Die Ärzte von morgen
Bibliographic record
Abstract
Liebe Leserin, lieber Leser, ist Ihnen das auch aufgefallen? Assistenzärzte laufen den Professoren – zumindest was das mediale Interesse angeht – den Rang ab: Langsam avancieren sie zu Doku-Stars. Nachdem der Sender Vox im Sommer die 5-teilige Dokumentation „Die jungen Ärzte“ aus der Uniklinik Hannover gezeigt hatte, legte kürzlich ZDFneo nach: 10 Folgen lang eilten hier die „Junior Docs“ durch das Programm respektive die Flure verschiedener Hamburger Kliniken. Sie operierten Mandeln heraus, erledigten Papierkram, renkten Hüften ein oder legten Thoraxdrainagen im Schockraum. Mal handelten sie routiniert wie ihre erfahreneren Kollegen, mal waren sie aufgeregt oder verzweifelten beinahe an Patientenschicksalen. Auch in der Freizeit war die Kamera dabei: Am Elbstrand mit der Familie, beim Spielen mit dem Kind oder beim Rumschrauben am VW-Bus. Parallel dazu schrieben die Ärzte ein gemeinsames Blog im Internet. So bekamen Nicht-Mediziner einmal einen Einblick in den Arbeitsalltag und die Gedanken junger Ärzte – und erfuhren, dass Ärzte eben auch Menschen mit Privatleben sind. Vielleicht haben ja auch einige Vertreter der medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbände reingezappt. Dann dürften sie vom Ergebnis der aktuellen Assistenzarzt-Umfragedes Hartmannbundes wenig überrascht gewe-sen sein. Der Verband wollte u. a. wissen, was sich verändern müsste, um den Arztberuf noch attraktiver zu machen. Das Votum war eindeutig: Weniger Bürokratie, mehr Unterstützung bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf, geregelte Arbeitszeiten und hohe Qualität der Weiterbildung. Nachholbedarf gibt es noch zur Genüge. So haben nur 21 % der 900 Umfrageteilnehmer zu Beginn ihrer Weiterbildung ein strukturiertes Konzept dafür erhalten. 60 % gaben an, die von der Ärztekammer geforderten Weiterbildungsinhalte nur unter Problemen erfüllen zu können. Und dem Wunsch nach einer eigenen Familie (49 %) steht noch das Defizit an klinikinternen Betreuungsplätzen entgegen. Der Hartmannbund-Vorsitzende Dr. Klaus Reinhardt fasst die Resultate so zusammen: „Die Ärztegeneration von morgen will ihre eigenen Wege gehen und individuell Schwerpunkte setzen. Vor allem will sie offenbar entschlossener als die Generationen zuvor ihre berufliche Tätigkeit und ein ausgefülltes Privatleben miteinander vereinbaren.“ Wir freuen uns, wenn Lege artis Sie auf dem Weg zu diesem Ziel begleitet. Mit freundlichen Grüßen Ihre Herausgeber und Ihre Redaktion Herausgeber P. Galle, Mainz G. Geldner, Ludwigsburg A. Königsrainer, Tübingen F.-G. B. Pajonk, Göttingen Experten-Panel P. Berlit, Essen S. Bleich, Hannover J. Bossenmayer, Stuttgart H.- P. Bruch, Lübeck M. Christ, Nürnberg B. Debong, Karlsruhe T. Hemmerling, Montreal D. F. Hollo, Celle J. Riemann, Ludwigshafen Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern, Hannover Redaktion Dr. Daniela Erhard Georg Thieme Verlag KG Rüdigerstraße 14 74069 Stuttgart E-Mail: [email protected]
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.003 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.001 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.000 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.002 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.002 |
| Open science | 0.001 | 0.001 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.004 | 0.017 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".