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Record W2623493484 · doi:10.1055/s-0043-110158

Deutsche Kardiodiagnostiktage (DKDT) 2017 in Leipzig: Bildgebung im aktuellen Fokus

2017· article· de· W2623493484 on OpenAlexaboutno aff

Bibliographic record

VenueRöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2017
Typearticle
Languagede
FieldMedicine
TopicCardiac Imaging and Diagnostics
Canadian institutionsnot available
Fundersnot available
KeywordsGynecologyPolitical scienceMedicine

Abstract

fetched live from OpenAlex

Die 9. Deutschen Kardiodiagnostiktage haben vom 23.–25. Februar wieder in Leipzig stattgefunden. Mit fast 600 Teilnehmern gehören die Deutschen Kardiodiagnostiktage mittlerweile zu den führenden kardiovaskulären Bildgebungssymposien in Europa und werden interdisziplinär unter der Ägide der Arbeitsgruppen für CT und MRT der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) und der AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft e. V. (DRG) organisiert. Ebenso erhält die Veranstaltung die aktive Unterstützung der AG Nuklearkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN). An 3 Tagen wurden Entwicklungen, Trends und aktuelle Studienergebnisse auf dem Gebiet der kardiovaskulären Bildgebung diskutiert. Traditionell fanden am ersten Tag Workshops zur kardialen Magnetresonanztomografie (MRT) und der Computertomografie (CT) statt, die entsprechend des unterschiedlichen Levels zertifiziert und anerkannt sind. Zwischen den einzelnen Workshops wurden multiple LIVE-Cases gezeigt, welche die Notwendigkeit der additiven Bildgebung wie der Echokardiografie, der kardialen MRT, der CT bei kardiovaskulären Interventionen, wie TAVI oder MitraClip oder bei elektrophysiologischen Eingriffen unterstrichen. Im letzten Jahr standen u. a. LIVE-Cases zur nicht-invasiven Koronardiagnostik im Vergleich zur FFR-Bestimmung mittels Computational Fluid Dynamics (CFD) durch CT FFR oder QFR im Vordergrund, zu denen noch Ergebnisse nachgetragen werden konnten. So stimmten die Ergebnisse der LIVE invasiv gemessenen FFR gut mit den Ergebnissen der QFR aus der Angio und der CT FFR aus der Koronar-CT bei einer Patientin mit hochgradiger distaler RCA-Stenose überein. Alle Berechnungen zeigten eine FFR oberhalb des Normbereichs, weshalb von einer interventionellen Therapie abgesehen werden konnte ([ Abb. 1 ]). Abb. 1 „Warten auf den FFR-Abfall“. Nachtrag zum KHK-LIVE-CASE DKDT 2016. Sowohl in der QFR (Fa. Medis) aus den biplanen Angiografiedaten, als auch in der nachträglich bestimmten CT-FFR (Fa. HeartFlow) aus CT-Daten konnte korrespondierend zu den invasiv ermittelten Werten keine hämodynamische Relevanz einer visuell hochgradigen distalen RCA-Stenose nachgewiesen werden. An den beiden Folgetagen standen nach der offiziellen Eröffnung durch die beiden Kongresspräsidenten – Prof. Holger Thiele (Lübeck) und Prof. Matthias Gutberlet (Leipzig) – und die traditionellen Ehrung eines Vertreters aus der Kardiologie oder Radiologie, der sich um die kardiovaskuläre Bildgebung besonders verdient gemacht hat, der Austausch zu aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen und die Umsetzung der Ergebnisse im klinischen Alltag im Vordergrund. In diesem Jahr wurde Prof. Dr. med. Dr. h. c. Maximilian Reiser (München) geehrt ([ Abb. 2 ]). Abb. 2 Prof. Dr. med. Matthias Gutberlet (links) und Prof. Dr. med. Holger Thiele (rechts) überreichen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Maximilian Reiser (Mitte) stellvertretend für die Präsidenten der DRG und DGK die Urkunde für seine Verdienste um die nicht-invasive kardiovaskuläre Bildgebung. In der kardialen MRT stellt die parametrische Bildgebung (Mapping) derzeit das „Hot Topic“ schlechthin dar. Hiermit werden für kardiale Gewebe spezifische, absolut quantifizierbare T1- oder T2-Zeiten für jedes Voxel, generiert und somit z. B. Informationen über die Myokardfibrosierung oder Inflammation erhalten. Die klinischen Einsatzmöglichkeiten des Mapping sind vielfältig. In aktuellen Studien konnte gezeigt werden, dass mittels T1- und T2-Mapping zum Beispiel die Diagnosestellung bei der Myokarditis im Vergleich zu den Standard Lake Louise-Kriterien [ 1 ], die eine Kombination aus frühem relativem Enhancement, relativem Wassergehalt und delayed enhancement nutzen, verbessert werden kann ([ Abb. 3 ]) [ 2 ]. In einer impulsiv geführten Pro- und Kontra-Debatte wurde ausführlich die Frage nach dem geeignetsten Referenzstandard für die Diagnose einer Myokarditis diskutiert. In vielen Studien wurde alleine eine klinische Einschätzung als Referenzstandard gewählt, während für viele Autoren der Referenzstandard eher die endomyokardiale Biopsie darstellt, auch wenn selbst für die histopathologische Analyse die Kriterien für die Diagnosestellung nicht 100 % validiert sind. An der regen Diskussion beteiligten sich u. a. auch zwei Pioniere der MRT-Myokarditisdiagnostik, Frau Prof. Jeanette Schulz-Menger (Berlin) und Prof. Matthias Friedrich (Montreal/Heidelberg), die sich für eine alleinige klinische Einschätzung, insbesondere bei akuter Myokarditis aussprachen. Prof. Friedrich betonte allerdings, dass die Lake-Louise Kriterien auch nur für die akute Myokarditis validiert seien. PD Dr. Dr. Philip Lurz (Leipzig) vertrat die Position, dass zwar die Biopsie ihre deutlichen Limitationen habe, aber insbesondere bei Studien von Patienten mit dem Verdacht auf eine chronische Myokarditis, wo die klinischen Kriterien nicht mehr eindeutig seien, eine Biopsie als Referenz zu fordern sei. Abb. 3 Links: T1 Zeiten auf 3.0 Tesla, berechnetes extrazelluläres Volumen sowie T2 Zeiten eines Patienten ohne (linke Spalte) und einen Patienten mit bioptisch gesicherter Myokarditis (rechte Spalte) mit höheren Werten bei Myokarditis für alle 3 Mapping-Parameter. Rechts: Receiver operator Kurven (ROC) von 61 Patienten mit V.a akute Myokarditis mit höheren AUCs für das native T1 mapping, berechnetes extrazelluläres Volumen (0,75) sowie T2 mapping verglichen mit den Lake-Louise-Kriterien (adaptiert von Referenz 2). Das Mapping kann aber auch genutzt werden, um verschiedene hypertrophe Kardiomyopathien voneinander zu unterscheiden. Insbesondere Patienten mit einem M. Fabry scheinen niedrigere T1-Werte zu haben als Patienten mit einer hypertrophen Kardiomyopathie oder mit anderen infiltrativen Erkrankungen [ 3 ] [ 4 ]. Das Mapping bietet zudem große Möglichkeiten, auch frühe myokardiale Veränderungen, wie zum Beispiel bei HFpEF [ 5 ], Aortenklappenstenose oder anderen myokardialen Erkrankungen, früh vor klinischen manifesten Veränderungen detektieren zu können. Die initiale Hoffnung, dass die parametrische Bildgebung ähnlich robust wie die Houndsfield-Einheiten in der CT einsetzbar seien, scheint sich allerdings wohl leider nicht zu bestätigen. Ein weiteres Highlight des Meetings stellten wieder die MRT- und CT-FACE-OFF-Sessions dar, bei der verschiedene Analyse-Softwarefirmen 2 Fälle innerhalb eines limitierten Zeitfensters von nur 7 – 10 Minuten auszuwerten hatten. Diesmal war neben der Auswertung einer MR-Stressuntersuchung eines Patienten mit KHK, die Shuntquantifizierung eines ASD gefragt ([ Abb. 4 ]). In der MR-Session traten 7 Firmen, in der CT-Session 5 Firmen „gegeneinander“ an. Hier musste neben einer Koronar-CT eine komplette Prä-TAVI-Evaluation erfolgen. Abb. 4 Links: Zwei Firmenteilnehmer an der MR FACE-OFF Session bei der Flussauswertung eines Patienten mit ASD und einem ausgeprägten Links-Rechtsshunt. Rechts: Gespannte Betrachtung der Auswertungen der Mitbewerber bei der MR FACE-OFF Session auf den zwei großen Leinwänden. Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses hat sich entschlossen auch im nächsten Jahr die Veranstaltung wieder in Leipzig durchzuführen. Dieses wird eine Jubiläumsveranstaltung werden, da es dann die 10. Deutschen Kardiodiagnostiktage sind, die vom 22.02.–24.02.2018 wieder in der Kongresshalle im Zentrum der Stadt Leipzig stattfinden. Hier werden sich die Veranstalter sicher einiges Besonderes einfallen lassen. Weitere Infos unter: http://www.kardiodiagnostik.de/

Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.

How this classification was reachedexpand

Full frame machine prediction

Teacher imitation

Not calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.

metaresearch head score (Codex)0.003
metaresearch head score (Gemma)0.008
Version: metacan-v3-hybrid-931329e0061cValidation status: machine_predicted_unvalidated
Candidate categoriesnone
Consensus categoriesnone
DomainCandidate signal: none · Consensus signal: none
Study designCandidate signal: Not applicable · Consensus signal: Not applicable
GenreCandidate signal: Review · Consensus signal: none
Teacher disagreement score0.102
Threshold uncertainty score0.341

Distilled classifier scores by category (both heads)

CategoryCodexGemma
Metaresearch0.0030.008
Meta-epidemiology (narrow)0.0010.001
Meta-epidemiology (broad)0.0010.001
Bibliometrics0.0030.003
Science and technology studies0.0010.001
Scholarly communication0.0040.002
Open science0.0010.005
Research integrity0.0020.002
Insufficient payload (model declined to judge)0.1020.032

Machine scores (provisional)

The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.

Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.

Opus teacher head0.037
GPT teacher head0.330
Teacher spread0.293 · how far apart the two teachers sit on this one work
Validation statusscore_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it

Classification

machine, unvalidated

Machine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.

The models applied no category: nothing in the taxonomy fit this work.
Study designNot applicable
Domainnot available
GenreReview

How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".

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Published2017
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