Deutsche Kardiodiagnostiktage (DKDT) 2017 in Leipzig: Bildgebung im aktuellen Fokus
Notice bibliographique
Résumé
Die 9. Deutschen Kardiodiagnostiktage haben vom 23.–25. Februar wieder in Leipzig stattgefunden. Mit fast 600 Teilnehmern gehören die Deutschen Kardiodiagnostiktage mittlerweile zu den führenden kardiovaskulären Bildgebungssymposien in Europa und werden interdisziplinär unter der Ägide der Arbeitsgruppen für CT und MRT der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) und der AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft e. V. (DRG) organisiert. Ebenso erhält die Veranstaltung die aktive Unterstützung der AG Nuklearkardiologie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN). An 3 Tagen wurden Entwicklungen, Trends und aktuelle Studienergebnisse auf dem Gebiet der kardiovaskulären Bildgebung diskutiert. Traditionell fanden am ersten Tag Workshops zur kardialen Magnetresonanztomografie (MRT) und der Computertomografie (CT) statt, die entsprechend des unterschiedlichen Levels zertifiziert und anerkannt sind. Zwischen den einzelnen Workshops wurden multiple LIVE-Cases gezeigt, welche die Notwendigkeit der additiven Bildgebung wie der Echokardiografie, der kardialen MRT, der CT bei kardiovaskulären Interventionen, wie TAVI oder MitraClip oder bei elektrophysiologischen Eingriffen unterstrichen. Im letzten Jahr standen u. a. LIVE-Cases zur nicht-invasiven Koronardiagnostik im Vergleich zur FFR-Bestimmung mittels Computational Fluid Dynamics (CFD) durch CT FFR oder QFR im Vordergrund, zu denen noch Ergebnisse nachgetragen werden konnten. So stimmten die Ergebnisse der LIVE invasiv gemessenen FFR gut mit den Ergebnissen der QFR aus der Angio und der CT FFR aus der Koronar-CT bei einer Patientin mit hochgradiger distaler RCA-Stenose überein. Alle Berechnungen zeigten eine FFR oberhalb des Normbereichs, weshalb von einer interventionellen Therapie abgesehen werden konnte ([ Abb. 1 ]). Abb. 1 „Warten auf den FFR-Abfall“. Nachtrag zum KHK-LIVE-CASE DKDT 2016. Sowohl in der QFR (Fa. Medis) aus den biplanen Angiografiedaten, als auch in der nachträglich bestimmten CT-FFR (Fa. HeartFlow) aus CT-Daten konnte korrespondierend zu den invasiv ermittelten Werten keine hämodynamische Relevanz einer visuell hochgradigen distalen RCA-Stenose nachgewiesen werden. An den beiden Folgetagen standen nach der offiziellen Eröffnung durch die beiden Kongresspräsidenten – Prof. Holger Thiele (Lübeck) und Prof. Matthias Gutberlet (Leipzig) – und die traditionellen Ehrung eines Vertreters aus der Kardiologie oder Radiologie, der sich um die kardiovaskuläre Bildgebung besonders verdient gemacht hat, der Austausch zu aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen und die Umsetzung der Ergebnisse im klinischen Alltag im Vordergrund. In diesem Jahr wurde Prof. Dr. med. Dr. h. c. Maximilian Reiser (München) geehrt ([ Abb. 2 ]). Abb. 2 Prof. Dr. med. Matthias Gutberlet (links) und Prof. Dr. med. Holger Thiele (rechts) überreichen Prof. Dr. med. Dr. h. c. Maximilian Reiser (Mitte) stellvertretend für die Präsidenten der DRG und DGK die Urkunde für seine Verdienste um die nicht-invasive kardiovaskuläre Bildgebung. In der kardialen MRT stellt die parametrische Bildgebung (Mapping) derzeit das „Hot Topic“ schlechthin dar. Hiermit werden für kardiale Gewebe spezifische, absolut quantifizierbare T1- oder T2-Zeiten für jedes Voxel, generiert und somit z. B. Informationen über die Myokardfibrosierung oder Inflammation erhalten. Die klinischen Einsatzmöglichkeiten des Mapping sind vielfältig. In aktuellen Studien konnte gezeigt werden, dass mittels T1- und T2-Mapping zum Beispiel die Diagnosestellung bei der Myokarditis im Vergleich zu den Standard Lake Louise-Kriterien [ 1 ], die eine Kombination aus frühem relativem Enhancement, relativem Wassergehalt und delayed enhancement nutzen, verbessert werden kann ([ Abb. 3 ]) [ 2 ]. In einer impulsiv geführten Pro- und Kontra-Debatte wurde ausführlich die Frage nach dem geeignetsten Referenzstandard für die Diagnose einer Myokarditis diskutiert. In vielen Studien wurde alleine eine klinische Einschätzung als Referenzstandard gewählt, während für viele Autoren der Referenzstandard eher die endomyokardiale Biopsie darstellt, auch wenn selbst für die histopathologische Analyse die Kriterien für die Diagnosestellung nicht 100 % validiert sind. An der regen Diskussion beteiligten sich u. a. auch zwei Pioniere der MRT-Myokarditisdiagnostik, Frau Prof. Jeanette Schulz-Menger (Berlin) und Prof. Matthias Friedrich (Montreal/Heidelberg), die sich für eine alleinige klinische Einschätzung, insbesondere bei akuter Myokarditis aussprachen. Prof. Friedrich betonte allerdings, dass die Lake-Louise