. in der Drogenprävention) sich oft als wenig hilfreich erwiesen haben (Rust 1984, Weber-Hagedorn 1987), besonders dann, wenn es nicht gelingt, bei den Einzelnen eine subjektive Bedrohung für sich selbst abzuleiten wie auch eine positive Veränderungserwartung herzustellen (diese Zusammenhänge werden in den sogenannten „Furchtappelltheorien“ beschrieben, vgl. Lippke & Renneberg 2006). Furchtauslösende Appelle können nämlich, wenn keine ausreichende Bewältigungskompetenz wahrgenommen wird, eher zu einer kognitiven Abwehr der Bedrohung („Reaktanz“) führen. Hier spielen also individuelle Ansätze eine tragende Rolle, und die Entwicklung persönlicher Kompetenzen in der Gesundheitsförderung sowie in der Gesundheitsbildung ist eine Aufgabe, die sich im letzten Jahrzehnt, auch durch die Entwicklung neuer Studiengänge, immer mehr im pädagogischen Bereich angesiedelt hat (z.B. der Studiengang „Gesundheitspädagogik“ an der Pädagogischen Hochschule (PH) Freiburg (vgl. Nicolaus et al. 2009).
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How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.005 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.003 | 0.004 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.004 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.003 | 0.000 |
| Science and technology studies | 0.003 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.000 | 0.001 |
| Open science | 0.002 | 0.001 |
| Research integrity | 0.007 | 0.010 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.003 | 0.012 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".