Partizipation als Schlüssel zur Qualitätsentwicklung gesundheitsförderlicher Lebenswelten?
Bibliographic record
Abstract
Hintergrund: Im Diskurs um gesundheitsförderliche Lebenswelten wird mit dem Präventionsgesetz der Arbeitsplatz als ein bedeutsamer Lebensbereich mit Präventionspotenzial betont. Dabei werden Aufbau und Stärkung gesundheitsförderlicher Strukturen in den Betrieben unter Beteiligung der Beschäftigten postuliert. Nach dem Verständnis der Ottawa-Charta 1 stellt Partizipation als ein Schlüsselkonzept der Gesundheitsförderung eine Grundlage zur Einschätzung von Dauerhaftigkeit angestoßener BGM-Entwicklungen dar. 2 Partizipation ist demnach eine für die Qualität notwendige Dimension. 3 Bundesweite Bestandsaufnahmen verdeutlichen jedoch, dass Partizipation in der Praxis bisher nicht den Stellenwert besitzt. Gegenwärtig wird vorhandenes Wissen von Beschäftigten und deren eigene Motivation für Gesundheit noch nicht optimal in Projekte einbezogen. 4 Ziele: Welchen Beitrag kann Partizipation im Betrieblichen Gesundheitsmanagement zur Qualität der Arbeitsbedingungen leisten? Mit dieser Forschungsfrage verfolgt die 2014 begonnene Dissertation zwei Ziele: a) Erkenntnisgewinn über einen möglichen Zusammenhang und seiner Wirkfaktoren zwischen Partizipation und Qualität von Arbeitsbedingungen sowie b) Identifizierung von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren in der Umsetzung. Studiendesign: Das multimethodische Vorgehen (Triangulation) umfasst verschiedene Perspektiven und die Integration qualitativer (u.a. 10 Experteninterviews, 3 Fokusgruppen) als auch quantitativer Ansätze (Mitarbeiterbefragungen t 0 = 2008 n = 1.700; t 1 = 2015 n = 2.533). Als Datenquellen dienen retrospektive Ergebnisse aus dem Gesundheitsmanagementprojekt einer Kommunal- und einer Landeseinrichtung. Ergebnisse: Auf der Grundlage vorliegender empirischer Daten liegt der gesundheitswissenschaftliche Mehrwert des Forschungsgegenstandes in einer ersten Klärung des komplexen Phänomens Partizipation und seines Zusammenhangs mit der Qualität von Arbeitsbedingungen. Beispielsweise zeigt sich hinsichtlich des Partizipationsverständnisses, dass Mitarbeiter auffällig weniger die Beeinflussung von Entscheidungen als vielmehr die bloße Inanspruchnahme von BGM-Angeboten mit Partizipation verbinden. Fazit: Der gewonnene Einblick in das Phänomen Partizipation als individuelle sowie soziale Größe auf organisationaler Ebene ermöglicht ein grundlegendes Verständnis und eine notwendige Relativierung seiner Chancen und Grenzen bezüglich der Ausgestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitswelten. Praxisrelevanz: Mit Blick auf Nachhaltigkeitsbestrebungen agierender Dienstleister und Betriebe im Präventions-bereich empfiehlt es sich, die Erkenntnisse zur Reflexion eigener Qualitätskriterien und für die Optimierung der Gesundheitsförderungspraxis zu nutzen. Referenzen beim Verfasser.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.083 | 0.155 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.001 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.002 | 0.003 |
| Bibliometrics | 0.004 | 0.006 |
| Science and technology studies | 0.003 | 0.007 |
| Scholarly communication | 0.015 | 0.015 |
| Open science | 0.004 | 0.010 |
| Research integrity | 0.003 | 0.005 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.014 | 0.002 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".