Kriterien auch nur für die akute Myokarditis validiert seien. PD Dr. Dr. Philip Lurz (Leipzig) vertrat die Position, dass zwar die Biopsie ihre deutlichen Limitationen habe, aber insbesondere bei Studien von Patienten mit dem Verdacht auf eine chronische Myokarditis, wo die klinischen Kriterien nicht mehr eindeutig seien, eine Biopsie als Referenz zu fordern sei. Abb. 3 Links: T1 Zeiten auf 3.0 Tesla, berechnetes extrazelluläres Volumen sowie T2 Zeiten eines Patienten ohne (linke Spalte) und einen Patienten mit bioptisch gesicherter Myokarditis (rechte Spalte) mit höheren Werten bei Myokarditis für alle 3 Mapping-Parameter. Rechts: Receiver operator Kurven (ROC) von 61 Patienten mit V.a akute Myokarditis mit höheren AUCs für das native T1 mapping, berechnetes extrazelluläres Volumen (0,75) sowie T2 mapping verglichen mit den Lake-Louise-Kriterien (adaptiert von Referenz 2). Das Mapping kann aber auch genutzt werden, um verschiedene hypertrophe Kardiomyopathien voneinander zu unterscheiden. Insbesondere Patienten mit einem M. Fabry scheinen niedrigere T1-Werte zu haben als Patienten mit einer hypertrophen Kardiomyopathie oder mit anderen infiltrativen Erkrankungen [ 3 ] [ 4 ]. Das Mapping bietet zudem große Möglichkeiten, auch frühe myokardiale Veränderungen, wie zum Beispiel bei HFpEF [ 5 ], Aortenklappenstenose oder anderen myokardialen Erkrankungen, früh vor klinischen manifesten Veränderungen detektieren zu können. Die initiale Hoffnung, dass die parametrische Bildgebung ähnlich robust wie die Houndsfield-Einheiten in der CT einsetzbar seien, scheint sich allerdings wohl leider nicht zu bestätigen. Ein weiteres Highlight des Meetings stellten wieder die MRT- und CT-FACE-OFF-Sessions dar, bei der verschiedene Analyse-Softwarefirmen 2 Fälle innerhalb eines limitierten Zeitfensters von nur 7 – 10 Minuten auszuwerten hatten. Diesmal war neben der Auswertung einer MR-Stressuntersuchung eines Patienten mit KHK, die Shuntquantifizierung eines ASD gefragt ([ Abb. 4 ]). In der MR-Session traten 7 Firmen, in der CT-Session 5 Firmen „gegeneinander“ an. Hier musste neben einer Koronar-CT eine komplette Prä-TAVI-Evaluation erfolgen. Abb. 4 Links: Zwei Firmenteilnehmer an der MR FACE-OFF Session bei der Flussauswertung eines Patienten mit ASD und einem ausgeprägten Links-Rechtsshunt. Rechts: Gespannte Betrachtung der Auswertungen der Mitbewerber bei der MR FACE-OFF Session auf den zwei großen Leinwänden. Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses hat sich entschlossen auch im nächsten Jahr die Veranstaltung wieder in Leipzig durchzuführen. Dieses wird eine Jubiläumsveranstaltung werden, da es dann die 10. Deutschen Kardiodiagnostiktage sind, die vom 22.02.–24.02.2018 wieder in der Kongresshalle im Zentrum der Stadt Leipzig stattfinden. Hier werden sich die Veranstalter sicher einiges Besonderes einfallen lassen. Weitere Infos unter: http://www.kardiodiagnostik.de/
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Prédiction distillée sur la base complète
Imitation des enseignantsNi prévalence calibrée, ni vérité terrain. Validation humaine à venir. Apprise à partir de 10 348 étiquettes directes de Codex et de 10 348 étiquettes directes de Gemma. Le mode candidate est l'union des têtes enseignantes seuillées; le consensus est leur intersection. Ces sorties portent le statut machine_predicted_unvalidated et ne sont ni des étiquettes humaines ni des étiquettes directes de modèles de pointe.
Scores Codex et Gemma par catégorie
| Catégorie | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Métarecherche | 0,003 | 0,004 |
| Méta-épidémiologie (sens strict) | 0,003 | 0,003 |
| Méta-épidémiologie (sens large) | 0,004 | 0,002 |
| Bibliométrie | 0,002 | 0,001 |
| Études des sciences et des technologies | 0,003 | 0,002 |
| Communication savante | 0,003 | 0,002 |
| Science ouverte | 0,003 | 0,002 |
| Intégrité de la recherche | 0,003 | 0,004 |
| Charge utile insuffisante (le modèle a refusé de juger) | 0,001 | 0,007 |
Scores machine (provisoires)
Les deux têtes enseignantes du modèle étudiant, lues sur ce travail. Un score ordonne la base pour la relecture; il n'affirme jamais une catégorie, et le statut de validation accompagne chaque rangée tel quel.
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score_only:v0-immature-baseline · tel quel depuis la passe de notation : score_only signifie que le nombre peut ordonner les travaux, et qu'aucune étiquette de catégorie n'en découleClassification
machine, non validéePrédiction automatique; les deux têtes enseignantes s’accordent sur ce qui est montré ici.
Le détail, modèle par modèle et score par score, se trouve en fin de page sous « Comment cette classification a été obtenue ».