Die Effektivität und Sicherheit von Gelatinelösungen zur Volumentherapie: ein systematisches Review
Bibliographic record
Abstract
Gelatinelösungen sind kolloidale Plasmaersatzlösungen, welche in der Behandlung von Hypovolämie zum Einsatz kommen. Bisher wurde ihr Risiko-Nutzen Profil unzureichend evaluiert. Ziel der Arbeit ist es, mittels systematischer Literaturanalyse die Sicherheit und Effektivität von Gelatinelösungen zu beurteilen. Dafür wurden Nebenwirkungen von Gelatinelösungen im Vergleich zu Albumin oder Kristalloiden in randomisierten und nicht-randomisierten Studien und Tierstudien untersucht. Es wurde eine systematische Recherche in multiplen Datenbanken vorgenommen. Neben dem Risiko für Bias der einzelnen Studien wurde die Stärke der Evidenz in RCTs mit Hilfe der GRADE Einteilung und in nicht-randomisierten Studien mit Hilfe der Newcastle-Ottawa Scale for observational studies beurteilt. Es wurden 60 Studien eingeschlossen, darunter 30 RCTs, 8 non-RCTs und 22 Tierstudien. Nach Gelatinegabe betrug das relative Risiko (RR) für Sterblichkeit 1.15 (95% KI 0.96-1.38); 1.10 (0.86-1.41) für den Erhalt von allogenen Blutprodukten; 1.35 (0.58- 3.14) für akutes Nierenversagen und 3.01 (1.27-7.14) für Anaphylaxie. Nicht-randomisierte Studien mit einem geringen Risiko für Bias zeigten eine erhöhte Inzidenz für Krankenhaussterblichkeit, akutes Nierenversagen oder die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie während der Gelatinebehandlung. Zwischen 17% und 31% der verabreichten Gelatine wurde extravaskulär gespeichert. Das mittlere Kristalloid-Kolloid-Verhältnis betrug 1,4 : 1. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Gelatinelösungen die Sterblichkeit nicht verbesseren und keinen signifikanten Volumenvorteil mit sich bringen. Dagegen ist das Risiko für Anaphylaxie erhöht und es besteht ein Trend für erhöhte Mortalität, akutem Nierenversagen und Blutungskomplikationen. Gelatine wird extravaskulär aufgenommen. Bis qualitativ hochwertige Studien vorliegen, sollte auf die klinische Verwendung von Gelatinelösungen verzichtet werden, da sicherere und kosteneffektivere Alternativen bestehen.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
How this classification was reachedexpand
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.002 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.003 | 0.003 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.005 | 0.002 |
| Bibliometrics | 0.003 | 0.009 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.000 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.003 |
| Open science | 0.002 | 0.001 |
| Research integrity | 0.002 | 0.003 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.022 | 0.008 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; both teacher heads agree on what is shown here.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".