Bibliographic record
Abstract
Der Verfasser stellt in seiner Arbeit das vielfältige Verhältnis Jouhandeaus zu den ihm befreundeten Malern und Illustratoren dar, indem er zu~ nächst die Bedeutung der Freundschaft zu Louis Marcoussis, Marie Laurencin und André Masson ins helle Licht rückt. Es ist ersichtlich, dass hier innere Wahlverwandtschaft im Spiel ist, die überhaupt erst die Voraussetzung für eine schöpferische Zusammenarbeit bildet. Es wird gezeigt, dass Jouhandeau von jeher Gefallen an der Bibliophilie hat, dass ihm schöne Papiere, die Typographie, das ganze Erschei~ nungsbild des Buches am Herzen liegt, dass er stets die entstehenden illustrierten Bücher vom ersten Tag an mit sorgfältiger Aufmerksamkeit beobach~ tet und fördert. Im Laufe seines langen Lebens kamen auch illustrierte Werke zustande, deren Erscheinen nicht vom gemeinsamen Willen des Autors und des Küns~ tlers herrührte, sondern die auf Aufträge bibliophiler Gesellschaften zurück~ gingen oder auf die Initiative von Verlegern hin erfolgten. Dabei nennt der Verfasser den« Maskenball », eine Prosa Jouhandeaus mit grossen schwarz~ weiss Lithographien von Oskar Kokoschka: Variationen über das auf Victor Hugo zurückgehende Libretto Verdis: ein illustriertes Buch, an dem zwei bedeutende Männer arbeiteten, ohne sich dabei begegnet zu sein. Das gilt auch für die Illustrationen, die Galanis und Daragnès für einige Werke Jouhandeaus machten, also Gelegenheitsarbeiten Nebenwerke der Bibliophilie Ehe der Verfasser ausführlich die Verbindung Jouhandeaus zu Marie Laurencin, Marcoussis und Masson darlegt, Freundschaften, über denen der gute Stern Max Jacobs, ja fast seine Patenschaft, stand, nennt er noch zwei Maler, denen sich Jouhandeau immer nahe fühlte, mit denen er gerne zusammen etwas publiziert hätte, ohne dass es je durch die Umstände der Zeitläufe zu einer Zusammenarbeit kam: nämlich Georges Rouault und Dunoyer de Segonzac, Da der Verfasser seit anderthalb Jahrzehnt mit Marcel Jouhandeau einen fast täglichen Briefwechsel führt, ist manches die hier dargestellten Beziehungen zwischen Autor und Malern Betreffende herangezogen worden und zitiert. Einen besonderen Stellenwert erhält Jouhandeaus Beziehung zu Jean Dubuffet, der 1946 sieben Portraits von Jouhandeau ausführte, davon 3 grosse Ölbilder und 4 Zeichnungen. So verschieden beide Männer ihrer geistigen Herkunft und Haltung nach auch sein mögen, und wie sehr Jouhandeau auch der avantgardistischen Malerei skeptisch gegenüberstand: die hohe Qualität des Werkes von Jean Dubuffet entgeht Jouhandeau nicht, und er begreift auf Höchste die maler~ rischen Intentionen seines Portraitisten. Dies wird durch Zitate gezeigt. Durch Jean Paulhan lernte Marcel Jouhandeau, Georges Braque kennen, Ende der dreissiger Jahre. Aus erster Bekanntschaft erwuchs eine gegen~ seitige grosse Bewunderung und Freundschaft, die 1961 zu der von Braque mit vier Farblithographien illustrieten bibliophilen Ausgabe der« Descente aux Enfers »führte. Waren in den dreissiger Jahren die mit Marcoussis geplanten illustrierten Bücher, durch innere und äussere Umstände am Erscheinen gehindert, nur Projekt geblieben, so führt die Zusammenarbeit Jouhandeaus und Braques noch einmal zu einem Werk grossartiger innerer Einheit, in dem sich beider Kunst auf das Herrlichste entfaltet.
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.001 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.002 | 0.005 |
| Science and technology studies | 0.009 | 0.003 |
| Scholarly communication | 0.005 | 0.002 |
| Open science | 0.001 | 0.001 |
| Research integrity | 0.002 | 0.003 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.055 | 0.005 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".